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SG Dynamo Dresden vs 1. FC Union Berlin

2. Bundesliga - 28. Spieltag

Dresden vs 1. FC Union

2. Bundesliga - 28. Spieltag

So., 07. April 2019, 13:30 Uhr
Rudolf-Harbig-Stadion
0 : 0
30.700
SR: Bibiana Steinhaus

Union kommt in Dresden nicht über ein 0:0 hinaus

Spielbericht

Am 28. Spieltag der 2. Bundesliga trennen sich die SG Dynamo Dresden und der 1. FC Union Berlin mit einem torlosen Unentschieden. Vor 30 700 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion kontrollierten die Köpenicker zwar über weite Strecken das Spielgeschehen, ein Treffer wollte der Elf von Urs Fischer jedoch nicht gelingen.

SG Dynamo Dresden:
Schubert – Wahlqvist (60. Möschl), Dumic, Ballas, Gonther Kreuzer – Atik, Burnic, Duljevic (82. Röser) – Atilgan (70. Koné), Berko

1. FC Union Berlin:
Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Hübner, Reichel – Prömel, Schmiedebach, Kroos (82. Zulj)– Gogia (67. Hartel), Andersson (75. Polter), Mees

Schiedsrichter: Bibiana Steinhaus, Thomas Stein, Stefan Zielsdorf, Patrick Hanslbauer

Zuschauer: 30 700

Tore: keine

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge startete die Elf von Trainer Urs Fischer druckvoll ins Ost-Duell mit der SG Dynamo Dresden. Die Hausherren legten den Fokus in der ersten Halbzeit ausschließlich auf die Defensive, nur selten wagten sich die Dresdner überhaupt an den Union-Strafraum. Die erste Chance des Spiels gehörte in der 2. Minute dem 1. FC Union Berlin, SGD-Schlussmann Markus Schubert reagierte beim Abschluss von Joshua Mees jedoch stark. Union kontrollierte das Geschehen auf dem Rasen, tat sich in der Spitze gegen die gut sortierte Fünferkette der Sachsen aber schwer. Die Sachsen spielten im Rudolf-Harbig-Stadion nur selten nach vorne, die einzige nennenswerte Möglichkeit hatte Erich Berko nach einem Tempogegenstoß. Der Schuss des Dresdner Stürmers von der Strafraumkante verfehlte den Kasten von Rafal Gikiewicz jedoch um einen guten Meter (15.). Union bestimmte weiter das Tempo, im Abschluss ließen die Köpenicker jedoch die nötige Konsequenz vermissen. Weder Sebastian Andersson per Flachschuss (19.), noch Felix Kroos per Schlenzer (22.) oder Akaki Gogia mit einem Versuch aus der Ferne konnten Schubert im Tor der SGD gefährlich werden. Die beste Möglichkeit zur Führung bot sich Florian Hübner nach einer Ecke von Kapitän Christopher Trimmel, der Kopfball des Innenverteidigers prallte jedoch vom Boden per Aufsetzer knapp über die Querlatte (34.). Bis zur Pause versuchten auch Joshua Mees, Felix Kroos und Andersson per Kopf ihr Glück, der Führungstreffer wollte den Köpenickern allerdings nicht gelingen.

