Aha. Der frühe Vogel ...

U19 verpasst den Titel

Berliner Pokalfinale

So, 23. August 2020
U19 verpasst den Titel

Das älteste Juniorenteam des 1. FC Union Berlin verliert das Berliner Pokalfinale gegen den FC Viktoria 1889 mit 0:1 (0:0). Die Partie fand am Sonntag (23.08.2020) im Poststadion Berlin statt.

Es ist ein Finale auf Augenhöhe. Ein Spiel zwischen zwei Kontrahenten, die sich vornehmlich in der Spielanlage unterscheiden. Ein Duell, das nach wenigen Torchancen und nur einem Treffer zur Entscheidung führt.

Eine Handvoll akkreditierter Zuschauer, die das Stadionrund betreten dürfen, sieht einen engagierten Start der Finalisten. Das Spiel der Köpenicker ist vom Bemühen um mehr Ballbesitz geprägt. Dagegen verteidigen die Himmelblauen meist sicher und schalten nach Ballgewinnen schnell ins Konterspiel um. Gerade bei diesen Kontern tauchen die Viktorianer immer mal wieder gefährlich vor dem Gehäuse der Rot-Weißen auf.

Mitte des ersten Abschnitts bestimmen die Unioner mehr und mehr das Spielgeschehen und spielen sich die eine oder andere Torgelegenheit heraus. Die einzige Großchance des ersten Abschnitts vergibt Felix Ewald nach einem Eckball nur knapp.

Anfangs der zweiten Hälfte verflacht die Partie. Erst nach und nach kommen Tempo und Intensität zurück ins Spiel. Den Mannschaften fehlt jedoch in vielen Aktionen der Mut und eine höhere Risikobereitschaft, um selbst eine Entscheidung herbeizuführen. Der Treffer des Tages wird dann eher durch einen Stellungsfehler in der Union-Abwehr begünstigt als herausgespielt. Ein langer Ball rutscht durch das Zentrum und landet überraschend bei einem Angreifer der Lichterfelder. Freistehend vor dem Tor schiebt dieser ein.

Anschließend bäumen sich die Eisernen gegen die drohende Niederlage auf. Klare Torabschlüsse bleiben dennoch Mangelware. Die letzte gute Gelegenheit vergibt Maximilian Somnitz kurz vor dem Abpfiff.

"Wir hätten in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, in der zweiten Halbzeit haben wir leider nicht mehr an die gute Leistung der ersten Hälfte angeknüpft", resümiert Trainer André Vilk nach Spielende. "Oft haben wir zu hektisch agiert und Bälle zu schnell verloren. Nach dem Rückstand war der Wille zum Ausgleich deutlich erkennbar, nur blieben wir meist ungefährlich."

Torfolge
0:1 (69.).

Aufstellung
Stein – Labroussis, Riecke, Bruns, Cvjetinovic – Dahlke, Schneider, Liebelt, Kühn
(69. Nikol), Ewald (59. Somnitz) – Ihbe (69. Travassos).

Die Finalisten ziehen nun gemeinsam in den DFB-Pokalwettbewerb ein. Dabei vertritt siegreiche Finalist die Landesfarben Berlins. Die unterlegenden Köpenicker qualifizieren sich als bester Viertplatzierter der abgelaufenen Bundesliga-Saison für das Teilnehmerfeld.