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1. FC Union Berlin vs Magdeburger FFC

Womens Regionalliga Nordost, 22. Matchday

vs Magdeburger FFC

Womens Regionalliga Nordost, 22. Matchday

Sun., 23. April 2023, 14:00 Uhr
Fritz-Lesch-Sportplatz
4 : 1
150

Viel Aufwand, keine Punkte – Frauen verlieren gegen Dresden

Match report

Die enttäuschende Leistung gegen den BSV Al-Dersimspor vom vergangenen Spieltag zeigte Wirkung. Intensives, konzentriertes Training unter der Woche und eine ausführliche Videoanalyse und Besprechung waren die Folge. Taktisch gut eingestellt und mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch ging es dann in die Partie gegen den 1. FFC Fortuna Dresden-Rähnitz.

Mit dem energischen Auftreten der Eisernen Ladies waren die Sachsen anfangs sichtlich überfordert. Die Belohnung für die gute Anfangsphase holte sich Eyline Jakubowski in der 24.Minute ab. Nach einem Eckball von Julia Schlotte konnte die Mittelfeldspielerin zum vielumjubelten 1:0 einnetzen. Die Gäste zeigten sich kurzzeitig geschockt, sodass nur wenige Minuten später ein weiterer Eckball fast die Zwei-Tore-Führung für den 1. FC Union Berlin bedeutet hätte. Mit viel Fortune konnten die Dresdenerinnen das Leder von der Linie kratzen. Mit der knappen, aber hochverdienten Führung ging es dann in die Pause.

Im zweiten Durchgang erhöhten die Gäste den Druck auf das Unioner Tor und die Gastgeberinnen verlegten sich aufs Kontern. In der 73.Minute musste sich die stark spielende Torhüterin Ulrike Dottschadis dann einem Strafstoß von Juliane Jonas geschlagen geben. Schiedsrichterin Sabrina Frischmuth hatte zuvor sofort auf den Elfmeterpunkt gezeigt, als eine Spielerin der Gäste im 16-Meter-Raum regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Dresden übernahm von nun an das Spiel und schnürte die Gastgeberinnen in ihrer eigenen Hälfte ein. Nach einem Fehlpass im Unioner Spielaufbau konnten sich die Gäste auf der rechten Seite durchsetzen und Linda Ackermann war es dann, die aus zentraler Position den Ball über die Torlinie beförderte (80.). Die Eisernen holten in der Schlussphase noch mal die Brechstange heraus, doch der der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen.

So folgte eine weitere bittere Niederlage, die "die Mannschaft am heutigen Tag so nicht verdient hatte. Wir haben aufopferungsvoll gekämpft, eine ganz andere Leistung gebracht als noch letzte Woche und müssen trotz der Niederlage auf diesem Spiel aufbauen. Dann werden wir sicher in der nächsten Zeit auch wieder zum Erfolg kommen,", so Trainer Steffen Beck nach dem Spiel.

Kein Glück beim Tabellennachbarn: Eiserne Ladies verlieren mit 1:2

Match preview

Die Frauen des 1. FC Union Berlin hatten sich am vergangenen Sonntag beim Tabellennachbarn BSV AL-Dersimspor viel vorgenommen – das Ergattern eines Mittelfeldplatzes in der Regionalliga Nordost war das erklärte Ziel für die Partie am Ostkreuz.

Dementsprechend ging Union druckvoll ins Spiel und konnte sich in der Anfangsphase gute Möglichkeiten erspielen. Das ansprechende Spiel nach vorn wurde jäh von einem Konter der gastgebenden Mannschaft unterbrochen. Nach einem Eckball für die Beck-Elf ging es dann ganz schnell in Richtung des Unioner Tores und Katja Voigt konnte für AL-Dersimspor gegen die noch ungeordnete Abwehr zum 1:0 einnetzen (18.). Madeleine Wojtecki war es dann in der 37. Minute, die den Ausgleich auf dem Fuß hatte, als sie allein auf die Kreuzberger Torhüterin zulief. Bora Paraskevi hatte aber aufgepasst und konnte mit einer starken Parade die Führung für ihre Mannschaft in die Pause retten..

In der zweiten Hälfte stellte Trainer Steffen Beck auf ein 3-4-3-System um - mehr Durchschlagskraft in der Offensive war das Ziel. Die gewünschte Wirkung trat allerdings nicht ein. Erneut gelang es Katja Voigt nach einem schnellen Konter Josefine Westphal zu überwinden und das 2:0 für die Heimmannschaft zu erzielen.  Am Spielverlauf änderte das jedoch nichts - Union Berlin zwar mit viel Ballbesitz, aber ohne nennenswerte Ideen, diese in torgefährliche Szenen umzumünzen. Die Gastgeber hingegen waren immer wieder durch ihr schnelles Spiel nach vorn brandgefährlich. Mitte der zweiten Halbzeit ließen die Eisernen Ladies dann aufblitzen, was ihnen möglich ist und leiteten über eine sehenswerte Kombination zwischen Madeleine Wojtecki und Anne Stein das 1:2 ein (72.). Druckvoller Angriffsfußball, um wenigstens noch ein Unentschieden mit nach Köpenick zu nehmen, sorgte in den letzten 10 Minuten für Hoffnung bei den Eisernen Anhängern. Lücken taten sich aber in der Abwehr von AL-Dersimspor keine mehr auf und enttäuschte Unionerinnen traten die Heimreise nach Köpenick an.

Trainer Steffen Beck fehlten zeitweise die Worte nach dem Spiel, dennoch "heißt es nun, die Fehler über die Videoanlayse anzusprechen, die Mannschaft moralisch aufzubauen und letztendlich nach vorne zu schauen. Die heutigen Spieleindrücke spiegeln nicht im Geringsten die  überzeugenden Trainingsleistungen der letzten Woche wieder. Daran müssen wir konzentriert arbeiten, dann wird sich auch wieder der Erfolg einstellen.", so der enttäuschte Coach.

Last match

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