Frauen ziehen in die 2. Pokalrunde ein

Klarer Sieg in Wittenau:

Fr, 09. Oktober 2020
Frauen ziehen in die 2. Pokalrunde ein

Am Donnerstagabend war der 1. FC Union Berlin in der 1. Runde des Polyton-Pokals beim Berlin-Ligisten Wittenauer SC Concordia zu Gast und entschied die Partie mit 7:1 für sich.

Der Pokalabend musste leider ohne Zuschauer stattfinden, dabei haben sie ein lange interessant gehaltenes Spiel verpasst. Aufgrund der Anordnung des Sportamtes war die Situation auch für die Mannschaften alles andere als einfach, denn es standen ihnen keine Kabinen zur Verfügung und der Platz durfte erst 30 Minuten vor Spielbeginn betreten werden.

Von der ersten Spielminute an waren die Köpenickerinnen spielerisch überlegen. Den Chancenregen startete die Spielführerin Josephine Ahlswede mit einem Distanzschuss an die Latte. Es war wenig überraschend, dass das erste Tor von Lina Krauss (29.) aus einer offensiv verteidigenden Situation entstanden ist, bei der Lisa Heiseler mit ihrer Balleroberung den Weg frei machte. Denn nach Ballverlusten in den eigenen Reihen wurde immer konsequent nachgesetzt. Das 2:0 wurde durch Maria-Pia Zander-Zeidam (45.) auch nach einem direkten Ballverlust durch Carolin Fredrich zurückerobert und mit absolutem Willen abgeschlossen. Der Halbzeitstand war absolut verdient und in der zweiten Halbzeit war die Dominanz im Ballbesitz auch der ausschlaggebende Punkt, warum es dann am Ende deutlich wurde. So wurden die Kombinationen immer sicherer und es entstanden noch sehenswerte Treffer. In der 54. Spielminute gelang den Gastgebrinnen durch Jaqueline Behrends der Anschlusstreffer. Elisa Spolaczyk und Celine Frank kamen von der Bank und sind sofort heißgelaufen. Die Zielstrebigkeit und Entschlossenheit von beiden hat das ganze Team zu wunderschönen Kombinationen aus der Abwehr bis zum Torerfolg motiviert. Mit dem 3:1 durch Elisa Spolaczyk (73.) war klar, dass der Gegner nicht mehr die Kraft hatte sich zu wehren, so konnten sich spielerisch Celine Frank (76.), Lisa Heiseler (87., 88.) und Yara Scheffler (89.) noch in die Torschützenliste eintragen und das Ergebnis deutlich gestalten.

Co-Trainer Björn Münnich sagte nach dem Spiel: "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Ich bin zufrieden, dass wir gewonnen haben und sehr glücklich, dass die Mannschaft unserem Geburtstagskind Marta Schrey diesen Sieg geschenkt hat."