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1. FC Union Berlin vs VfB Stuttgart

Bundesliga, 29. Spieltag

1. FC Union vs Stuttgart

Bundesliga, 29. Spieltag

Sa., 17. April 2021, 15:30 Uhr
An der Alten Försterei
2 : 1
SR: Benjamin Cortus

Union erarbeitet sich Sieg gegen den VfB

Spielbericht

Der 1. FC Union Berlin bleibt im heimischen Stadion An der Alten Försterei auch im 14. Heimspiel in Folge ungeschlagen und besiegt den VfB Stuttgart mit 2:1. Grischa Prömel bringt die Köpenicker in der 20. Spielminute per Kopf in Führung, Petar Musa erhöht kurz vor der Pause auf 2:0 (43.). Die Schwaben kommen mit Schwung aus der Kabine und erzielen durch den eingewechselten Philipp Förster den Anschlusstreffer (49.), nach insgesamt 94 umkämpften Minuten gehen die Köpenicker schließlich als Sieger vom Platz.

1. FC Union Berlin: Luthe – Friedrich, Knoche, Schlotterbeck – Trimmel, Prömel, Andrich, Gentner (62. Ingvartsen), Lenz – Musa (70. Teuchert), Kruse

 VfB Stuttgart: Kobel – Mavpropanos, Anton, Kaminsiki – Stenzel (46. Massimo), Karazor, Endo, Thommy (59. Churlinov) – Coulibaly (46. Förster), Didavi (46. Klimowicz) - Kalajdzic

Schiedsrichter: Benjamin Cortus, Florian Heft, Christian Leicher, Sascha Thielert

Tore: 1:0 Prömel (20.), 2:0 Musa (43.), 2:1 Förster (49.)

Im Vergleich zum Punktgewinn am vergangenen Wochenende beim FC Bayern München schickte Urs Fischer gegen den VfB Stuttgart zwei neue Akteure auf das Feld. Nico Schlotterbeck und Christian Gentner rutschten in die Startelf, Marius Bülter und Keita Endo nahmen dafür auf der Reservebank Platz.

Zu Beginn der Partie starteten beide Mannschaften aus einer gut gestaffelten Defensive heraus. Immer wieder bauten die Abwehrreihen das Spiel geschickt auf, ohne offensiv entscheidende Akzente setzen zu können. Die hoch pressenden Stuttgarter tauchten nach einer guten Viertelstunde das erste Mal gefährlich im Strafraum der Hausherren auf, nach Ablage von Sasa Kalajdzic zielte Daniel Didavi jedoch deutlich zu hoch und jagte die Kugel über das Tor ins Aus (16.). Zwei Minuten später klärte Kapitän Christopher Trimmel einen Freistoß der Gäste artistisch mit der Hacke ins Toraus, die anschließende Ecke brachte dem VfB nichts ein (18.). In der 20. Spielminute wagte sich der 1. FC Union Berlin erstmals mit Tempo in Richtung des VfB-Tores und erzielte direkt die Führung. Einen langen Diagonalball von Christian Gentner erlief Kapitän Christopher Trimmel und flankte von der Grundlinie an den zweiten Pfosten. Den Flugkopfball des einlaufenden Grischa Prömel konnte Gregor Kobel nicht mehr abwehren. Mit der Führung im Rücken agierte das Team aus Köpenick noch einen Tick selbstbewusster und sicherte sich nun mehr Spielanteile. Mit einem Freistoß aus dem linken Halbfeld bediente Max Kruse Nico Schlotterbeck im Strafraum der Schwaben. Der Innenverteidiger setzte sich zwar per Kopf durch, auf der Linie zeigte sich Kobel jedoch hellwach und parierte die Kugel (32.). Anschließend kam der VfB besser zurück in die Partie und setzte Union wieder früher unter Druck. Mit langen Bällen in die Spitze suchten die Stuttgarter immer wieder ihren Topstürmer Kalajdzic, die Abwehrreihe der Köpenicker zeigte sich jedoch hellwach. Union dagegen blieb in der Offensive konsequent. Nach einem Ballgewinn von Max Kruse war es erneut Christopher Trimmel, der die Kugel von der rechten Grundlinie vor das Tor brachte, diesmal lauerte Petar Musa am zweiten Pfosten und drückte die Kugel per Grätsche aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie (43.) – das Bundesliga-Tordebüt des jungen Stürmers. Union blieb auch in den folgenden Minuten konzentriert und brachte die 2:0 Führung sicher in die Halbzeitpause.

