Aha. Der frühe Vogel ...

Die Eisernen besiegen Augsburg

Erster Heimerfolg des Jahres:

Sa, 25. Januar 2020
Die Eisernen besiegen Augsburg

Im ersten Heimspiel der Rückrunde dominieren die Eisernen ihre Gäste aus Augsburg. Nachdem die erste Halbzeit torlos blieb, ging Union direkt nach Anpfiff der zweiten Hälfte in Führung.

Einen Eckball von Christopher Trimmel in der 47. Minute kann Neven Subotic problemlos im Tor platzieren. Keine zwanzig Minuten später baut Marcus Ingvartsen die Führung weiter aus. Einen Pass von Robert Andrich verwandelt der Däne zum finalen 2:0 (61.). Damit holen die Eisernen zuhause drei Punkte gegen den FC Augsburg und stehen momentan auf dem elften Tabellenplatz.

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck, Subotic – Trimmel, Gentner, Andrich (79. Kroos), Lenz – Ujah (72. Bülter), Ingvartsen (87. Ryerson), Andersson

FC Augsburg: Koubek – Uduokhai, Gouweleeuw, Jedvaj, Max – Khedira (70. Löwen), Baier – Richter, Hahn, Vargas (77. Finnbogason) - Niederlechner

Tore: 1:0 Subotic (47.), 2:0 Ingvartsen (61.)

Zuschauer: 22.012

Im Vergleich zum Rückrundenauftakt in Leipzig letzte Woche, bei dem der 1. FC Union Berlin den Sachsen mit 1:3 unterlag, wechselte Urs Fischer heute auf drei Positionen. Keven Schlotterbeck kehrte nach seiner Verletzung zurück in die Startelf und auch Christopher Trimmel war nach seinem Infekt wieder fit. In der Spitze stand Anthony Ujah für Marius Bülter auf dem Platz.

Das Spiel startete vielversprechend mit einigen guten Situationen für die Köpenicker. Bereits in der fünften Minute gab es die erste Gelegenheit für Christopher Lenz, der einen Pass von Robert Andrich entgegennahm und zügig den Abschluss suchte. FC A-Schlussmann Tomas Koubek kam aber gerade noch an den Ball.

Auch in den darauffolgenden Minuten kam es immer wieder zu Chancen in der Gefahrenzone der Augsburger, es fehlte jedoch der Treffer. In der 19. Spielminute versuchte Innenverteidiger Marvin Friedrich sein Glück, den Abpraller nach einem Eckstoß von Christopher Trimmel setzte er jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei.

Nach rund 20. Minute verflachte die Partie ein wenig, weitere Torchancen blieben zunächst Mangelware.  Es folgten mehrere Standardsituationen auf beiden Seiten, die jedoch erfolglos blieben. Mit dem torlosen 0:0-Unentschieden verabschiedeten sich die Teams schließlich in die Halbzeitpause.

Obwohl sowohl die Eisernen, als auch der FCA ohne personelle Wechsel aus der Kabine kamen, startete die zweite Hälfte rasant. Ein Eckstoß von Christopher Trimmel landete am zweiten Pfosten bei Neven Subotic, der Innenverteidiger zögerte nicht lange und drückte das Leder aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung über die Linie (47).

Nach der Führung standen die Eisernen etwas tiefer, ließen den Gästen aus Schwaben mehr Räume und lauerten auf Kontersituationen. Die Belohnung der ruhigen Spielweise folgte in der 61. Minute: Marcus Ingvartsen empfing einen Pass von Robert Andrich im Strafraum und gab einen Flachschuss in Richtung des zweiten Pfostens ab. Mit Erfolg: der Ball klatsche an den rechten Innenpfosten und anschließend zum 2:0 über die Linie.

Auch im Anschluss ließ das Team von Trainer Urs Fischer nicht nach und spielte weiter mutig nach vorn. Robert Andrich nahm einen Abpraller direkt, jagte den Ball jedoch knapp über die Querlatte (73).

In der Schlussphase wollten es auch die Gäste noch einmal wissen. Einen wuchtigen Schuss von Torjäger Florian Niederlechner parierte Union-Schlussmann Rafal Gikiewicz mit einem sehenswerten Reflex und lenkte das Leder in höchster Not über die Querlatte (89.). Auch aus der anschließenden Ecke konnten die Fuggerstädter keinen Profit schlagen. In der Nachspielzeit zeichnete sich der Pole erneute aus und parierte gegen den eingewechselten Alfred Finnbogason (92.).

Kurz vor Schlusspfiff landete der Ball dann doch noch im Netz der Eisernen, das Schiedsrichtergespann um Bibiana Steinhaus entschied jedoch richtigerweise auf Abseits (96.). Das sollte die letzte Chance der Fuggerstädter gewesen sein. Sie bleiben torlos, Union holt zuhause den verdienten 2:0-Sieg.

Urs Fischer zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und die damit verbundenen drei Punkte: „Ich hatte heute eine Riesenfreude, weil die Jungs ihr Gesicht über 90 Minuten gezeigt und auch schwierige Momente gut überstanden haben. In einigen Situationen hatten wir das entscheidende Wettkampfglück. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung und dem Ergebnis, denn wir haben gekämpft und erfolgreich versucht, unsere Tore mit allen Mitteln zu verteidigen.“

Am nächsten Sonnabend, dem 01.02.2020, steht für den 1. FC Union Berlin das nächste Pflichtspiel an: die Eisernen sind zu Gast bei Borussia Dortmund im Signal Iduna Park. Der Anstoß erfolgt um 15:30 Uhr.

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