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Erster Sieg im ersten Heimspiel für die Eisernen Ladies

5:0 gegen Hohen Neuendorf:

So, 13. September 2020
Erster Sieg im ersten Heimspiel für die Eisernen Ladies

Die Frauen gewinnen gegen Blau Weiss Hohen Neuendorf im ersten Heimspiel der Saison mit 5:0. Die Tore erzielten Katja Orschmann (2), Latoya Bach, Lena Wolter und Lisa Heiseler.

Die ersten Minuten begannen bereits mit hohem Tempo, auf beiden Seiten war der Wille zu erkennen, heute etwas Zählbares zu erkämpfen. Die erste zwingende Chance hatte Hohen Neuendorf in der 12. Minute. Ein verlängerter Freistoß wurde gefährlich für Sarah Duszat im Tor, doch die Null sollte bis zum Schluss stehen. Zwei Minuten später gelang Caro Fredrich ein Weitschuss, der durch einen kämpferischen Einsatz von Greta Budde und von Latoya Bach vorbereitet wurde. Dieser brachte nicht die Führung, doch Katja Orschmann machte es kurz darauf besser und traf zum 1:0 (17.). Der Treffer wurde von ganz hinten eingeleitet: Marta Schrey mit der Spielverlagerung auf Lisa Görsdorf, welche auf Latoya Bach weiter spielt, die mit Yasmin Ben Houssine eine Abnehmerin findet. Ihr Schuss wurde noch von Anja Wiese im Tor bei den Blau-Weißen pariert, doch Katja Orschmann stand goldrichtig. Die nächsten 17 Minuten waren sehr ausgeglichen. Hohen Neuendorfs Chancen durch Luisa Pausch und Charline Pantelmann (Lattentreffer) brachte die Führung ins Schwanken. In der 34. Minute war es erneut Katja Orschmann, die zum 2:0 nach einer Flanke von Josy Ahlswede einköpfte. Ab sofort war das Spiel hitzig und es kam zu einer gelben Karte seitens Hohen Neuendorf sowie einer umstrittenen Entscheidung des Schiedsrichter-Gespanns. Infolgedessen konnte Latoya Bach durch ein Solo auf der Außenbahn zum 3:0 Pausenstand einnetzen (45.).

In der zweiten Halbzeit gab es weiterhin einen offenen Schlagabtausch, das Tempo war in großen Teilen des Spiels hoch und intensiv bei schönem Sonnenschein vor einer tollen Kulisse von 120 Zuschauern. In den ersten acht Minuten der zweiten Halbzeit hatte Nadia Pearl zwei gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen, leider vergab sie diese. Zwei Minuten später trat Katja Orschmann durch einen Pass von Greta Budde vor Anja Wiese auf, die den Ball abwehren konnte. Kurz darauf später köpfte Greta Budde nach einer Ecke knapp über das Tor. Das Trainerteam reagierte auf die vergebenen Chancen und brachte auf einen Schlag vier neue Offensivkräfte, Lisa Heisler, Marie-Pia Zander-Zeidam, Lena Wolter und Yara Scheffler. Alle vier hatten bereits nach einer Minute eine 4 gegen 1-Situation, die sie nicht zu Ende ausspielten. Hohen Neuendorf setzte in dieser Phase auf schnelle Konterangriffe. So vergab Charly Pantelmann in der 71. Minute eine Chance nach einem Konter. Unsere Viererkette um Elisa Schindler wehrte zudem weitere schnelle Angriffe ab. In der 80. Minute gelang es dann der eingewechselten Lena Wolter, das ersehnte 4:0 zu schießen. Lena Wolter war es auch, die in der 86. selbstlos vor dem Tor quer auf Lisa Heiseler legte, welche zum 5:0 Endstand einnetzte.

Rückkehrerin und Doppeltorschützin Katja Orschmann sagte nach dem Spiel: „Ich empfand das Spiel als deutliche Steigerung gegenüber dem ersten Pflichtspiel. Wir gingen sehr selbstbewusst in die Zweikämpfe und haben mutig nach vorne gespielt. Auch dass wir über 90 Minuten die Null hinten gehalten haben, bewies eine solide Abwehrleistung. Ich denke es gibt noch einige Dinge, die wir verbessern können, aber wir müssen uns als Team auch weiterhin erst noch einspielen und uns mit dem neuen Spielsystem zurechtfinden. Meine beiden Treffer haben mich persönlich natürlich sehr gefreut. Mein erstes Heimspiel vor Publikum, da sind zwei Begrüßungstreffer ein schönes Geschenk, was ich meinem Team und den Fans machen konnte.“

„Ich bin mit der heutigen Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Hier und da müssen noch ein paar Stellschrauben verändert bzw. verstellt werden, aber technisch und taktisch hat sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel gesteigert“, so die zufriedene Trainerin Juliane Guhr. 

Die Köpenickerinnen stehen nun auf dem 2. Tabellenplatz hinter Viktoria Berlin, die gegen Rostock mit 9:1 gewinnen konnten. Auf dem dritten Platz folgt Babelsberg nach einem 1:0-Sieg gegen Stern 1900.

Aufstellung
Duszat - Ahlswede, Görsdorf, Schindler (82. Bonsu), Schrey, Bach (62. Scheffler), Budde, Orschmann (63. Zander-Zeidam), Pearl, Fredrich (63. Wolter), Ben Houssine (63. Heiseler)