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Union und Zürich trennen sich 3:3-Unentschieden

Remis im Test:

Mi, 05. September 2018
Union und Zürich trennen sich 3:3-Unentschieden

Der 1. FC Union Berlin und der Grasshopper Club Zürich trennen sich mit 3:3-Unentschieden. Vor 1 512 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei sorgten Kenny Prince Redondo und Berkan Taz per Doppelpack für die Tore.

1. FC Union Berlin:
Busk – Trimmel (46. Möller), Schösswendter, Parensen (73. Schönheim), Alimler (46. Reichel) – Kroos, Schmiedebach (46. Prömel), Zejnullahu - Gogia, Taz, Redondo (46. Zujl, 63. Hedlund)

Grasshopper Club Zürich:
Hunn (46. Hadzikic) – Lavanchy, Nathan (28. Djibril), Doumbia – Kastrati, Taipi (73. Bajrami), Kamber, Holzhauser – Ngoy (83. Aliu) – Djuricin (73. Nyangi), Pinga

Schiedsrichter: Daniel Siebert, Robert Wessel, Daniel Köppen

Zuschauer: 1 512

Tore: 1:0 Taz (15.), 2:0 Redondo (21.), 2:1 Djuricin (30.), 2:2 Djuricin (45.), 2:3 Ngoy (64.), 3:3 Taz (78.)

Die Zuschauer im Stadion An der Alten Försterei sahen von Beginn an ein unterhaltsames Fußballspiel. Bei herrlichen Bedingungen spielten die Eisernen gut nach vorne, Redondo setzte mit einem schnellen Konter über links Berkan Taz in Szene, der junge Angreifer konnte die Kugel im Strafraum der Schweizer jedoch nicht unter Kontrolle bringen. Nach einer Viertelstunde machte es der 19-Jährige dann besser. Akaki Gogia hatte sich über die Rechte Seite durchgesetzt und bediente Taz zentral vor dem Tor der Schweizer, Torhüter Lars Hunn erwischte die Kugel zwar, konnte den Gegentreffer jedoch nicht verhindern (15.). Auch die Gäste zeigten sich Offensiv, der umtriebige Marco Djuricin suchte nach 19 Minuten den Abschluss, zielte jedoch knapp daneben. Auf der anderen Seite bediente Kapitän Christopher Trimmel Kenny Prince Redondo mustergültig von der rechten Seite, Redondo ließ sich nicht zweimal bitten und erhöhte trocken auf 2:0 (21.). Nach einer Ecke für Zürich reagierte Torhüter Jakob Busk beim Abschluss von Marco Djuricin stark, beim Nachschuss des Stürmers blieb dem Dänen jedoch keine Abwehrchance (30.). Kurz vor dem Pausenpfiff besorgte Djuricin sogar den Ausgleich. Freigespielt von Kapitän Numa Lavanchy lauerte der Angreifer im Rückraum und verwandelte sicher zum 2:2-Pausenstand (45.).

In der Pause tauschte Union-Coach Urs Fischer auf vier Positionen, Möller, Reichel, Prömel und Zulj kamen neu ins Spiel. Die erste Chance im zweiten Abschnitt gehörte Felix Kroos, sein Schuss landete jedoch in den Armen vom eingewechselten Torwart Osman Hadzikic. Die Gäste aus der Schweiz wurden nun stärker, Jakob Busk entschärfte einen gefährlichen Schuss von Pinga. Nach einer Ecke brachte Innenverteidiger Christoph Schösswendter einen Kopfball auf das Tor der Eidgenossen, Grasshopper-Kapitän Lavanchy kratzte den Ball im letzten Moment von der Linie. In der 64. Spielminute gingen erstmals die Gäste in Führung. Nach einem weiten Abschlag von Torhüter Hadzikic tauchte Julian Ngoy frei im Strafraum der Eisernen auf und markierte den dritten Treffer des GCZ. Anschließend prüfte Akaki Gogia den Schweizer-Torhüter mit einem tückischen Aufsetzer, der Schlussmann wehrte gekonnt zur Ecke ab. Für den letzten Treffer der unterhaltsamen Partie sorgte schließlich Berkan Taz. Der 19-Jährige Angreifer verwandelte einen sehenswerten Freistoß aus knapp 20 Metern direkt zum 3:3-Endstand.

„Das Spiel heute hatte großen Wert für uns. Einige Spieler haben heute 90 Minuten Spielzeit bekommen, das war wichtig. Wenn es dann auch noch so aussieht, wie in den ersten 43 Minuten ist man doppelt zufrieden. Nach der Pause haben wir uns schwergetan, trotzdem habe ich insgesamt viele gute Ansätze gesehen. Wir haben den Ball gut laufen lassen und schöne Tore geschossen. Insgesamt war es ein guter Test“, so Urs Fischer nach dem Spiel.

Am Wochenende steht in der zweiten Bundesliga die Länderspielpause auf dem Plan, die Profis des 1. FC Union Berlin können ein freies Wochenende genießen. Das nächste Pflichtspiel bestreiten die Eisernen am Freitag, dem 14.09.2018 gegen den MSV Duisburg. Der Anpfiff im Stadion An der Alten Försterei erfolgt um 18:30 Uhr.