Heimsieg für U21-Junioren:
1:0-Erfolg gegen Viktoria Pilsen
Die U21-Junioren des 1. FC Union Berlin gewinnen den Leistungsvergleich mit Viktoria Pilsen in der Fritz-Lesch-Sportanlage an der Dörpfeldstraße verdient mit 1:0 (1:0). Die Eisernen belohnten sich in der ersten Hälfte für einen spielerisch überlegenen Auftritt mit der Führung. Im zweiten Abschnitt waren Torchancen – abgesehen von einem frühen Pfostentreffer – Mangelware, aber die Köpenicker verteidigten die Führung souverän.
1. FC Union Berlin: Gagzow – Shabany, Pliquett (63. Minute Fotsing), Vulin (46. Schippeinz), Mustafi (63. Barry) – Blaszczak (46. Kaleta), Sonntag, Megaptche (46. Sorg), Friedrich (63. Kiscke), Güther (63. Kleemann) – Engel (75. Megaptche)
Tore: 1:0 Eigentor (31. Minute)
Zuschauer: 50
Union gibt den Ton an
Bei niedrigen Temperaturen starteten beide Mannschaften sofort mit hoher Intensität. Von Beginn an wurde jeder Zweikampf verbissen geführt, mit dem Ziel, sich einen kleinen Vorteil zu verschaffen. Pilsen war in der Anfangsphase noch etwas giftiger, Union besaß dafür die etwas besseren spielerischen Ansätze. So kamen auch die Köpenicker zum ersten gefährlichen Angriff der Partie: Nach einer hohen Hereingabe von Friedrich von der rechten Seite, wurden die Eisernen gleich zweimal gefährlich. Nachdem der Keeper den ersten Ball noch nach vorn abwehrte, ging der zweite Abschluss aber am Gehäuse vorbei.
In der Folge setzten sich die Unioner zunehmend in der gegnerischen Hälfte fest und erhöhten den Druck auf Pilsen. Mitten in diese Druckphase fiel dann die erste Torchance der Tschechen. Nach einer Ecke kam ein Spieler Viktorias aus dem Rückraum zum Abschluss. Sein strammer Schuss kam aber zu zentral auf das Tor und stellte Gagzow im Unioner Gehäuse vor keine Herausforderung.
Auch danach blieben die Eisernen spielbestimmend und kamen immer wieder in aussichtsreiche Positionen. Nach einer guten halben Stunde belohnten sich die Köpenicker dann für ihre Leistung: Güther drang über die linke Seite in den Strafraum ein, setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und die abgefälschte Flanke senkte sich mit etwas Spielglück ins gegnerische Gehäuse. Die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung.
Nur fünf Minuten später hätte Güther sogar auf 2:0 erhöhen können: Nach schönem Doppelpass mit Sonntag kam er zentral im Sechzehner zum Abschluss. Sein Schuss wurde aber im letzten Moment geblockt. Sonntag selbst kam ebenfalls kurz vor dem Halbzeitpfiff noch einmal in eine gute Schussposition im Strafraum. Nach sehr gutem Zusammenspiel von Friedrich und Güther kam er am Elfmeterpunkt an den Ball, sein Abschluss flog aber über den Querbalken. Damit blieb es bei der knappen Halbzeitführung für die Eisernen.
Chancenarme zweite Hälfte
In Halbzeit zwei dauerte es nur eine Minute, da beförderte Union das Spielgerät erstmals gefährlich Richtung Pilsener Tor: Güthers Abschluss aus rund zwanzig Metern sprang vom Pfosten aber zurück ins Spielfeld und konnte dann geklärt werden. Danach entwickelte sich eine Anfangsphase, die sehr ähnlich zur ersten Hälfte war: Viele intensive Zweikämpfe, wenige Torannäherungen und zunächst keine klaren Abschlüsse.
Erst nach einer guten Stunde änderte sich das wieder. Union wurde erneut durch einen Fernschuss gefährlich, den der tschechische Keeper aber klären konnte. Kurz darauf verjüngte Union sein Team durch Wechsel weiter, blieb aber dennoch spielbestimmend und setze Pilsen immer wieder hoch unter Druck.
Insgesamt war die zweite Hälfte deutlich ereignisärmer als der erste Durchgang. Union ließ hinten nichts anbrennen, konnte aber auch nach vorne kaum noch Durchschlagskraft entwickeln. Dennoch schenkten sich beide Teams nichts und kämpften bis zum Schluss verbissen um jeden Ball. Am Ergebnis änderte das unterdessen aber nichts mehr und Union gewann den Leistungsvergleich mit Viktoria Pilsen 1:0.
Stimme zum Spiel
„Es war ein verdienter Sieg und die Jungs haben das heute richtig gut gemacht. Wir sind in unseren Schwerpunkten einen weiteren Schritt nach vorn gegangen. Gegen den Ball haben wir es heute nochmals besser gemacht und in der Offensive waren wir noch aktiver, haben mehr Laufwege gemacht als zuletzt. Insbesondere unsere jüngeren Spieler, die in der Talent Series noch nicht dabei sein dürfen, konnten heute wieder wertvolle Erfahrungen gegen einen sehr physischen Gegner sammeln“, zeigt sich Daniel Schulz, Trainer der U21-Junioren, zufrieden.
Ausblick
Die nächsten Aufgaben warten auf die U21-Junioren wieder in der Bundesliga Talent Series, deren Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden.