Frankfurt hat ein Tor:
Union hat 0:1 gegen die SGE verloren
Die Frauen von 1. FC Union Berlin haben heute verloren. Es war das dritte Spiel in der Frauen-Bundesliga. Sie haben gegen Eintracht Frankfurt mit 0:1 verloren. Das Tor fiel in der 26. Minute. Laura Freigang hat mit dem Kopf getroffen. Nadine Böhi hat später einen Elfmeter gehalten. Sie hat damit eine schlimmere Niederlage verhindert. Die Frauen warten jetzt immer noch auf die ersten Punkte in dieser Saison.
1. FC Union Berlin: Böhi - Janssens, Schneider, Steuerwald, Steinert (61. Pujols) – Gräwe, Hausicke (71. Veit), Kamber – Campbell (82. Egli), Heiseler (61. Weidauer), Reissner (61. Bauereisen)
Eintracht Frankfurt: Altenburg - Lührßen, Doorsoun-Khajeh, Wolter, Ilestedt – Memeti (88. Tolhoek), Açikgöz, Raso (66. Krumbiegel) – Ivelj, Blomqvist (80. Bennison), Freigang (88. Østenstad)
Personal: Die Trainerin von Union, Marie-Louise Eta, änderte die erste Mannschaft an vier Stellen. Lisa Heiseler spielte wieder vorne. Judith Steinert war auch in der ersten Mannschaft. Reissner spielte für Egli auf der Außenbahn. Neu dabei war Lina Hausicke. Sie spielte zum ersten Mal in der ersten Mannschaft.
Zuschauer: 5.717
Tor: 0:1 Freigang (26.)
Frankfurt ist jetzt vorne
Beide Mannschaften spielten von Anfang an gut. Es gab viele Zweikämpfe. Die erste Chance hatte früh die Gastmannschaft. Hayley Emma Raso schoss im Strafraum, aber die Torhüterin Nadine Böhi von Union hielt den Ball (2.). Nur drei Minuten später hatten auch die Berlinerinnen ihre erste Chance. Nach einem Fehler von Frankfurt lief Lia Kamber auf der linken Seite. Ihr Schuss ging jedoch nur am Außennetz vorbei (5.). Nach einer Viertelstunde sangen die Fans im Stadion wieder. Vorher hatten sie aus Protest geschwiegen. Kurz darauf hatten die Gastgeberinnen eine große Gelegenheit: Kamber gewann den Ball im Mittelfeld und passte zu Naika Reissner. Reissner passte dann zu Lisa Heiseler. Die Union-Kapitänin schoss aus kurzer Distanz, traf das Tor aber nicht (19.).
Danach drückte Frankfurt und wurde mehrmals gefährlich vor dem Tor der Berlinerinnen. Tomke Schneider und Nadine Böhi verhinderten aber ein Tor. Nach einem Freistoß von Ereleta Memeti verlängerte Laura Freigang den Ball mit dem Kopf Richtung Tor. So gingen die Gäste in Führung. Lina Hausicke hielt den Ball unhaltbar ab und änderte die Flugbahn (26.).
Danach war das Spiel ziemlich ausgeglichen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit gab es viele Zweikämpfe. In der 35. Minute gab die Schiedsrichterin einen Elfmeter für Frankfurt. Nadine Böhi hielt den Strafstoß jedoch und hielt die Eisernen im Spiel. Bis zur Halbzeit passierte nichts Nennenswertes mehr. Es stand 1:0 für die Gäste zur Pause.
Frankfurt will den Vorsprung halten
Nach der Halbzeit spielten beide Mannschaften schnell. Es war ein ausgeglichenes Spiel. Beide Teams hatten aber wenig Torchancen. Die Abwehr war stark und ließ wenig zu.
Die beste Chance für die Berlinerinnen hatte Jill Janssens in der 81. Minute. Sie bekam einen guten langen Pass. Jill traf den Ball gut und brachte ihn in den Strafraum. Eileen Campbell wollte schießen, aber der Schuss war nicht genau genug (82.). In den nächsten Minuten war das Spiel weiterhin hart. Beide Teams kämpften intensiv, aber die Torchancen blieben selten. In den letzten Minuten wurde Nadine Böhi mehrmals geprüft, aber sie hielt das Tor sauber (90.). Das Spiel endete mit dem Ergebnis der ersten Halbzeit. Die Unionerinnen verloren das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt knapp mit 0:1.
Meinungen nach dem Spiel
„Heute haben wir gut als Team gespielt. Es war eine gute Leistung. Leider haben wir ein Tor gegen uns bekommen. Da müssen wir besser aufpassen und auch Glück haben. Im Training üben wir jeden Tag, nach vorne zu spielen und mutiger zu sein. Wenn wir das weiter üben und im Spiel machen, dann fallen auch die Tore. Daran glaube ich“, sagte Nadine Böhi über das Spiel.
„Die letzten Tage waren sehr schnell. Ich freue mich, dass ich heute hier spielen konnte. Natürlich hätte ich gerne gewonnen. Wir haben in vielen Phasen gut gespielt. Aber vorne haben wir manchmal die Klarheit vermisst. Daran müssen wir jetzt arbeiten und besser werden“, sagt Lina Hausicke nach ihrem ersten Spiel von Anfang an im Stadion An der Alten Försterei.
„Wir haben gut angefangen. Wir hatten viel Energie auf dem Platz, auch mit dem Ball. Aber durch den Freistoß lagen wir hinten. Die Mannschaft hat gut reagiert. Wir hatten einige Chancen. Nadine hat den Elfmeter gehalten. Leider haben wir im letzten Teil des Spiels nicht die besten Entscheidungen getroffen. Aber die Mannschaft hat an sich geglaubt und nicht aufgegeben. Natürlich sind wir enttäuscht, weil wir keine Punkte haben“, sagte die Trainerin Marie-Louise Eta nach dem Spiel am Montagabend.
Der Blick auf die nächsten Tage
In den nächsten Tagen trainiert das Team viel. Am Wochenende spielt die Mannschaft wieder auswärts. Am Samstag, dem 12.09.2026, spielt die Eta-Elf in Köln. Sie trifft im Franz-Kremer-Stadion auf die Frauenmannschaft vom 1. FC Köln. Das Spiel beginnt um 14:00 Uhr.