Zurück auf dem Rasen veränderte Gäste-Trainer Pellegrino Matarazzo sein Team auf gleich drei Positionen. Daniel Didavi, Tanguy Coulibaly und Pascal Stenzel blieben in der Kabine, Mateo Klimowicz, Roberto Massimo und Philipp Förster rückten dafür ins Team. Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung besorgte Förster direkt den Anschluss für den VfB. Einen Ball in den Strafraum ließ Kalajdzic geschickt auf den Flügelstürmer abprallen, frei vor Andreas Luthe brachte der Stuttgarter die Kugel über die Linie (48.). Mit hohem Tempo und lautstarkem Auftreten versuchten die Gäste, die Köpenicker immer wieder zu stressen und bauten Druck auf die Hintermannschaft des 1. FC Union Berlin auf. Doch auch das Team von Urs Fischer sorgte im hart umkämpften Spiel immer wieder durch schnelle Angriffe für Entlastung. Nach einer guten Kombination über die halbrechte Seite suchte Prömel den Abschluss von der Strafraumkante, im letzten Moment blockte die Hintermannschaft des VfB jedoch ab. Wenig später dribbelte Innenverteidiger Marvin Friedrich durch die Abwehrreihen der Schwaben, diesmal klärten die Gäste zur Ecke (58.). Mit Darko Churlinov für Erik Thommy brachte Matarazzo den vierten neuen Spieler auf den Rasen (59.), bei Union ersetzte Marcus Ingvartsen Christian Gentner ab der 62. Spielminute. Die Partie nahm weiter an Fahrt auf. Der glänzend aufgelegte Trimmel prüfte Kobel mit einem Flachschuss aus der zweiten Reihe, Kobel lenkte den Ball im letzten Augenblick mit den Fingerspitzen um den langen Pfosten (63.). Die Partie im Stadion An der Alten Försterei blieb hektisch, Union erarbeitete sich die besseren Chancen. Christopher Lenz suchte mit einer Flanke von links Max Kruse zentral vor dem Tor, der Kopfball des Torjägers rauschte knapp über die Latte hinweg ins Aus (73.). Nur eine Zeigerumdrehung später setzte sich Kruse über Rechts durch, diesmal rettete Kobel für den VfB (74.). Innenverteidiger Kaminski prüfte Andreas Luthe in der 83. Spielminute noch einmal per Kopf, der Schlussmann der Köpenicker zeigte sich jedoch auf dem Posten. In den letzten Minuten der Partie brachte Urs Fischer mit Julian Ryerson und Sebastian Griesbeck zwei frische Kräfte ins Spiel, Torschütze Grischa Prömel und Kapitän Christopher Trimmel verließen dafür den Platz. In der umkämpften Nachspielzeit erarbeiteten sich die Gäste noch einige Standardsituationen, konnten jedoch kein Kapital daraus schlagen. Nach insgesamt 94 Minuten beendete Schiedsrichter Benjamin Cortus die Partie schließlich beim Stand von 2:1.

„In der ersten Halbzeit haben wir es sehr gut gemacht. Wer den Gegner nach der Pause aber so einlädt wie wir es gemacht haben, dann wird es immer schwierig. In der zweiten Halbzeit hätten wir den Sack aufgrund unserer Chancen zu machen müssen, so ist es nochmal eng geworden. Meine Mannschaft hat trotzdem fantastisch gegengehalten und am Ende gewonnen“ so Urs Fischer zum Spiel.

Bereits am Mittwoch, dem 21.04.2021, steht für den 1. FC Union Berlin das nächste Pflichtspiel an. Im Signal Iduna Park treffen die Köpenicker im Rahmen des 30. Spieltags um 20:30 Uhr auf Borussia Dortmund.

Union empfängt Stuttgart An der Alten Försterei

Vorbericht

Am Sonnabend, dem 17.04.2021 gastiert die Mannschaft des VfB Stuttgart beim 1. FC Union Berlin im Rahmen des 29. Spieltages der Fußball-Bundesliga. Der Anpfiff der Partie im Stadion An der Alten Försterei erfolgt um 15:30 Uhr.

Rückblick auf den vergangenen Bundesliga-Spieltag

Nach einem Remis im Heimspiel gegen den Stadtrivalen aus Charlottenburg reiste die Mannschaft von Union-Trainer Urs Fischer am vergangenen Sonnabend zum deutschen Rekordmeister nach München. Bei frühlingshaften Temperaturen wurde der FC Bayern München von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht und dominierte das Spiel. Nach einer torlosen ersten Halbzeit fanden die Hausherren eine Lücke im Strafraum Unions und gingen durch Jamal Musiala (68.) mit 1:0 in Führung. Bis fünf Minuten vor Schluss sah alles nach einem Dreier der Bayern aus, als Cedric Teuchert einen Einwurf blitzschnell ausführte und Robert Andrich bediente, der kurz an der Grundlinie verzögerte und anschließend Marcus Ingvartsen (85.) in Szene setzte. Der eingewechselte Däne vollendete zum 1:1-Endstand aus kurzer Distanz. Den ausführlichen Spielbericht gibt es hier.

