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MSV Duisburg vs 1. FC Union Berlin

2. Bundesliga - 22. Spieltag

Duisburg vs 1. FC Union

2. Bundesliga - 22. Spieltag

Sa., 16. Februar 2019, 13:00 Uhr
SCHAUINSLAND-REISEN-ARENA
2 : 3
12.316
SR: Timo Gerach

Union gewinnt in Duisburg 3:2

Spielbericht

Der 1. FC Union Berlin besiegt den MSV Duisburg und fährt den zweiten Auswärtssieg der Saison ein. Robert Zulj brachte die Eisernen früh mit 1:0 in Führung (11.), Havard Nielsen sorgte kurz vor der Pause per Freistoß für den Ausgleich (45.). Nach dem Seitenwechsel ging der MSV durch Lukas Fröde in Führung (56.), die Eisernen bewiesen jedoch Moral und sicherten sich durch Treffer von Marcel Hartel (64.) und Sebastian Andersson (89.) drei Punkte.

MSV Duisburg:
Wiedwald – Wiegel, Bomheuer, Nauber, Seo – Fröde – Gyau (83. Engin), Oliveira Souza (63. Schnellhardt), Nielsen, Verhoek – Iljutcenko (73. Stoppelkamp)

1. FC Union Berlin:
Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Hübner, Reichel – Prömel, Schmiedebach, Zulj (90.+3 Parensen) – Mané (46. Gogia), Andersson, Hartel (76. Mees)

Schiedsrichter: Timo Gerach, Nicolas Winter, Timo Klein, Philipp Hüwe

Zuschauer: 12 316

Tore: 0:1 Zulj (11.), 1:1 Nielsen (45.), 2:1 Fröde (56.), 2:2 Hartel (64.), 2:3 Andersson (89.)

Die erste Chance in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena gehörte nach fünf Minuten den Hausherren. Stanislav Iljutcenko setzte sich über die rechte Außenbahn durch und legte den Ball clever auf Sturmpartner John Verhoek zurück. Der Niederländer scheiterte mit seinem Abschluss jedoch am gut reagierenden Union-Keeper Rafal Gikiewicz. Nach diesem frühen Ausrufezeichen übernahmen die Eisernen die Kontrolle auf dem Platz und gingen wenig später in Führung. Winterneuzugang Carlos Mané schüttelte seine Bewacher elegant ab und hatte im Strafraum das Auge für den mitgelaufenen Robert Zulj, der Österreicher musste die Kugel nur noch über die Linie drücken (11.). Union bestimmte den Spielrhythmus und kombinierte sich immer wieder durch die Duisburger-Hintermannschaft, vor dem Kasten von MSV-Schlussmann Felix Wiedwald ließen die Köpenicker jedoch die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Der unermüdlich arbeitende Sebastian Andersson beförderte eine von Zulj verlängerte Trimmel-Ecke aus kurzer Distanz über die Querlatte (28.), Robert Zulj brachte die Kugel nach ähnlichem Spielzug wie beim ersten Treffer nicht im Tor des MSV unter (41.). Von den Duisburgern war im ersten Abschnitt nur wenig zu sehen, lediglich nach Standardsituationen wurde es für Rafal Gikiewicz gefährlich. Einen Freistoß von Oliveira Souza lenkte Gikiewicz gekonnt über die Latte (18.), kurz vor dem Seitenwechsel musste der Keeper dann aber doch hinter sich greifen (45.). Mit einem Freistoß aus knapp 23-Meter zirkelte Havard Nielsen den Ball gekonnt über die Mauer hinweg in die Maschen und sorgte so für den schmeichelhaften Ausgleichstreffer des MSV Duisburg.

