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RasenBallsport Leipzig II vs 1. FC Union Berlin

Womens Regionalliga Nordost, 3. Matchday

RasenBallsport Leipzig II vs

Womens Regionalliga Nordost, 3. Matchday

Sun., 03. September 2023, 13:00 Uhr
Sportanlage Gontardweg
0 : 1
60

Mit offener Rechnung ins kommende Spiel – Hallescher FC zu Gast in Köpenick

Match report

Mit sehenswerten Spielzügen und einer Spielfreude aus vergangenen Monaten, präsentierten sich die Damen des 1.FC Union Berlin am vergangenen Spieltag von ihrer guten Seite. Durch die Spielabsage der Partie zwischen dem 1.FFV Erfurt und dem Lichterfelder FC, rangieren die Eisernen Ladies, durch den 8:1 Erfolg über den Chemnitzer FC vorerst auf Platz Nummer eins. „Wir sind stolz auf die Mannschaft, dass sie wieder zu ihrer gewohnten Stärke gefunden hat und mit sehenswerten Spielzügen zum Torerfolg gekommen ist“ lobte der Trainerstab im Anschluss.

Erfreulich, dass die Eisernen Ladies vor dem 15.Spieltag zu ihrer alten Form gefunden haben, denn mit dem Halleschen FC gastiert am kommenden Sonntag die Mannschaft, die dem Union-Team bisher die einzigen drei Punkte abknüpfen konnte. „Wir haben ein gutes Hinrundenspiel gegen Halle absolviert, schafften es aber leider nicht in Unterzahl unsere Torchancen zu einem Sieg umzumünzen“ erinnert sich Trainer Beck ungern zurück. Der Hallesche FC steht momentan auf dem siebten Tabellenplatz und gestaltete mit einem 2:1 Erfolg über Dresden-Rähnitz, positiv ihren Rückrundenauftakt. In den vergangenen zwei Spielzeiten stand dieses Duell, mit fünf bis acht Toren stets für ein Fußballhighlight der besonderen Art. Unterlagen die Eisernen Ladies in der Saison 2010/2011 noch mit 1:4 auf heimischen Rasen, so revangierte man sich in der vergangenen Saison mit einem beachtlichen 6:2 Erfolg. „Die bisherigen Partien machen deutlich, dass sich beide Mannschaften nicht vor dem Tore schießen drücken. Dennoch denke ich, dass ein derartiges Schützenfest kein weiteres Mal eintreten wird - Halle hat ihre Qualitäten, die es heißt mit spielerischen Mitteln zu umgehen“ mahnte Trainer Beck, der sich eine erneute Leistungssteigerung zur Vorwoche erhofft. „Sicherlich haben wir in der vergangenen Woche mit sieben Toren unterschied gewonnen aber unsere mangelnde Chancenverwertung muss dringendst abgestellt werden, denn dann wäre auch ein höherer Sieg möglich gewesen.“

Anders als in der Vorwoche, muss der Trainerstab auf zwei weitere Akteurinnen verzichten. Neben den beiden Langzeitverletzten Rakow und Scherbaum, meldeten sich Katharina Schumann sowie Lea Poser aus beruflichen bzw. schulischen Gründen ab. „Es ist natürlich immer gut, wenn man aus den Vollen schöpfen kann doch auch den Spielerinnen sind in manchen Situationen die Hände einfach gebunden – Beruf und Schule haben einfach Vorrang, das müssen und wollen wir akzeptieren.“

Angepfiffen wird die Partie um 14 Uhr in der Hämmerlingstraße.

Kantersieg in Chemnitz

Match preview

Während in Berlin die Schneefälle keine Spiele zuließen, konnten die Eisernen Damen am Wochenende jedoch bei 12 Grad und teilweise Sonnenschein im sächsischen Chemnitz auf Punktejagd gehen.

Auf dem guten Kunstrasenplatz des Sportforums übernahmen die Unionerinnen von Beginn an die Initiative und erspielten sich Möglichkeiten im Minutentakt, die bis auf die beiden Tore in der 19. (Eyline Jakubowski) und 42.Minute (Jenny Trommer) aber zumeist leichtfertig vergeben wurden. Der Gegentreffer der 29.Minute resultierte aus einem eigenen Abspielfehler im Spielaufbau der Köpenickerinnen, sodass dieser sogar den zwischenzeitlichen Ausgleich markierte. Trotzdem blieben die Sächsinnen im gesamten Spiel ohne weitere Möglichkeiten.

Im zweiten Durchgang erhöhten die Unionerinnen nochmals das Tempo und erspielten sich weiterhin viele Chancen, wovon Madeleine Wojtecki drei innerhalb von 11 Minuten zum Hattrick nutzte. Nach einem Eckball von Maike Lotze konnte Fatinha Ossowski (70. Minute) zum 6:1 einnicken. In den letzten 20 Minuten ließ die Konzentration vor dem Tor nach, was ein Auslassen von sechs 100%-igen Tormöglichkeiten zur Folge hatte. In der 90. Minute erhöhte Anne Stein noch auf 7:1, Judith Diecke markierte in der 91.Minute den 8:1-Endstand.

"Unsere Mannschaft zeigte eine Spielfreude, die wir in den letzten Partien ein wenig vermissten. Das Herausspielen von Torchancen war kreativ und auch technisch gut umgesetzt, nur leider fehlte vor allem in der Schlussphase des Spiels teilweise noch die Konzentration im Abschluss, was aber das hervorragende Resultat dieses Spiels nicht in den Schatten stellen soll. Wir sind stolz auf die Mannschaft, die sich hier von einer sehr attraktiven Seite präsentierte", so das Trainerteam nach dem Spiel.

Last match

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