Den Abschluss des vergangenen Sonnabends bildete die Partie VfB Stuttgart gegen die Borussia aus Dortmund. Im Kampf um einen der Champions League-Plätze mussten die Gäste nach 17 Minuten einen Rückschlag durch Sasa Kalajdzic einstecken, der - von Sosa bedient - einköpfte und damit die Halbzeitführung für die Schwaben einstellte. Nach Wiederanpfiff kam die Borussia ihrer Favoritenrolle nach und drehte das Spiel innerhalb von fünf Minuten durch Jude Bellingham (47.) und Marco Reus (52.). In der Schlussviertelstunde schafften die Stuttgarter durch Daniel Didavi (78.) noch einmal den Ausgleich, doch der Jubel hielt nicht lange an, denn keine 120 Sekunden später verwandelte Ansgar Knauff (80.) zum 3:2-Auswärtssieg für die Borussia. Der komplette Spielbericht zur Partie kann hier nachgelesen werden.

Ausgangslage

Mit 40 Punkten auf dem Konto und als bislang einziges Team in dieser Saison ohne Niederlage gegen den Rekordmeister, starteten die Eisernen nach einem freien Montag in die Vorbereitung auf das Spiel gegen den VfB Stuttgart. Punktgleich mit der Borussia aus Mönchengladbach stehen die Köpenicker weiterhin auf dem siebten Tabellenrang. Um den aktuellen Platz verteidigen zu können, benötigen die Eisernen mindestens einen Punkt im Spiel gegen den VfB und ebenso ein Remis in der Partie Borussia Mönchengladbach gegen die Eintracht aus Frankfurt.

Gegnercheck

Der VfB Stuttgart schaffte nach einer Saison in der zweiten Bundesliga den direkten Wiederaufstieg ins deutsche Fußball-Oberhaus. Zurück in der Bundesliga zeigen sich die Schwaben besonders engagiert in den Zweikämpfen und haben seit Saisonbeginn die meisten Duelle im Eins-gegen-Eins für sich entscheiden können. Doch nicht nur in den Zweikämpfen gehören die Stuttgarter zu den Topteams, sie versprühen außerdem große Torgefahr und haben in der laufenden Saison bereits 50-mal eingenetzt. Toptorschütze der Württemberger ist mit 15 Toren Sasa Kalajdzic und auch hier siedelt sich der VfB unter den Top-Fünf der Liga ein.

Trainer der Stuttgarter ist der US-Amerikaner Pellegrino Matarazzo. Stuttgart verpflichtete den ehemaligen Co-Trainer der TSG Hoffenheim und schaffte mit ihm in der ersten Saison die Vizemeisterschaft der zweiten Bundesliga und ging lediglich in acht der bisherigen 27 Spieltage der Bundesligasaison 2020/21 als Verlierer vom Platz.

Für Unioner Christian Gentner könnte es am Sonnabend zu einem Wiedersehen mit seinem Ex-Klub kommen. Der ehemalige deutsche Nationalspieler lief in 278 Spielen für den VfB auf. Für Leon Dajaku, der früher ebenfalls für die Schwaben auflief, kommt der Vergleich mit seinem Ex-Verein nach seiner Verletzung hingegen noch zu früh.

„Der VfB Stuttgart bringt eine sehr kompakte Mannschaft aufs Feld, die solidarisch nach hinten verteidigt und schnelle Spieler in der Offensive hat, die im Eins-gegen-Eins viel Qualität haben. Wenn du ihnen Raum lässt, wird es für jede Mannschaft schwierig“, so der Cheftrainer der Eisernen in der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen die Schwaben.

Personal

Im Spiel gegen den VfB Stuttgart müssen Union-Trainer Urs Fischer und sein Team auch weiterhin verletzungsbedingt auf Anthony Ujah, Sheraldo Becker, Taiwo Awoniyi und Leon Dajaku verzichten.

Informationen zum Spiel

Das Heimspiel im Stadion An der Alten Försterei wird live auf Sky übertragen. Natürlich informiert auch Union über den vereinseigenen Live-Ticker über das Spielgeschehen. Zudem gibt es die Möglichkeit, den Audiokommentar zum Spiel live in der Union-App zu verfolgen.

AFTV Videos

Christopher Trimmel

Christopher Trimmel

ist Spieler des Tages bei unserem Spiel gegen Stuttgart

Christopher Trimmel

ist Spieler des Tages gegen Stuttgart

SpielStatistiken

1. FC Union Berlin vs VfB Stuttgart

44 % Ballbesitz 56 %
74 % Passquote 80 %
47 % Zweikampfquote 53 %
9 Torschüsse 9
14 Flanken 9
2 Abseitsstellungen 3
2 Gelbe Karten 3
0 Gelb-Rote Karten 0
0 Rote Karten 0

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Datum Heim Ergebnis Gast