Torreicher Heimsieg:
7:0-Erfolg für die U23
Die U23-Juniorinnen des 1. FC Union Berlin gewinnen am achten Spieltag der Regionalliga Nordost deutlich mit 7:0 (3:0) gegen den SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf.
1. FC Union Berlin: Segert – Hähnel (61. Minute Hartmann), Noack (46. Oeltze), Stibal, Muysers – Laidler, Goldmann – Ardic (46. Reichenbach), Seifert, Aseko (61. Charifi) – Okoro (61. Clausen)
Blau-Weiß Hohen Neuendorf: Farkas – Carinne, Almasalme (64. Minute Radovanovic), Burghardt, Wartenberg (64. Varamann) – Henning (64. Henning), Bettin, Osmani, Reutter – Pinkney (64. Flasdick), Repmann (46. Buchwalder)
Tore: 1:0 Okoro (15. Minute), 2:0 Aseko (24.), 3:0 Ardic (31.), 4:0 Reichenbach (62.), 5:0 Hartmann (78.), 6:0 Oeltze (80.), 7:0 Seifert (85.)
Zuschauer: 107
Überlegenheit zahlt sich aus
Beide Mannschaften starteten mutig in die Partie. Die Anfangsphase gehörte jedoch dem 1. FC Union Berlin. Bereits in der 4. Minute erspielten sich die Köpenickerinnen die erste gefährliche Torchance: Nach einer Hereingabe aus dem rechten Halbfeld leitete Laidler den Ball per Kopf auf Okoro weiter, die aus zentraler Position im Strafraum zum Abschluss kam, den Ball jedoch knapp über das Tor setzte.
Die nächste Torchance ließ nicht lange auf sich warten. Nachdem ein Eckball von der linken Seite zunächst geklärt wurde, kombinierten sich die Unionerinnen sehenswert durch den gegnerischen Strafraum. Der Abschluss aus rund zehn Metern wurde jedoch von der Torhüterin des SV Blau-Weiß pariert.
Die Gäste aus Hohen Neuendorf kamen nur selten vor das Eiserne Gehäuse. Wenn es ihnen gelang, verteidigte die Unioner Defensive aufmerksam und ließ keine gefährlichen Abschlüsse zu.
Immer wieder schlichen sich auch Fehler in das Aufbauspiel der Blau-Weißen ein, so auch in der 10. Spielminute: Hähnel fing einen langen Ball der gegnerischen Torhüterin ab und legte auf die freistehende Laidler ab. Deren Abschluss aus zentraler Position und rund 20 Metern Entfernung strich jedoch über den Kasten.
In der 15. Spielminute sollte sich der Druck der Heimmannschaft dann auszahlen. Seifert legte einen gegnerischen Abschlag auf Höhe der Mittellinie mit einem Kontakt auf Laidler ab. Die Unionerin dribbelte anschließend zentral auf das Tor zu und schickte Okoro mit einem präzisen Steckpass auf der linken Seite auf die Reise. Vor der Torhüterin blieb Okoro eiskalt, umkurvte diese mit einer Ballrolle und schob das Spielgerät aus rund drei Metern ins verwaiste Tor zur verdienten 1:0-Führung ein.
In der 25. Spielminute erhöhten die Unionerinnen auf 2:0. Ardic kombinierte sich auf der linken Seite mit einem Doppelpass mit Laidler bis an den Strafraum und brachte den Ball anschließend scharf vor das Tor. Eine Gegnerin fälschte die Hereingabe unglücklich ab, sodass der Ball direkt vor den Füßen von Aseko landete. Aus fünf Metern ließ sie sich die Chance nicht nehmen und schob aus souverän zum 2:0 ein.
Nur wenige Minuten später bauten die Unionerinnen ihre Führung weiter aus. Aseko spielte rund 25 Meter vor dem Tor auf der rechten Seite einen Doppelpass mit Okoro. Die Angreiferin setzte sich anschließend im Eins-gegen-Eins durch, dribbelte in den Strafraum und legte den Ball quer in die Mitte. Dort war Ardic zur Stelle und schob zum 3:0 ein.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam auch der SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf noch einmal gefährlich vor das Union-Tor. Nach einem Zuspiel von der linken Seite kam eine Hohen Neuendorfer Spielerin aus rund 16 Metern zum Abschluss. Der Schuss flog mittig auf das Tor, stellte die Unioner Torhüterin jedoch vor keine Probleme.