Beide Mannschaften kamen ohne personelle Veränderungen aus der Kabine, Sebastian Andersson traf wenige Minuten nach Wiederbeginn (49.) nur das Außennetz. Die Hausherren spielten nun etwas mutiger und erarbeiteten sich die eine oder andere Möglichkeit. Haris Duljevic prüfte FCU-Keeper Rafal Gikiewicz mit einem Aufsetzer, der parierte diesen Versuch jedoch ohne Probleme (55.). Die Eisernen setzten ihr Spiel aus Halbzeit eins fort, verpassten es jedoch auch weiterhin, den Ball endlich im Kasten der Dresdner unterzubringen. Gogia bediente Andersson von der Außenbahn, der Abschluss des Schweden wurde im letzten Moment von der Abwehr geblockt (59.). Im Gegensatz zur ersten Hälfte wirkte Dynamo nach der Pause mutiger. Die wohl größte Möglichkeit Dynamos bot sich dem eingewechselten Moussa Koné in der 76. Spielminute, trotz zahlenmäßiger Überlegenheit der mitgelaufenen Dresdner vertändelte der Stürmer den Ball nach einem Konter im Strafraum. In einer ruppigen und umkämpften Schlussphase gelang es keiner der beiden Mannschaften, den Lucky-Punch zu setzten, so dass die Partie folgerichtig mit 0:0 endete.  

„Ich habe gemischte Gefühle. Auf der einen Seite war die erste Halbzeit wirklich sehr positiv. Ich habe uns dominant gesehen, wir hatten große Tormöglichkeiten, da hätten wir schlussendlich in Führung gehen müssen. Das hätte uns in die Karten gespielt. Wir waren ballsicher und haben sowohl Ball, als auch Gegner gut laufen lassen. Die zweite Halbzeit war ausgeglichener, aber auch da hatten wir genügend Möglichkeiten – am Schluss musst du aber das Tor treffen“, lautete das Fazit von Urs Fischer.  

Am 29. Spieltag der 2. Bundesliga trifft der 1. FC Union Berlin zu Hause auf den SSV Jahn Regensburg. Die Heimbereiche des Stadions An der Alten Försterei sind für dies Partie bereits ausverkauft, der Ticket-Zweimarkt ist geöffnet. Der Anpfiff der Partie gegen die Oberpfälzer erfolgt am Freitag, dem 12.04.2019 um 18:30 Uhr. 

Union zu Gast in Dresden

Vorbericht

Der 1. FC Union Berlin bestreitet sein nächstes Spiel am Sonntag, dem 07.04.2019 gegen die SG Dynamo Dresden. Der Anpfiff der Partie im Rahmen des 28. Spieltags der 2. Bundesliga erfolgt um 13:30 Uhr.

Rückblick auf den 27. Spieltag: Union unterliegt Paderborn, Dresden gewinnt Sachsen-Derby

Am 27. Spieltag empfingen die Eisernen den SC Paderborn 07 im Stadion An der Alten Försterei. Nach gutem Start in die Partie erwischte Christopher Antwi-Adjej die Köpenicker in der 41. Minute auf dem falschen Fuß: Er schoss von der Strafraumgrenze das 1:0. In Hälfte zwei kam es vor allem in den Schlussminuten zu Höhepunkten. Sven Michel konnte die Führung Paderborns kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit erhöhen (87.). Philipp Klement gelang in der ersten Minute der Nachspielzeit das 3:0. Sebastian Polter, der nach seiner Verletzung am Mittelfuß erstmals wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnte, verkürzte zwei Zeigerumdrehungen später zum 1:3-Endstand aus Union-Sicht.

Dynamo Dresden trat am vergangenen Spieltag beim FC Erzgebirge Aue zum Sachsen-Derby an. Die Hausherren konnten sich in der 27. Minute durch einen Kopfball von Philipp Zulechner absetzen. Nach der Pause drehten die Gäste auf, Aue wurde zunehmend passiv. Nach fünf gespielten Minuten in Hälfte zwei traf Lucas Röser per Hacke zum Ausgleich. Justin Löwe sorgte nach einer Ecke für die Dresdner Führung durch einen abgefälschten Schuss (81.). Erich Berko setzte sich in der ersten Minute der Nachspielzeit gegen die Auer Defensive durch und erzielte den 3:1-Endstand für die SG Dynamo Dresden.

Am Donnerstag, dem 04.04.2019, holte Dresden außerdem das Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth nach. Die Partie endete in einem torlosen Unentschieden.

