Oh. So spät schon? :-o
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FC Blau-Weiß Linz vs 1. FC Union Berlin

Testspiele - 3. Spieltag

FC Blau-Weiß Linz vs 1. FC Union

Testspiele - 3. Spieltag

Sa., 13. Juli 2019, 15:00 Uhr
Linzer Stadion (Nebenfeld)
0 : 3
750
SR: M. Schüttengruber | Assistenten: Ing. Stangl, L. Schüttengruber

Union gewinnt in Linz

Spielbericht

Einen Tag nach dem Testspielsieg gegen den SV Ried, starteten die Profis des 1. FC Union Berlin heute etwas früher als gewohnt in den Tag. Nach dem gemeinsamen Frühstück und einer kurzen Besprechung teilte das Trainerteam die Mannschaft in zwei Hälften. Im strömenden Regen versammelte sich der Kader für das anstehende Testspiel zum kurzen Anschwitzen auf dem Trainingsplatz, der Rest des Teams nutzte die Zeit zur aktiven Regeneration.

Bereits um 11:30 Uhr versammelte sich der Union-Tross beim Mittagessen, anschließend verabschiedete sich der Großteil der Spieler, die bereits gestern auf dem Platz standen, in den freien Nachmittag. Die anderen Profis machten sich mit dem Bus auf den Weg ins 86 Kilometer entfernte Linz, wo der Gastgeber Blau Weiß Linz bereits seit 09:30 Uhr seine offizielle Saisoneröffnung feierte. Im Test setzten die Trainer Goran Djuricin und Urs Fischer auf folgende Formationen:

SV Blau Weiß Linz:

Helac (71. Schmid) – Grasegger, Gemicibasi, Kreuzriegler (78. Dzinic), Nosa (75. Ablinger) – Filip, Brandner, Tursch (62. Mitrovic), Pomer (71. Dombaxi) – Fröschl (62. Kostic), Surdanovic (71. Mehmeti)

1. FC Union Berlin:

Nicolas – Trimmel, Rapp, Parensen, Lenz (78. Opfermann Arcones) – Gentner (46. Andrich), Schmiedebach – Bülter (46. Flecker), Kade (60. Dehl), Hartel – Polter

Zuschauer: 750

Schiedsrichter: M. Schüttengruber, Ing. Stangl, L. Schüttengruber

Tore: 0:1 Kade (55.), 0:2 Polter (64.), 0:3 Hartel (74.)

Zu Beginn der ersten Halbzeit taten sich die Eisernen schwer ins Spiel zu kommen. Die in den Zweikämpfen aggressiv auftretenden Hausherren machten der Elf von Urs Fischer immer wieder das Leben schwer. Durch eigene Ungenauigkeiten luden die Köpenicker die Linzer mehrmals zu Tempogegenstößen ein, die beste Möglichkeit verpasste dabei Stürmer Thomas Fröschl, der den Ball freistehend vor Moritz Nicolas am Gehäuse vorbeischob (17.). Auf der anderen Seite bediente Christopher Lenz Sebastian Polter am Fünfmeterraum, Ried-Keeper Ammar Helac reagierte jedoch glänzend und parierte den Abschluss aus Nahdistanz (22.). Auch bei der anschließenden Ecke war es Sebastian Polter, der die Kugel wuchtig aufs Tor brachte, diesmal rette Thomas Fröschl auf der Linie für seinen geschlagenen Torwart. Bis zur Pause sollte sich diese Szene noch zweimal wiederzuholen, zunächst rette ein Abwehrspieler nach einem Gentner-Lupfer für seinen Torhüter auf der Linie, kurz vor dem Seitenwechsel köpfte Sebastian Polter nach einer Ecke wuchtig aufs Tor, wieder war ein Linzer auf der Grundlinie per Kopf zur Stelle (45.).

Christian Gentner und Marius Bülter blieben nach der Pause in der Kabine, Robert Andrich und Florian Flecker ersetzten die beiden Mittelfeldakteure wie geplant. Mit zunehmender Spielzeit wurde der Druck der Eisernen nun höher. Mit einer sehenswerten Hackenvorlage setzte Marcel Hartel Julius Kade in Szene, Blau-Weiß-Schlussmann Helac parierte jedoch zur Ecke (53.). Wenige Momente später machte es Kade besser. Nach einem schnellen Konter über die linke Seite flankte Christopher Lenz in den Strafraum, die Hereingabe prallte in den Rückraum zu Kade, der die Übersicht behielt und zur 1:0-Führung einschieben konnte (55.). Von den Gastgebern war offensiv kaum noch etwas zu sehen, in der Defensive musste sich Torhüter Helac mehrfach gegen Sebastian Polter auszeichnen. Im Abschluss blieb Polter auch in der 61. Minute glücklos, als sein guter Kopfball erneut von einem Feldspieler auf der Linie entschärft wurde. Vier Minuten später durfte der Angreifer dann doch, wenn auch verhalten, jubeln. Christopher Trimmel hatte einen Freistoß an den zweiten Pfosten geflankt, mit dem Rücken zum Tor versuchte Michael Parensen sein Glück aus kurzer Distanz per Hacke und tunnelte dabei Ammar Helac. Bevor der Ball über die Linie trudelte, fälschte Polter den Ball noch ab und sicherte sich somit doch noch seinen verdienten Treffer (64.). Eine Viertelstunde vor dem Ende durfte sich auch Marcel Hartel in die Torschützenliste eintragen (74.), mit einem sehenswerten Heber sorgte der feine Techniker für den 3:0-Endstand. Kurz vor dem Ende hatte der eingewechselte Laurenz Dehl sogar die Möglichkeit zum 4:0 auf dem Fuß (85.), sein Schuss nach Zuspiel von Manuel Schmiedebach verpasste den langen Pfosten jedoch knapp.

