2. Bundesliga Nord·Saison 2016/17·2. Spieltag
Fritz-Lesch-Sportanlage | Dörpfeldstraße 89 | 12489 Berlin

      Union-Frauen gewinnen im Derby gegen BW Hohen Neuendorf

      Am 2. Spieltag in der 2. Frauen-Bundesliga empfing der 1. FC Union Berlin zum Heimspielauftakt den SV Blau Weiss Hohen Neuendorf in der Dörpfeldstraße.

      Im Gegensatz zur Vorwoche veränderte Trainer Martin Eismann seine Startformation auf zwei Positionen, Elisa Emini und Lisa Heiseler begannen für Danya Barsalona und Lena Wolter.

      Hornschuch - Welke, Görsdorf, Klefisch, Niesler, D. Orschmann, Weidt, K. Orschmann, Emini (60. Barsalona), Heiseler, Kaya (77. Türk)

      Beide Teams neutralisierten sich in den Anfangsminuten und wollten taktisch sicher stehen. Die Unionerinnen starteten wieder nervös und benötigten einige Minuten, um in die Partie zu finden. „Wir wollten keinen Fehler machen und das hat uns teilweise blockiert, vor allem im Spiel nach vorn. Der finale Pass war nicht präzise genug oder wir haben zu lange gewartet bis zum Torabschluss“, kommentiert Trainer Martin Eismann die ersten Minuten des Derbys. In der Folgezeit gab es nur wenige Torraumszenen und Torchancen. Eine hatte allerdings Hülya Kaya, als sie versuchte den Ball per Lupfer im Tor unterzubringen (17.). Die Stürmerin behauptete sich in der 37. Minute im Strafraum, schoss aber links am Tor vorbei. Mit leichten Feldvorteilen für die Gastgeberinnen ging es torlos in die Kabine.

      Die Gäste aus Hohen Neuendorf kamen schwungvoller aus der Halbzeit und übernahmen das Spiel, die Eisernen Ladies kamen durch Konter vor das gegnerische Tor. So setzte sich Hülya Kaya im Strafraum durch und legte den Ball von der Grundlinie zurück auf die freistehende Lisa Heiseler. Doch sie konnte die bislang beste Chance des Spiels nicht verwerten (57.). Nur wenige Minuten später hatte Hohen Neuendorf die Möglichkeit zur Führung, aber der Schuss ging knapp über das Union-Gehäuse (62.). In der 77. Spielminute war es endlich soweit: Lisa Heiseler schoss aus 19 Metern und der Ball senkte sich über die Gäste-Torhüterin ins Tor. Der Jubel und die Erleichterung waren riesig, trotz Führung spielten die Unionerinnen weiter nach vorne und hielten Hohen Neuendorf vom eigenen Tor fern. Die Gäste versuchten alles nach vorn zu werfen, kamen aber zu keiner zwingenden Torchance mehr und auch durch Ecken entstand keine Gefahr. So blieb es beim 1:0-Endstand.

      „Wir haben es geschafft unser taktisches Konzept einzuhalten und das Tempo hochzuhalten. Die mannschaftliche Geschlossenheit von allen Spielerinnen, auch die, die nicht auf dem Platz stehen, sowie der große Kampfgeist ist vorbildlich und ein ausschlaggebendes Kriterium für den Sieg. Wir sind noch ganz am Anfang der Saison und werden weiter detailliert und konzentriert arbeiten, um uns stetig weiterzuentwickeln“, so der Union-Coach nach dem Spiel.

      Mit dem zweiten Sieg erwischten die Eisernen Ladies einen perfekten Saisonstart in die 2.Frauen-Bundesliga und der 3. Tabellenplatz ist eine schöne Momentaufnahme. Am nächsten Wochenende geht es zum Auswärtsspiel nach Meppen. 

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      Saison 2016/172. Bundesliga NordProfis Frauen

      Bildergalerie

      Zwei Spielerinnen des 1. FC Union Berlin jubeln über ein Tor im Stadion, im Hintergrund stehen viele Zuschauer.
      Zwei Fußballspielerinnen laufen um den Ball auf einem Spielfeld, mit Zuschauern im Hintergrund.
      Spielerinnen in roten Trikots feiern ein Tor, während Zuschauer im Hintergrund jubeln. Es ist ein lebhaftes Fußballspiel.
      Eine Fußballspielerin in rotem Trikot schießt den Ball während eines Spiels vor jubelnden Fans im Hintergrund.
      Spielszene mit einer Fußballspielerin in rotem Trikot, die den Ball führt, während eine Gegnerin in weißem Trikot beobachtet. Zuschauer im Hintergrund.
      Szenen aus einem Fußballspiel: Spieler in roten Trikots stehen gegen Spieler in weißen Trikots, mit Zuschauern in einem Stadion im Hintergrund.
      Fußballspielerinnen feiern ein Tor vor jubelndem Publikum in einem Stadion.
      Spielerinnen einer Fußballmannschaft feiern ein Tor vor jubelnden Fans auf den Tribünen. Schiedsrichter und Spieler im Hintergrund.

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