Spielzeit im Fokus:
Unionerinnen wollen gegen Potsdam nachsetzen
Die Profimannschaft der Frauen des 1. FC Union Berlin nutzt die Länderspielpause für ein Testspiel gegen einen Zweitligisten. Nach dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart treffen die Unionerinnen am Donnerstag, dem 08.10.2026, auf den 1. FFC Turbine Potsdam. Der Anpfiff auf dem Fritz-Lesch-Sportplatz in der Dörpfeldstraße erfolgt um 13 Uhr.
Der Gegnercheck
Der 1. FFC Turbine Potsdam gehört weiterhin zu den namhaftesten Vereinen im deutschen Frauenfußball, befindet sich sportlich jedoch seit einigen Jahren in einer Phase des Umbruchs. Unter Cheftrainer Steen Gravgaard Ladefoged arbeiten die Brandenburgerinnen daran, sich in der 2. Frauen-Bundesliga wieder zu stabilisieren. Dabei setzt Turbine auf einen Kader mit einer Mischung aus erfahrenen Kräften und vielen jungen Spielerinnen.
Beide Mannschaften standen sich in der Sommervorbereitung bereits gegenüber. Im ersten Testspiel der neuen Saison gewann Union überzeugend mit 6:2. In Oranienburg trafen für die Eisernen Lia Kamber, Amber Tysiak, Nele Bauereisen, Hannah Eurlings und Leela Egli mit einem Doppelpack.
Der Saisonstart verlief für die Potsdamerinnen bislang durchwachsen. Nach dem ersten Sieg Mitte September, einem 2:1-Auswärtserfolg bei der Zweitvertretung des 1. FC Köln, musste das Team zuletzt einige Rückschläge hinnehmen. Am vergangenen Wochenende holten die Brandenburgerinnen mit einem 0:0 gegen Eintracht Frankfurt II den vierten Punkt der Spielzeit. Damit stehen die Turbinen nach acht Spieltagen auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Mit Sophie Weidauer (2014-2023) und Dina Orschmann (2019-2022) stehen zwei ehemalige Turbinen im Kader des 1. FC Union Berlin. Außerdem spielten auch Cheftrainerin Marie-Louise Eta (2005-2011) und Geschäftsführerin Profifußball Frauen Jennifer Zietz (1999-2013) für den 1. FFC Turbine Potsdam und gewannen mit den Brandenburgerinnen 2011 die UEFA Women's Champions League.
Neben den acht Spielerinnen, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind, muss das Trainerteam auf die Dienste von Anna Aehling, Cara Bösl, Leela Egli, Hannah Eurlings, Lisa Heiseler, Korina Janež, Ida Heikkinen, Nelly Smolarczyk und Tanja Pawollek verzichten.
„Wir wollen das Testspiel in der Länderspielpause nutzen, um im Rhythmus zu bleiben und allen Spielerinnen aus dem Kader wichtige Einsatzminuten zu geben. Gleichzeitig gibt es uns die Möglichkeit junge Spielerinnen aus unserer U23 Mannschaft zu integrieren und ihnen Spielzeit bei uns zu ermöglichen“, erklärt Cheftrainerin Marie-Louise Eta vor dem Testspiel.
Der Eintritt für die Partie am Fritz-Lesch-Sportplatz ist kostenfrei. Die Tore öffnen um 12 Uhr. Union bietet vor Ort Getränke und Speisen an.
Union informiert über die Begegnung im Ergebnisticker. Darüber hinaus wird das Testspiel live bei AFTV+ übertragen.