Nach der Rückkehr nach Windischgarsten steht für die Profis des 1. FC Union Berlin noch ein weiterer Termin auf dem Tagesplan: Beim gemeinsamen Mannschaftsabend darf sich das Team auf einer Berghütte bei rustikalen österreichischen Spezialitäten von den anstrengenden Einheiten der letzten Tage erholen.

Union misst sich mit Ried und Linz, Spiel in Aue startet später

Vorbericht

Im Rahmen des Sommertrainingslagers zur Vorbereitung auf die Bundesligas-Saison 2019/20 absolviert der 1. FC Union Berlin mehrere Testspiele gegen österreichische Klubs. Am Freitag, dem 12.07.2019 treffen die Eisernen in der DANA Arena Windischgarsten auf die SV Ried. Anpfiff der Partie erfolgt um 18:00 Uhr. Bereits am nächsten Tag duelliert sich Union mit dem FC Blau-Weiß Linz auf dem Nebenplatz des Linzer Stadions. Der Anstoß erfolgt um 15:00 Uhr.

Vorstellung der Kontrahenten

Die Sportvereinigung Guntamatic Ried wurde am 5. Mai 1912 gegründet. In der langjährigen Vereinshistorie konnten die Österreicher, die heute in der 2. Liga spielen, einige Erfolge erzielen. Neben zwei Cup-Siegen und dem Erreichen der Playoff-Runde der Europa League zählt die Vizemeisterschaft im Jahr 2007 zu den größten Leistungen der SV Ried.

Der FC Blau-Weiß Linz erblickte am 2. Juli 1997 als Nachfolgeverein des FC Linz und der SV Austria Tabak Linz das Licht der Welt. Der vergleichsweise junge Klub spielt seit der Saison 2016/17 in der 2. Österreichischen Liga. Die größten sportlichen Errungenschaften des Vereins aus der Stahlstadt waren der Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse Österreichs im Jahr 2011, sowie der Wiederaufstieg im Jahr 2016.

Rückblick auf die letzten Testspiele: Union besiegt Bröndby IF, Ried gewinnt gegen Admira, Linz unterliegt Belgrad

Der 1. FC Union Berlin ist erfolgreich in die Spielzeit 2019/20 gestartet. Beim ersten Kräftemessen gegen Bröndby IF anlässlich des Saisonauftakts siegte der Bundesligist aus Berlin-Köpenick mit 2:1. Sebastian Polter verwandelte in der 63. Spielminute eine Vorlage Marcel Hartels zur Führung, Paulus Arajuuri köpfte für die Gäste nach 81 Minuten zum Ausgleich ein. Joshua Mees entschied die Partie in den Schlusssekunden für die Eisernen, kurz nach seinem Treffer zum 2:1 beendete der Unparteiische den ersten Union-Auftritt in dieser Saison.

Auch der nächste Testspielgegner der Köpenicker konnte in seinem letzten Test einen Sieg verbuchen. Gegen den FC Admira Wacker Mölding konnte sich die SV Ried mit 1:0 durchsetzen, Felix Seiwand besorgte den Führungstreffer in der 56. Minute.

Der FC Blau-Weiß Linz hatte in seinem letzten Test das Nachsehen. Gegen den letztjährigen Champions League-Teilnehmer FK Roter Stern Belgrad unterlagen die Linzer mit 1:3. Torschütze für die Stahlstädter war Samir Mehmeti.

Serviceinfos: Tickets vor Ort verfügbar

Wer die kommenden Testspiele der Eisernen live mitverfolgen möchte, hat dazu noch Gelegenheit: Tickets sind an den Tageskassen der jeweiligen Spielstätten verfügbar.

Wer nicht vor Ort dabei ist, kann die Partien live auf AFTV verfolgen.

Späterer Anstoß in Aue

Das Testspiel beim FC Erzgebirge Aue am Sonnabend, dem 20.07.2019 hat eine neue Anstoßzeit. Statt wie ursprünglich geplant um 15:30 Uhr beginnt die Partie eine halbe Stunde später um 16:00 Uhr. Das Spiel wird live vom RBB übertragen.

 

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FC Blau-Weiß Linz vs 1. FC Union Berlin

2 Gelbe Karten 2
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