Urs Fischer musste in der Pause personell reagieren. Carlos Mané blieb angeschlagen in der Kabine, Akaki Gogia ersetzte ihn in Halbzeit zwei auf der rechten Offensivposition. Union übernahm auch gleich wieder die Initiative: Nach Zuspiel von Marcel Hartel versuchte Linksverteidiger Ken Reichel sein Glück aus spitzem Winkel, Wiedwald konnte den frechen Abschluss jedoch parieren (50.). Die Zebras kamen nach dem unverhofften Ausgleichstreffer etwas mutiger aus der Kabine und setzten die Eisernen nun stärker unter Druck. Das Team von Torsten Lieberknecht zeigte sich zweikampfstärker als in Durchgang eins, außerdem erarbeiteten sich die Hausherren mehrere Freistöße und gingen in der 56. Minute tatsächlich in Führung. Lukas Fröde schaltete nach einem verlängerten Freistoß am schnellsten und köpfte den Ball zur Führung der Gastgeber ein. Trotz des Rückschlags ließ sich die Union-Elf nicht verunsichern, übernahm erneut die Kontrolle auf dem Platz und spielte sich Möglichkeiten heraus. Grischa Prömel nutze einen Ausrutscher des Gegners für ein Zuspiel auf Robert Zulj, bedrängt vom Gegenspieler behielt der Österreicher die Übersicht und bediente den freistehenden Marcel Hartel der die Kugel trocken in der kurzen Ecke versenkte (64.). Gegen die geballte Defensive der Hausherren suchte Union weiter spielerische Lösungen, kam zu weiteren Möglichkeiten und belohnte sich kurz vor Ende mit dem Siegtreffer. Der an heute an allen Toren seiner Mannschaft beteiligte Robert Zulj flankte in der Schlussphase auf Sebastian Andersson, der Schwede setzte sich im Luftduell durch und besorgte per Kopf den 3:2-Endstand.

„Wenn man sieht, dass wir mit der letzten Aktion das 3:2 machen, war es schlussendlich wohl ein glücklicher Sieg. Über 90 Minuten haben wir ihn uns aber verdient. Wir sind gut ins Spiel gekommen, mit zunehmender Spielzeit wurden wir immer besser und hätten das 2:0 erzielen müssen. Die Möglichkeiten waren da, trotzdem bekommen wir in der letzten Aktion der ersten Halbzeit den Ausgleich. Für die zweite Hälfte hatten wir uns viel vorgenommen, die Führung für Duisburg hat meine Mannschaft aufgeweckt und wir haben ins Spiel zurückgefunden. Am Ende ist der Sieg vielleicht etwas glücklich, aber verdient“, lautete das Fazit von Urs Fischer.

Am nächsten Wochenende tritt der 1. FC Union Berlin am 23. Spieltag im Stadion An der Alten Försterei gegen die DSC Arminia Bielefeld an. Der Anpfiff gegen die Ostwestfalen erfolgt am Freitag, dem 22.02.2019 um 18:30 Uhr.

Union zu Gast beim MSV Duisburg

Vorbericht

Am Sonnabend, dem 16.02.2019 spielt der 1. FC Union Berlin in der Schauinsland-Reisen-Arena gegen den MSV Duisburg. Der Anstoß der Partie im Rahmen des 22. Spieltags erfolgt um 13:00 Uhr.

Rückblick auf den 21. Spieltag: Union erkämpft drei Punkte, Duisburg unterliegt Fürth

Am 21. Spieltag empfing die Mannschaft von Urs Fischer den SV Sandhausen im Stadion An der Alten Försterei. Die Eisernen kontrollierten die Partie von Beginn an und konnten in der elften Spielminute das erste Tor verzeichnen. Nach einer Ecke wurde ein wuchtiger Kopfball von Marvin Friedrich vom Torwart aus Sandhausen zwar pariert, Sebastian Andersson köpfte jedoch anschließend den abgeprallten Ball zur Führung für die Hausherren ins Netz. Kurz vor dem Abpfiff besiegelte der eingewechselte Akaki Gogia den 2:0-Heimsieg von Union mit einem sehenswerten Schuss aus dem spitzen Winkel ins lange Eck.