Unionerinnen in Torlaune
Die U23-Juniorinnen kamen mit dem gleichen Schwung aus der Kabine, mit dem sie die erste Halbzeit beendet hatten. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff sorgten die Eisernen erneut für Gefahr: Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld landete der Ball bei Okoro, deren ersten Abschluss die Hohen Neuendorfer Torhüterin noch parieren konnte. Der Abpraller fiel jedoch vor die Füße von Laidler, die aus rund zehn Metern ins Netz traf. Aufgrund einer Abseitsstellung fand der Treffer allerdings keine Anerkennung.
Das Spielgeschehen verlagerte sich danach nahezu ausschließlich in die Hälfte der Hohen Neuendorferinnen. Die Gäste kamen nur selten zu Entlastungsangriffen und versuchten überwiegend über Konter vor das Union-Tor zu gelangen.
Dennoch setzte Hohen Neuendorf in der 55. Minute ein offensives Ausrufezeichen: Mit einem Steckpass aus zentraler Position auf Höhe der Mittellinie wurde eine Angreiferin in die Tiefe geschickt. Diese zog von der linken Seite nach innen und suchte an der Strafraumkante den Abschluss, scheiterte jedoch an der aufmerksam reagierenden Unioner Schlussfrau.
In der 62. Spielminute fiel der nächste Treffer für die Unionerinnen. Nach einem Pass aus dem Zentrum nahm Hartmann den Ball auf der rechten Außenbahn sauber mit und brachte ihn präzise in den Strafraum. Dort lauerte die eingewechselte Reichenbach, die auf Höhe des Elfmeterpunkts zum Abschluss kam und den Ball sehenswert oben links zum 4:0 im Tor unterbrachte.
Der 1. FC Union Berlin erspielte sich weiterhin zahlreiche Torchancen, doch die Abschlüsse wurden meist rechtzeitig geblockt oder bereits im Ansatz abgefangen, sodass es nur selten wirklich gefährlich vor dem Hohen Neuendorfer Tor wurde.
Auch die Gäste aus Hohen Neuendorf kamen in der Schlussphase noch einmal zu ihrer besten Torchance der Partie. Nach einem Pass in die Spitze setzte sich eine Angreiferin über die linke Seite in Szene, doch die Unioner Torhüterin erkannte die Situation früh, kam rechtzeitig aus ihrem Tor und entschärfte die Gelegenheit. Damit verhinderte sie den Ehrentreffer der Gäste und hielt die Null fest.
In der Schlussphase erhöhten die Unionerinnen noch einmal den Druck und kamen zu einem Doppelschlag. Nach einem Ballverlust der Hohen Neuendorferinnen schaltete Hartmann am schnellsten, gewann den Zweikampf rund 20 Meter zentral vor dem Tor und ließ der gegnerischen Torhüterin mit einem platzierten Abschluss aus elf Metern ins linke untere Eck keine Chance. Damit erhöhte Union auf 5:0.
Nur wenig später legten die Eisernen nach: Nach einer Ecke von Laidler von der linken Seite fand der Ball am zweiten Pfosten Oeltze, die aus rund zwei Metern zum 6:0 einschob.
Den Schlusspunkt der Partie setzten die Unionerinnen kurz vor Abpfiff. Goldmann und Hartmann kombinierten sich sehenswert durch den Strafraum, ehe Goldmann die mitgelaufene Seifert in Szene setzte. Diese blieb vor dem Tor ruhig und schob den Ball präzise ins linke untere Eck zum 7:0-Endstand ein.
Mit einer dominanten Vorstellung über die gesamte Spielzeit hinweg feierten die Unionerinnen einen auch in der Höhe verdienten 7:0-Heimsieg gegen den SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf.
Stimme zum Spiel
„Ausschlaggebend für den heutigen Heimsieg war, dass die Mädels vor dem Tor konsequent agiert und über die gesamte Spielzeit den größeren Siegeswillen gezeigt haben. Zudem haben sie viele Inhalte aus dem Training erfolgreich auf den Platz gebracht“, betonte Anja Matthes, Trainerin der U23-Juniorinnen.
Ausblick
Am Sonntag, dem 15.11., empfangen die U23-Juniorinnen von Union die Mannschaft von Rasenballsport Leipzig. Anstoß der Partie ist um 16 Uhr im Trainingszentrum Oberspree