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1. FC Union Berlin vs FC Ingolstadt 04

2. Bundesliga - 18. Spieltag

1. FC Union vs Ingolstadt

2. Bundesliga - 18. Spieltag

Fr., 15. Dezember 2017, 18:30 Uhr
An der Alten Försterei
1 : 2
20.170
bewölkt, leichter Regen
SR: Martin Petersen (Stuttgart) | Assistenten: Johannes Pelgrim (Bocholt), Marcel Göpferich (Bad Schönborn), Vierter Offizieller: Bastian Börner (Iserlohn)

Keine Punkte zum Abschluss: Union unterliegt Ingolstadt mit 1:2

Spielbericht

1. FC Union Berlin:
Busk – Trimmel, Leistner, Torrejon (82. Prömel), Pedersen – Fürstner (79. Kreilach) – Hartel, Kroos, Hedlund (71. Gogia) – Skrzysbksi, Polter

FC Ingolstadt:
Nyland – Levels, Matip, Wahl, Gaus – Cohen, Träsch, Morales – Lex (60. Pledl), Lezcano (78. Kutschke), Kittel (65. Leipzertz)

Zuschauer: 20 170

Tore: 1:0 Skrzybski (59.), 1:1 Leipzertz (73.), 1:2 Lezcano (77.)

Die Eisernen kamen zum letzten Spiel des Kalenderjahres 2017 hochmotiviert aus der Kabine und zeigten von Anfang an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Kristian Pedersen suchte bereits in der dritten Spielminute den Abschluss, der Däne verzog jedoch.

Die Hausherren waren hellwach, nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Stephan Fürstner leitete Simon Hedlund die Kugel weiter in den Lauf von Sebastian Polter, dessen Schuss jedoch in den Armen von Ingolstadt-Keeper Nyland landete (5.). Auch die Gäste aus Ingolstadt trugen ihren Teil zu einer spannenden Partie im Stadion An der Alten Försterei bei und spielten munter nach vorne, Almog Cohen zielte bei seinem Kopfballversuch allerdings zu hoch.

Union zeigte sich zu Hause zweikampfstark und suchte in der Spieleröffnung die schnellen Außen mit langen Bällen. Immer wieder kamen die Eisernen so hinter die Abwehrkette der Oberbayern, ließen beim letzten Pass jedoch häufig die notwendige Präzision vermissen. In der 32. Spielminute suchten die zunehmend dominanten Unioner erneut den Abschluss über Sebastian Polter, der mitgelaufene Cohen klärte jedoch im letzten Moment mit einer Grätsche im eigenen Strafraum. Union ließ sich nicht entmutigen und spielte angetrieben vom lautstarken Publikum weiter mutig nach vorn. Nach Pass von Polter auf Hartel verzögerte der Offensiv-Allrounder geschickt und versuchte sein Glück per Schlenzer auf den langen Pfosten, Nyland rettete jedoch im letzten Moment und lenkte die Kugel mit den Fingerspitzen zur Ecke.

Die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit gehörten dann allerdings den Gästen. Cohen setzte Stefan Lex mit einem Steilpass in Szene, der bis dahin beschäftigungslose Jakob Busk musste sein ganzes Können unter Beweis stellen und bewahrte die Eisernen vor dem Rückstand. Nach 45 torlosen aber intensiven Minuten beendete Schiedsrichter Martin Petersen pünktlich die erste Halbzeit.

Nach der Pause übernahmen die Hausherren erneut das Kommando, zeigten sich in der Offensive mutig und belohnten sich mit der verdienten Führung. Obwohl Teamkollege Träsch den Ball bereits abgelaufen hatte, brachte Morales Marcel Hartel im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Pedersen zeigte auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Skrzybski souverän zur 1:0-Führung (59.). Trotz des Rückstands gaben sich die Gäste nicht auf, sondern drängten die plötzlich passiver auftretenden Berliner in die Defensive. Die Eisernen kamen nur noch sporadisch vor das Tor der Gäste, in den mehrfach vorhandenen Kontersituationen fehlte die letzte Präzision im Passspiel.

Mit einem schnellen Angriff über die rechte Seite sorgten die Oberbayern nach 73 Minuten für den Ausgleich. Der eingewechselte Pledl setzte sich geschickt an der Seitenlinie durch, behielt die Übersicht und legte in den Rückraum zum einschussbereiten Leipertz. Beim Abschluss des 24-Jährigen war Union-Keeper Jakob Busk chancenlos (73.). Nur vier Minuten später entschied Schiedsrichter Petersen erneut auf Strafstoß, diesmal allerdings zu Gunsten der Schanzer. Leistner hatte Cohen im Strafraum gefoult, Dario Lezcano ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte zur 2:1-Gästeführung.

