Höhen und Tiefen:

Die Saison der A-Junioren im Rückblick 

Eine Spielzeit voller Herausforderungen und Entwicklungsschritte liegt hinter der U19 des 1. FC Union Berlin. Zwischen überzeugenden Leistungen in der DFB‑Nachwuchsliga, einem beeindruckenden Lauf im Berliner Pokal und mehreren Nominierungen für internationale Auswahlmannschaften, zeigte die Mannschaft, welches Potenzial in ihr steckte – auch wenn die Saison mit einer bitteren Finalniederlage endete.

Vorrunde und Hauptrunde der DFBNachwuchsliga 

In den 14 Vorrundenspielen des Jahres 2025 sammelten die Köpenicker starke 37 Punkte und unterstrichen sowohl offensiv als auch defensiv ihre Qualität. Mit einem Torverhältnis von 44:13 gehörte die U19 zu den treffsichersten und stabilsten Teams der gesamten Staffel. Auch in den Stadtduellen gegen Hertha BSC präsentierten sich die Eisernen konzentriert und blieben ohne Niederlage. Bereits vor dem letzten Spieltag stand fest, dass sich die U19 als Tabellenführer für die Liga A der DFB‑Nachwuchsliga qualifizieren würde. 

Die Hauptrunde verlief am Ende jedoch unglücklich: In der Hinrunde gelang aus fünf Partien nur ein Sieg, in der Rückrunde kamen zwei weitere Erfolge hinzu. Mit elf Punkten aus zehn Spielen und einem Torverhältnis von 16:22 belegten die Eisernen schließlich den fünften Tabellenplatz und konnten sich somit nicht für den Kampf um die Deutsche Meisterschaft qualifizieren.  

Ein Spieler in gestreiftem Trikot dribbelt während eines Fußballspiels, umgeben von zwei Verteidigern auf einem grünen Feld.
Zwei Fußballmannschaften im Wettkampf auf einem grünen Kunstrasenplatz. Spieler in blauen und roten Trikots sind aktiv am Ball.
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Frühes Aus im DFBPokal 

Parallel zum Ligastart traten die A‑Junioren auch im DFB‑Pokal an. In der ersten Runde empfingen sie im August 2025 die U19 der TSG 1899 Hoffenheim, die am Ende der Saison im Finale um die Deutsche A-Jugendmeisterschaft stehen sollten. In einem intensiven und umkämpften Duell unterlagen die Köpenicker knapp mit 2:3. Trotz des frühen Ausscheidens lieferte die Partie wichtige Erkenntnisse und wertvolle Impulse für den weiteren Saisonverlauf.  

Bis ins Finale des Berliner Pokals 

Die Pokalsaison der Köpenicker verlief bis zum Endspiel nahezu makellos. Bis zum Achtelfinale gewann die U19 alle Partien souverän, ehe sie sich im Duell mit SFC Stern 1900 erst in einem dramatischen Elfmeterschießen mit 7:6 durchsetzte. Das Viertelfinale gegen den BFC Preußen dominierten die Eisernen deutlich und feierten einen klaren 9:4‑Erfolg. 

Im Halbfinale wartete anschließend das Derby gegen Hertha BSC, was im Stadion An der Alten Försterei vor über 5.000 Zuschauern stattfand. Vor beeindruckender Kulisse behielt die Mannschaft die Nerven und gewann am Ende souverän mit 4:2. 

Im Finale des Berliner Pokals zeigten die Rot-Weißen erneut einen sehr überlegenen Auftritt, mussten sich jedoch am Ende im Elfmeterschießen mit 3:5 gegen den Berliner SC geschlagen geben. 

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Nationalmannschaftsnominierungen 

Auch international machten die Union‑Talente auf sich aufmerksam. Oskar Engel und Alec Shabany wurden im November für die deutsche U18‑Nationalmannschaft nominiert und nahmen an einem Lehrgang teil. Zeitgleich erhielt Elias Ali eine Einladung zur U23‑Auswahl Palästinas und sammelte dort wertvolle internationale Erfahrung.  

Mittelfeldspieler Duje Sliskovic wurde sowohl für die kroatische U18 nominiert als auch bei der U17‑Weltmeisterschaft in Katar eingesetzt. Zudem kam er in der Qualifikation zur U19‑Europameisterschaft zum Einsatz. Auch Tom Wisbereit wurde für die EM‑Qualifikationsspiele der deutschen U19 Ende März nominiert.  

Linus Güther, der zu Saisonbeginn noch für die U17 auflief und später regelmäßig in der U19 zum Einsatz kam sowie sein Profidebüt feierte, stand ebenfalls für die Nationalmannschaft auf dem Platz. Der erst 16‑Jährige kam bereits im vergangenen Jahr wie auch in dieser Spielzeit mehrfach in Freundschaftsspielen für das U16‑DFB‑Team zum Einsatz. 

Stimme Zur Saison

„Die u19 Spielrunde wurde geprägt durch die Bundesliga Debüts von Dmitro, Linus und Marie Louise, was uns in unserem Weg bestätigt immer die individuelle Ausbildung in den Vordergrund zu stellen. Aus dem alten Jahrgang der U19 hat der Verein mit Tim Blaszczak, Mekhi Gray und Leon Prosche drei Spieler vertraglich in den Männereberich gebunden", führt Cheftrainer des NLZ André Hofschneider am Ende der diesjährigen Saison an.

„Das Highlight der Saison war für Spieler und Trainer das Halbfinale vor 5000 Zuschauern im Wohnzimmer des Vereins. Es war mit Sicherheit die beste Leistung unserer Leistungsträger und der gesamten Mannschaft in der Spielrunde.
Am Ende sind wir mannschaftlich unseren eigenen Ansprüchen nur bedingt gerecht geworden , die Leistung einer tollen Vorrunde, konnte in der Meisterrunde nicht ausreichend bestätigt werden."

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Saison 2025/26NachwuchsU19 Junioren