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1. FC Union Berlin vs RasenBallsport Leipzig II

Womens Regionalliga Nordost, 14. Matchday

vs RasenBallsport Leipzig II

Womens Regionalliga Nordost, 14. Matchday

Sun., 17. March 2024, 14:00 Uhr
Fritz-Lesch-Sportplatz
10 : 0
333

Spitzenspiel: Verfolger kommt an die Dörpfeldstraße

Match report

Am morgigen Sonntag empfangen die Union-Damen den Tabellenzweiten FC Erzgebirge Aue zum Spitzenspiel.

Mit Aue kommt die Mannschaft in die Dörpfeldstraße, die den Eisernen Ladies die bisher einzige Saisonniederlage beigebracht hat - 4:3 hieß es am Ende in Aue nach einer 0:2-Führung. "Auch wenn durch die katastrophale Schiedsrichterleistung begünstigt, haben wir es versäumt in der ersten Halbzeit für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Aue ist eine sehr kampfstarke Mannschaft, die auch mal über das erlaubte Maß hinaus geht. Da müssen wir entgegenhalten und nicht nur spielerisch Akzente setzen", resümierte damals Union-Trainer Steffen Beck, der morgen erfreulicherweise auf einen kompletten Kader zurückgreifen kann. Mit Justina Krüger und Sabrina Mohr kehrten in dieser Woche zwei Spielerinnen wieder in das Mannschaftstraining zurück. Ob es schon für einen Kaderplatz reicht, wird die Trainingswoche entscheiden.

"Um erfolgreich zu sein, wird die Mannschaft gegenüber den letzten Spielen eine Schippe drauflegen müssen. Bisher hat es das Team immer geschafft den Schalter umzulegen, wenn es darauf ankam” so Steffen Beck.

Anstoß ist um 14 Uhr auf dem Sportplatz Dörpfeldstraße.

 

Tabellenführer: Eiserne Ladies zurück an der Spitze

Match preview

Das Frauenteam des 1. FC Union Berlin gewann am vergangenen Sonntag sein Auswärtsspiel bei Fortuna Dresden mit 2:0 und übernahm die Tabellenführung in der Regionalliga Nordost.

Union-Trainer Steffen Beck musste seine Elf erneut umbauen. Sarah Rode, die ihr Startelf-Debüt gab, und Lina Müller rückten für Franziska Schulte und Anne Stein in die Mannschaft. Dass die Ergebnisse der Dresdnerinnen in den letzten Wochen wohl täuschten, zeigte das Spiel von Beginn an. Die Gastgeberinnen waren darauf bedacht Beton anzurühren und lange Bälle nach vorne zu schlagen. Die schlechten Platzverhältnisse erschwerten das Kombinationsspiel der Eisernen Ladies enorm und so bot das Spiel im ersten Durchgang nur wenige Torchancen. Die Unionerinnen hatten viel Ballbesitz, konnten sich aber nur selten in den Strafraum spielen, da Dresden sehr kompakt agierte und wenige Fehler machte. In der 33. Minute gab es dann doch die große Chance zur Führung. Marie Weidt bediente Lina Müller mit einem Pass in die Schnittstelle, die allein vor der Torfrau auftauchte, aber an ihr nicht vorbei kam. So dauerte es bis zur 40. Minute ehe es endlich Grund zum Jubeln gab. Julia “Mattuschka“ Schlotte trat einen Freistoß aus 25 Metern und schoss den Ball über die unglücklich aussehenden Torfrau ins Tor zur Führung. Das war schon ihr vierter direkt verwandelter Freistoß in der Rückrunde. Kurz vor der Halbzeit setzte Union noch einen ein Angriff über Sarah Rode und Nathalie Klefisch, die den Ball in den Lauf von Jenny Trommer spielte. Die Stürmerin wurde beim Versuch an der Torhüterin vorbeizulaufen gefoult und es gab folgerichtig einen Elfmeter, den Andrina Braumann gewohnt sicher verwandelte. So ging es mit einer beruhigenden 2:0 Führung in die Pause.

Die Gastgeberinnen waren aber nicht gewillt kampflos das Spiel herzu schenken und versuchten nun ihrerseits mit fußballerischen Mitteln zum Torerfolg zu kommen. Es gab in der Folge eine Reihe von Freistößen und Eckbällen, die gefährlich vor das Union-Tor gebracht wurden. Die Eisernen hatten glücklicherweise immer noch ein Körperteil zwischen Ball und Tor. Union spielte in dieser Phase mit zu wenig Ruhe und konnte nicht für die nötige Entlastung sorgen. Diese Drangphase der Gastgeberinnen konnte jedoch glücklicherweise ohne Gegentor überstanden werden und in der Folge gab es einige gute Möglichkeiten, um auf 3:0 zu erhöhen. Es scheiterten aber Jenny Trommer, Nathalie Klefisch und Marie Weidt an der guten Dresdner Torhüterin Elisa Walther. Dresden versuchte weiterhin den Anschlusstreffer zu erzielen, blieb aber bis zum Schluss erfolglos. Somit konnte Union drei wichtige Punkte aus Dresden mitnehmen und erobert aufgrund der Niederlage von ELS wieder die Tabellenspitze. „Es war spielerisch bestimmt kein glanzvoller Auftritt, der bei den Platzverhältnissen aber auch schwierig war“ resümierte Steffen Beck nach dem Abpfiff.

In der nächsten Woche kommt es zu Hause zum Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten, Erzgebirge Aue.

Last match

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