Sie werden verabschiedet:
Sechs Personen verlassen die Frauenmannschaft von Union
Vor dem letzten Heimspiel in der Saison 2025/2026 sagt der 1. FC Union Berlin wieder Tschüss. Vier Spielerinnen, eine Trainerin und ein Trainer gehen nach der Saison. Sie haben bei den Eisernen viel erreicht. Sie haben die erste Bundesliga-Saison der Frauenmannschaft mitgestaltet.
Celine Frank, Athanasia Moraitou, Fatma Şakar und Julia Kassen spielen nicht mehr für den 1. FC Union Berlin. Auch Co-Trainerin Sabrina Eckhoff und Trainer Marcus Liebig gehen. Cheftrainerin Ailien Poese bleibt beim Verein. Sie wird die Trainerin für die Juniorinnen im Nachwuchsleistungszentrum.
Seit Sommer 2014 spielt Celine Frank bei Union. Sie war kurz in Australien. Celine ist am zweilängsten von allen Spielerinnen bei Union. Sie spielte vorher mit Kapitänin Lisa Heiseler in der U17. In ihrer ersten Saison bei den Frauen stieg Union in die 2. Bundesliga Nord auf und gewann den Berlin-Pokal.
Nach vielen Jahren in der Regionalliga wurde die Frauenmannschaft 2023/2024 professionell. Frank war eine wichtige Spielerin im Aufstiegsteam. Sie erzielte acht Tore in 23 Spielen. In der 2. Bundesliga war sie auch eine gute Spielerin. Sie spielte in 25 von 29 Pflichtspielen und schoss drei Tore. Sie traf beim 6:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach. Das war der erste Aufstieg in die Bundesliga für den Verein. Am 6. Spieltag spielte die 27-Jährige gegen den 1. FC Köln. Das war ihr Bundesliga-Debüt. Danach spielte sie noch vier weitere Spiele in der Bundesliga.
Celine Frank verabschiedet sich nach 112 Pflichtspielen, 25 Toren, drei Aufstiegen und zwei Berliner Pokalsiegen von der ersten Frauenmannschaft.
Die griechische Fußballspielerin Athanasia Moraitou spielt jetzt beim 1. FC Union Berlin. Sie kam in der Saison 2023/2024 vom SV Meppen. Auf dem Feld war sie sehr wichtig für die Mannschaft. Auch außerhalb des Spiels hat sie viel beigetragen. In ihrer ersten Saison spielte sie in 20 Spielen und erzielte sieben Tore. Ihr Team stieg in die 2. Bundesliga auf und gewann den Berlin-Pokal.
Im zweiten Jahr war sie auch sehr wichtig. Im ersten Spiel der Saison machte sie ein Tor mit einem Freistoß. Außerdem bereitete sie ein Tor für ihre Mitspielerin Eleni Markou vor. In dieser Saison spielte sie in 29 Spielen und erzielte zwei Tore und vier Vorlagen. Ihr Team wurde Meister in der 2. Bundesliga und stieg auf. In der aktuellen Saison spielte sie sechsmal in der Bundesliga und zweimal im DFB-Pokal.
Nach 57 Spielen und neun Toren für Union endet ihre Zeit dort mit zwei Meisterschaften, zwei Aufstiegen und einem Berlin-Pokalsieg.
Fatma Şakar kam im Winter 2024 zu Union. Sie zeigte schnell, was sie kann. Sie ist schnell und willensstark. Ihre Flanken sind gut. Als Rechtsverteidigerin ist sie sehr wichtig für das Spiel. In der Rückrunde machte sie zwei Tore in neun Spielen. In den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga gegen Henstedt-Ulzburg gab sie zwei Vorlagen.
In der 2. Bundesliga spielte die Karlsruherin viele Spiele. Sie wurde von der türkischen Nationalmannschaft beobachtet. Am 29.10.2024 spielte sie ihr erstes Spiel für die Nationalmannschaft gegen die Ukraine. Leider hatte sie dann viele Verletzungen. Sie konnte oft nicht spielen. In der aktuellen Bundesliga-Saison spielte sie einmal gegen den VfL Wolfsburg. Es endete 3:3.
Fatma Şakar ist eine Heldin. Sie hat zweimal zum Aufstieg beigetragen. Sie wird immer einen besonderen Platz im Herzen der Fans haben. Nach 29 Spielen und zwei Toren endet ihre Zeit bei Union.
Die Torhüterin Julia Kassen ist im Januar vom FC Carl Zeiss Jena zum 1. FC Union Berlin gewechselt. Sie ist jetzt Herausforderin von Cara Bösl und Nadine Böhi. Julia kannte schon die Torwarttrainerin Alisa Vetterlein aus Wolfsburg. Sie ist ehrgeizig und positiv. Die 23-Jährige hat gut ins Torwarttrio gepasst. Sie hat bei Testspielen und bei den U23-Frauen Erfahrung gesammelt.
Nach einem halben Jahr bei Union wird Julia Kassen ab dem Sommer woanders spielen.
Sabrina Eckhoff ist Co-Trainerin. Sie war Interimstrainerin beim VfL Wolfsburg. Jetzt ist sie im Trainerteam von Ailien Poese. Sabrina hat viele Titel gewonnen. Sie kennt die Bundesliga gut. In der ersten Saison der Unionerinnen in der Bundesliga hat sie geholfen. Der 1. FC Union Berlin hat den Klassenerhalt geschafft. Das Team hat die beste Leistung eines Aufsteigers in den letzten 19 Jahren gezeigt. In der Rückrunde steht der 1. FC Union Berlin auf Platz 6. Sie haben zwei Spiele vor Ende der Saison schon sechs Punkte mehr als in der Hinrunde.
Nach 28 Spielen als Trainerin hört Sabrina Eckhoff beim 1. FC Union Berlin auf.
Marcus Liebig ist neuer Athletiktrainer. Er wechselte 2023 von Turbine Potsdam zum 1. FC Union Berlin. In den letzten drei Jahren war er für die Fitness der Spielerinnen zuständig. Er plante und machte das Kraft- und Ausdauertraining. Er kontrollierte die Belastung, machte Tests für die Leistung und kümmerte sich um Verletzungen. Er arbeitete auch an vielen anderen Dingen. Während seiner Zeit gewann das Team die Zweitliga-Meisterschaft 2024, den Berliner Pokal 2024 und stieg 2025 in die Bundesliga auf.
Nach 72 Pflichtspielen im Trainerteam der Profifrauenmannschaft verlässt Marcus Liebig die Eisernen.
Danke für euren Einsatz – ihr seid ein Teil der Geschichte von Union
Celine Frank, Athanasia Moraitou, Fatma Şakar, Julia Kassen, Sabrina Eckhoff und Marcus Liebig waren alle Teil der ersten Bundesliga-Saison der Frauenmannschaft vom 1. FC Union Berlin. Vier von ihnen sind mit der Mannschaft zweimal aufgestiegen. Sie sind von der Regionalliga bis in die Bundesliga gegangen. Für ihren Einsatz, ihre Leidenschaft und viele schöne Momente sagt Union danke. Union verabschiedet alle sechs und ehrt die Trainerin Ailien Poese vor dem Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Das geschieht mit viel Respekt.