In der Schlussphase warfen die Eisernen nochmal alles nach vorn, mehr als ein Kopfballversuch von Innenverteidiger Toni Leistner in der Nachspielzeit wollte den Hausherren allerdings nicht mehr gelingen.

„Wir haben heute ein sehr intensives Spiel gesehen, mit zwei Mannschaften die offensiv und auf Sieg gespielt haben. Wir hatten die ein oder andere gute Chance, da hätten wir uns belohnen müssen. Ingolstadt hat selbst im Rückstand die Ruhe behalten, genau das hat uns nach dem Ausgleich gefehlt. Hinten raus hat Ingolstadt die Kontrolle des Spiels übernommen. Am Ende ist Fußball ein Ergebnissport, wir hatten ein Tor, Ingolstadt zwei. Sie haben verdient gewonnen“, so André Hofschneider nach dem Spiel

Fußballerisch verabschiedet sich der 1. FC Union Berlin damit in die Winterpause. Im neuen Jahr startet die Mannschaft am 02.01.2017 ins Vorbereitungstraining auf die verbleibenden Spiele

VOR DER WINTERPAUSE: UNION EMPFÄNGT DIE SCHANZER

Vorbericht

Nach den Auftritten der letzten Wochen sehe sich die Mannschaft in der Pflicht, so Union-Cheftrainer André Hofschneider auf der Pressekonferenz vor der Partie: „Klar wissen wir, dass wir etwas gutzumachen haben aufgrund der Ergebnisse der letzten Spiele. Keiner verliert gern ein Ost-Duell und auch mit der Art und Weise können wir fußballerisch nicht zufrieden sein.“

In den bisherigen elf Aufeinandertreffen beider Teams, allesamt in der 2. Bundesliga, hat der 1. FC Union Berlin knapp die Nase vorn. Dreimal jubelten die Köpenicker, zweimal die Schanzer, dazu gab es sechs Unentschieden. Die Eisernen haben am Freitagabend die Möglichkeit, vor der Winterpause noch einmal an die Aufstiegsränge heranzurücken. Gleichzeitig könnte Union (4.) nach zuletzt vier sieglosen Spielen in Folge mit einem dreifachen Punktgewinn den Tabellennachbarn aus Ingolstadt (5.) auf Distanz halten. Hofschneider betonte, das mit dem FCI eine spielstarke Mannschaft „auf Augenhöhe“ an die Alte Försterei komme, die für viele vor der Saison zu den Aufstiegsfavoriten gehörte. Er erwarte „eine Mannschaft, die versucht, selber ins Spiel zu kommen, selber das Spiel zu kontrollieren und die auch immer auf Sieg spielt.“

Angesprochen auf den derzeitigen Gemütszustand seiner Spieler verriet der Chefcoach, dass man sich das Vertrauen in die eigene Stärke auch mit kleinen Erfolgserlebnissen erkämpfen müsse: „Selbstvertrauen ist auch etwas für schlechte Phasen. Wenn ich fünfmal hintereinander gewonnen habe, dann von Selbstvertrauen zu reden, ist müßig. Dann habe ich einen Lauf, da brauche ich nicht nachzudenken. Selbstvertrauen erarbeitet man sich genau für eine solche Phase, in der wir jetzt drinstecken. Wir müssen jetzt zeigen: Okay, was ist es wert? Auf welche Basics kann ich mich jetzt verlassen?“, so der 47-Jährige.

An der Personalsituation hat sich seit dem vergangenen Samstag nichts verändert. Bis auf die Langzeitverletzten Michael Parensen, Fabian Schönheim und Kenny Prince Redondo stehen alle Spieler für eine mögliche Kadernominierung zur Verfügung.

Für die Partie am Freitag gibt es derzeit noch Stehplatzkarten im erweiterten Sektor 4 (Block X) sowie vereinzelte Sitzplatzkarten im freien Verkauf. Am Spieltag werden sowohl im Heim- als auch im Gästebereich die Tageskassen geöffnet sein.

AFTV Videos

Steven Skrzybski

Steven Skrzybski

ist Spieler des Tages bei unserem Spiel gegen Ingolstadt

Steven Skrzybski

ist Spieler des Tages gegen Ingolstadt

SpielStatistiken

1. FC Union Berlin vs FC Ingolstadt 04

2 Gelbe Karten 2
0 Gelb-Rote Karten 0
0 Rote Karten 0

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Datum Heim Ergebnis Gast