Vorbereitung auf die Saison in Fernost.
U16 fährt nach China. Sie haben dort einen Wettkampf.
Die U16-Junioren vom 1. FC Union Berlin sind heute nach China geflogen. Sie bleiben dort für zwei Wochen. Sie spielen zwei Turniere und ein Testspiel. Das ist beim „Deutsch-Chinesischen U16-Fußballturnier“. Neben den Spielen lernen sie auch viel über die Kultur und Bildung in China. Es gibt viele Austauschprogramme.
Das Deutsch-Chinesische Jugendfußballturnier gibt es seit 2012. Es findet abwechselnd in Deutschland und China statt. Die Initiatoren sind Felix Kurz und Klaus Schlappner. Felix Kurz ist der Vorsitzende der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft. Klaus Schlappner ist ein ehemaliger Bundesligatrainer. Das Turnier ist wichtig für den Austausch von jungen Menschen aus beiden Ländern. Es ist eines der größten Projekte im Jugendfußball zwischen Deutschland und China.
Nach der Landung in Shanghai fahren die Teilnehmer nach Nantong zum ersten Turnier. Dabei sind fünf chinesische Teams und der 1. FC Union Berlin. Auch zwei deutsche Teams sind dabei: der SV Waldhof Mannheim und eine Auswahl aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Neben dem Fußball gibt es auch andere Programme. Zum Beispiel besuchen die Teilnehmer die Universität Nantong und sehen verschiedene Handwerkskünste aus der Region.
Danach fahren sie in die Hauptstadt Beijing. Dort spielen sie zuerst gegen das Team Beijing Guoan. Danach findet das zweite Turnier statt. Die Teilnehmer sehen auch kulturelle Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören die Chinesische Mauer, der Himmelstempel und die Verbotene Stadt.
Zusätzlich reisen Christian Arbeit und Henry Rehnisch mit. Christian Arbeit ist Mitglied des Präsidiums und Geschäftsführer Kommunikation. Henry Rehnisch ist Spieler- und Trainerentwickler für U16-U12. Sie reisen mit einer größeren deutschen Delegation.
„Die Reise nach China ist ein wichtiger Beginn einer hoffentlich erfolgreichen Saison“, sagt Henry Rehnisch. „Wir wollen dort sportlich messen und mit dem Ziel gewinnen. Wir wollen gut Fußball spielen und unser Spiel zeigen. Außerdem müssen wir als Team lernen, mit Schwierigkeiten umzugehen.“
„Wir sehen Fußball als ein verbindendes Element. Es geht nicht nur um den Sport. Es geht auch um die Begegnung, das Kennenlernen und das Interesse an einer anderen Kultur. Wir freuen uns sehr über die Einladung und sind neugierig auf neue Eindrücke“, sagt Christian Arbeit.