Der MSV Duisburg war am letzten Spieltag zu Gast bei der SpVgg Greuther Fürth. Beide Mannschaften spielten eine unauffällige erste Hälfte, in Durchgang zwei kam es vermehrt zu Chancen. Erst spät konnten sich die Kleeblätter in Führung schießen: In der 86. Minute wurde nach einem Handspiel im Duisburger Strafraum auf Strafstoß entschieden, den Daniel Keita-Ruel im Nachschuss verwandeln konnte. Nur fünf Minuten später gab es den zweiten Elfmeter für Fürth, den abermals Keita-Ruel ohne Wucht mittig platzierte und dadurch Duisburg-Schlussmann Wiedwald das Festhalten leichtmachte. Kurz darauf endete die Partie mit einem Endstand von 1:0 für Greutehr Fürth.

Die Bilanz: Die stärkste Defensive der Liga trifft auf die Mannschaft mit den wenigsten Toren

Dass die Mannschaft aus Berlin-Köpenick ihre Defensivaufgaben bislang sehr gut löst, lässt sich mit Zahlen belegen. In 21 Spielen ließen sie nur 18 Gegentreffer zu, das ist noch immer Liga-Bestwert. Die Zebras hingegen stellen die torschwächste Mannschaft der Liga: Bisher konnten sie nur 20 Treffer erzielen. Soviel zu den offensichtlichen Vorzeichen der Partie. Im direkten Duell konnte der MSV Duisburg in Liga 2 bisher nur eine von elf Partien gegen den 1. FC Union Berlin gewinnen. Fünf Spiele gewannen die Eisernen, fünf gingen unentschieden aus, darunter die letzten drei Begegnungen. Und während die Unioner auswärts weniger gefährlich sind als vor heimischer Kulisse (zehn Punkte auswärts, 27 Punkte in Heimspielen), treffen sie auf die schwächste Heimmannschaft der Liga: Die Duisburger konnten nur zwei der zehn Heimspiele der aktuellen Saison gewinnen, verloren die restlichen acht. Auf personeller Ebene fehlen bei den Zebras einige Akteure, darunter Borys Tashchy und Jospeh Baffo, beide verletzt, sowie Enis Hajri, der vom DFB wegen einer roten Karte im Spiel gegen Fürth für zwei Spiele gesperrt wurde. Der Berliner Cheftrainer Urs Fischer muss auf Sturmspitze Sebastian Polter verzichten, der wegen einer Verletzung am Fuß pausiert. In der Pressekonferenz vor dem Spiel zeigte sich Unions Cheftrainer gut vorbereitet:

„Wir haben bisher keinen Gegner unterschätzt. Aber es gilt auch, wie im Auswärtsspiel gegen Aue oder zu Hause gegen Sandhausen, von Sekunde eins an bereit zu sein, schnellstmöglich Zugang zum Spiel zu bekommen, in den Zweikämpfen zu sein, aber auch spielerische Lösungen zu finden. Man braucht eine gute Mischung. Es wird daher eine interessante Aufgabe“, so der 52-Jährige.

Serviceinfos: Tickets für den Gästeblock an den Tageskassen erhältlich

Rund 1.000 Unioner haben sich bereits im Vorverkauf Karten gesichert, um die Mannschaft in Duisburg zu unterstützen. Weitere Tickets sind vor Ort an den Tageskassen erhältlich. Wer nicht live im Stadion mit dabei sein kann, bleibt wie gewohnt über den Liveticker (ab ca. 60 Minuten vor Spielbeginn) oder die Social-Media-Kanäle der Eisernen immer auf dem aktuellen Stand.

AFTV Videos

Robert Zulj

Robert Zulj

ist Spieler des Tages bei unserem Spiel gegen Duisburg

Robert Zulj

ist Spieler des Tages gegen Duisburg

SpielStatistiken

MSV Duisburg vs 1. FC Union Berlin

44 % Ballbesitz 56 %
64 % Passquote 78 %
45 % Zweikampfquote 55 %
11 Torschüsse 19
7 Flanken 17
4 Gelbe Karten 2
0 Gelb-Rote Karten 0
0 Rote Karten 0

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Datum Heim Ergebnis Gast