Die Bilanz: Union hat in jüngerer Vergangenheit knapp die Nase vorn

Die Geschichte zwischen dem 1. FC Union Berlin und der SG Dynamo Dresden reicht bis ins Gründungsjahr der Köpenicker zurück. In der Saison 1966/67 der DDR-Fußball-Oberliga trennten sich die Mannschaften zweimal unentschieden. Eine Tendenz, die sich auch in den letzten Jahren oft wiederholte: Seit der ersten Begegnung in der 2. Bundesliga endeten vier der elf Duelle in einem Remis, so auch das Hinspiel der aktuellen Saison. In fünf Spielen siegten die Eisernen, zweimal gewannen die Dresdner.

Nach schwierigem Start nach der Winterpause und einem weiteren Trainerwechsel ist Dynamo derzeit im Aufschwung: Seit vier Partien ist die Mannschaft aus Elbflorenz unbesiegt. Dafür geht sie mit höherer Belastung in die Partie gegen den alten Rivalen – bereits zwei Pflichtspiele musste die Truppe von Neu-Trainer und Ex-Union-Profi Cristian Fiél in dieser Woche bereits absolvieren. Union hingegen konnte sich in dieser Zeit komplett auf die Spielvorbereitungen konzentrieren.

Personell hat der Cheftrainer Urs Fischer fast auf den gesamten Kader Zugriff. Einzig Eroll Zejnullahu und Fabian Schönheim, die in dieser Woche noch individuell trainierten, sind keine Optionen. Auch für Christopher Lenz wird es aufgrund von Problemen im Nackenbereich wohl nicht reichen. Auf Seiten von Dynamo ist der Einsatz von drei Akteuren fraglich: Brian Hamalainen fällt wegen Rückenproblemen seit mehreren Wochen aus, Marco Hartmann leidet an einer Oberschenkelverletzung, Patrick Ebert klagt über Muskelprobleme.

Nach zwei Niederlagen in Folge will Urs Fischer in Dresden wieder ein besseres Ergebnis sehen:

„Gegen Dresden wird es ein spezielles Spiel, es ist ein Duell, das schon lange Tradition hat. Das muss auch ein Ansporn, aber nicht der einzige Ansporn sein. Wir haben ein bisschen etwas gutzumachen, denn schlussendlich zählen Resultate. Wir haben uns in den letzten beiden Spielen schlecht belohnt, die Spiele waren ausgeglichen, die Mannschaft hat nicht alles falsch gemacht. Wenn man gegen Paderborn 1:0 zurückliegt, muss man sich öffnen, dann kassiert man auch mal Tore. Das ist für mich keine klare Geschichte, sondern ein Resultat des Spielverlaufs. Wir haben gewisse Dinge gut gemacht, aber die Resultate haben nicht gestimmt. Das wollen wir am Sonntag ändern.“

Serviceinfos:

Das Gästekontingent von 2941 Plätzen ist seit Wochen vergriffen. Gut 3.000 Unioner werden also nach Dresden reisen, um ihre Mannschaft vor Ort zu unterstützen. Auswärtsfahrer finden hier alle wichtigen Informationen zur Anreise und em Stadionbesuch.. Wer nicht live dabei sein kann, bleibt über die Social-Media-Kanäle oder den Liveticker (ab 60. Minuten vor Spielbeginn) der Eisernen auf dem Laufenden.

AFTV Videos

Rafal Gikiewicz

Rafal Gikiewicz

ist Spieler des Tages bei unserem Spiel gegen Dresden

Rafal Gikiewicz

ist Spieler des Tages gegen Dresden

SpielStatistiken

SG Dynamo Dresden vs 1. FC Union Berlin

46 % Ballbesitz 54 %
81 % Passquote 83 %
50 % Zweikampfquote 50 %
7 Torschüsse 23
12 Flanken 20
0 Gelbe Karten 3
0 Gelb-Rote Karten 0
0 Rote Karten 0

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Datum Heim Ergebnis Gast