Dafür kennt man sich:
Die versteckten Talente der Union-Profis
Nach der Vormittagseinheit auf dem Trainingsplatz des ATV Irdning wartet auf die Eisernen am Freitagabend ein weiterer Programmpunkt: der traditionelle Fanabend mit den mitgereisten Unionern. Die perfekte Gelegenheit, um die Profis einmal von einer anderen Seite kennenzulernen. Doch wofür sind die Spieler und Trainer eigentlich innerhalb der Mannschaft bekannt?
Welche Talente verbergen sich hinter Trikot und Fußballschuhen? Die Antworten zeigten: Im Union-Kader steckt weit mehr als nur fußballerisches Können.
Die Kreativen
Nicht jeder greift nach dem Training sofort wieder zum Ball: Kapitän Christopher Trimmel beispielsweise nutzt seine kreative Ader auch abseits des Rasens. Wie viele Unioner wissen, zählt das Tätowieren zu seinen großen Leidenschaften und dürfte ihm auch fernab des Fußballs einige Anerkennung einbringen. Ähnlich kreativ zeigt sich sein Landsmann Leopold Querfeld. Der Innenverteidiger greift lieber zu Stift und Papier und verbringt seine Freizeit gerne mit Zeichnen und Malen.
Die Künstler
Musikalisches Talent ist innerhalb des Teams ebenfalls vorhanden. Carl Klaus ist nicht nur für seine Mallorca-Liebe bekannt, sondern bezeichnet sich selbst auch als talentierten Musiker. Livan Burcu sieht seine Stärken dagegen eher am Mikrofon und nennt das Rappen als seine besondere Fähigkeit. Und auch der Trainerstab bleibt von der Musik nicht unberührt. Spätestens seit seinem DJ-Auftritt beim Grillnachmittag ist bekannt, dass Cheftrainer Mauro Lustrinelli nicht nur auf dem Trainingsplatz ein Gespür für den richtigen Rhythmus besitzt. Auch U19-Spieler Duje Sliskovic bringt ein bemerkenswertes Talent mit, der Nachwuchsspieler sitzt gerne am Klavier und beweist dort Fingerspitzengefühl, das sonst eher auf dem Fußballplatz gefragt ist.
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Die Ballakrobaten
Ganz ohne Ball geht es dann aber doch nicht. Wooyeong Jeong beeindruckt mit einer ungewöhnlichen Spezialität: dem Hochhalten eines Tennisballs. Darüber hinaus hat sich der Südkoreaner in der Mannschaft einen Namen für seinen Eiskaffee gemacht, der bei Mitspielern und Staff offenbar hoch im Kurs steht. Dmytro Bogdanov bleibt ebenfalls in Bewegung und nennt das Jonglieren mit den Händen als seine besondere Stärke. Oluwaseun Ogbemudia verlässt für sein Lieblingstalent dagegen den Fußballplatz und tauscht den Rasen gegen den Padel-Court. Dort fühlt sich der Abwehrspieler nach eigener Aussage ebenfalls sehr wohl. Bekannt ist er innerhalb der Mannschaft allerdings vor allem für eine inzwischen überwundene Hürde: seine zunächst nicht bestandene Führerscheinprüfung. Mittlerweile darf darüber geschmunzelt werden, schließlich hat er diese erfolgreich nachgeholt.
Die Denker
Nicht alle Talente lassen sich unmittelbar beobachten. Co-Trainer Sascha Stauch verriet ein Faible für Mathematik und dürfte damit zu den analytischsten Köpfen des Trainingslagers gehören. „Mathe- und Physik-Leistungskurs in der Schule“, lautete die kurze Begründung für seine Vorliebe für Zahlen und Formeln.
Die Antworten machen deutlich: Profifußballer definieren sich nicht allein über Trainingseinheiten, Spieltage und taktische Abläufe. Abseits des Rasens kommen ganz unterschiedliche Leidenschaften zum Vorschein: Musik, Kunst, Mathematik oder andere Sportarten prägen den Alltag im Trainingslager ebenso wie die Arbeit auf dem Platz. Vielleicht ist es gerade die Vielfalt an Interessen, die aus den unterschiedlichen Persönlichkeiten nach und nach eine echte Mannschaft entstehen lassen.
Zitat des Tages: „Puh, ich bin in allem so schlecht“, antwortete Oluwaseun Ogbemudia auf die Frage nach seinem versteckten Talent und sorgte damit wohl für den Lacher des Tages.
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