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1. FC Union Berlin stellt Uwe Neuhaus als künftigen Trainer vor

Di, 24. April 2007
1. FC Union Berlin stellt Uwe Neuhaus als künftigen Trainer vor
Uwe Neuhaus unterschrieb beim 1. FC Union Berlin einen Einjahresvertrag und übernimmt die Mannschaft am 20. Juni 2007 am Tag des Trainingsauftakts zur nächsten Saison.



Uwe Neuhaus fungierte zuletzt als Trainer bei Rot-Weiß Essen und war mit dem Team 2006 in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Zuvor betreute er die Mannschaft von Borussia Dortmund II in der Regionalliga, mit dem gleichen Verein wurde Neuhaus 2002 in der Funktion des Co-Trainers Deutscher Meister. Als Spieler blickt der künftige Union-Coach auf die Erfahrung von 102 Spielen in der Bundesliga für die SG Wattenscheid sowie auf 83 Zweitliga-Partien für Essen und Wattenscheid zurück.



Der 1. FC Union Berlin freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Fußball-Lehrer. "Uwe Neuhaus erfüllt die Kriterien unseres umfangreichen Anforderungsprofils. Er verfügt über hervorragende Kenntnisse der Regionalliga und der 2. Bundesliga, kann sehr gut mit jungen Spielern arbeiten und passt sowohl in Sachen Fußball-Philosophie als auch mit seiner sympathischen Bodenständigkeit perfekt zu unserem Verein. Und er hat bereits bewiesen, dass er klar definierte Ziele erreichen kann. Der Trainer will mit dem 1. FC Union Berlin unbedingt in die 3. Bundesliga, daran lässt er sich messen", erklärt Sportdirektor Christian Beeck.



Der künftige Coach hat sich bereits mehrfach ein Bild von seiner neuen Mannschaft gemacht und wird bei den Personalplanungen zur bevorstehenden Saison eng mit einbezogen. "Der 1. FC Union Berlin ist eine ebenso große Herausforderung wie Chance für mich als Trainer. Gemeinsam wollen wir das zweifellos vorhandene Potential ausschöpfen", schaut Uwe Neuhaus auf die anstehenden Aufgaben voraus.





Beim 1. FC Union Berlin absolvierten am Dienstag 18 Akteure des Regionalliga-Kaders die Trainingseinheit am Vormittag. Nicht dabei war Andreas Biermann, der wegen eines Muskelfaserrisses in der linken Wade zum Zuschauen verurteilt ist und auch für das Heimspiel gegen Dynamo Dresden ausfällt. Fraglich ist darüber hinaus, ob Guido Spork die Folgen einer Muskelverletzung im Oberschenkel und Daniel Bauer seine Sprunggelenksprobleme bis Sonnabend auskurieren können. Beide absolvierten nur eingeschränktes Training. Gleiches gilt für Markus Zschiesche und Frank Kaiser, die in Erfurt Prellungen erlitten und deshalb nur individuell trainieren können. Mit dabei war am Dienstag dagegen wieder Nico Patschinski. Der Stürmer erhielt nach ärztlicher Untersuchung "grünes Licht" und wird deshalb auf eigenen Wunsch wieder ins Training integriert.



Unterdessen absolviert Fuat Kalkan derzeit ein Probetraining beim 1. FC Union Berlin. Der A-Junior ist Mittelfeldspieler bei Tennis Borussia und möchte sich auf diesem Wege für höhere Aufgaben empfehlen.