Und niemals vergessen ...

Erfolgreiche U19-Saison

Ein besonderes Jahr:

Di, 14. Mai 2024
Erfolgreiche U19-Saison

Für die älteste Nachwuchsmannschaft der Eisernen ist am vergangenen Wochenende eine besondere Saison zu Ende gegangen. Mit dem dritten Platz in der Junioren-Bundesliga sicherte sich das Team die beste Platzierung in der Liga seit deren bestehen und qualifizierte sich für den DFB-Pokal der Junioren in der kommenden Spielzeit. Außerdem nahmen sie erstmals an der UEFA Youth League teil und konnten auch international einmalige Erfahrungen sammeln.

Verdienter dritter Tabellenrang

Mit 15 Siegen aus 26 Spielen und einem Torverhältnis von 54:36 sicherten sich die Eisernen den dritten Platz in der Junioren-Bundesliga Nord/Nordost hinter Hertha BSC und dem VfL Wolfsburg und vor Hannover 96 und RasenBallsport Leipzig. Der höchste Sieg war ein 5:1-Erfolg gegen die SG Dynamo Dresden im heimischen Stadion An der Wuhlheide, die sich im Laufe der Saison als wahre Festung etablierte. Die Köpenicker gewannen zehn ihrer 13 Heimpartien und belegten damit Rang zwei in der Heimtabelle. Die höchste Niederlage der Saison setzte es beim 0:6 gegen den VfL Wolfsburg am 24. Spieltag. Erfolgreichster Torschütze der Eisernen war Kapitän Noah Engelbreth mit zwölf Treffern.

Die Spielzeit der U19 war insgesamt von großer Konstanz geprägt. Nach dem ersten Spieltag war man nie schlechter als auf Platz sechs der Tabelle positioniert. Auch die Teilnahme an Pokal und Youth League führten hier zu keinem Leistungsabfall – so wurde kein Spiel nach einer Youth League-Partie verloren.

Pokalfinale auf Messers Schneide

Die erfolgreiche Pokalserie fand ihr Ende erst im Finale gegen den Stadtrivalen aus Charlottenburg. In einem engen Spiel kämpften sich die Eisernen in der Nachspielzeit zurück, verloren dann aber im Elfmeterschießen mit 4:5. Vorher hatten die Köpenicker in der ersten Runde ein Freilos und bezwangen in Runde zwei den VfB Berlin 1911 mit 13:0. In Runde drei wurde die U19 von Tennis Borussia ebenfalls deutlich mit 7:1 besiegt, bevor es im Achtelfinale einen knappen 2:1-Erfolg bei Berlin-Ligist Eintracht Mahlsdorf gab. Im Halbfinale setzten sich die Rot-Weißen dann erneut auswärts bei der U19 von Viktoria Berlin klar mit 3:0 durch.

Internationale Höhepunkte in der Youth League

Die Teilnahme an der Youth League, die der Eiserne Nachwuchs den Profis Männern und ihrer Champions League-Teilnahme zu verdanken hatte, war das i-Tüpfelchen auf diese bislang einmalige Spielzeit. Direkt im ersten Spiel ging es auswärts zu Real Madrid, bei denen die Köpenicker durch einen traumhaften Freistoß zur Halbzeit sogar mit 1:0 führten. Das Spiel ging am Ende knapp mit 1:2 verloren, aber die Eisernen zeigten eine starke Leistung beim Debüt in der Youth League. Den ersten Sieg gab es dann beim 4:1-Erfolg gegen SSC Neapel im Stadion An der Alten Försterei. Die Spiele gegen Braga sowie das Auswärtsspiel gegen Neapel gingen teilweise unglücklich verloren, bevor zum Ende der Gruppenphase der Höhepunkt für die A-Junioren des 1. FC Union Berlin anstand: Beim abschließenden Heimspiel gegen Real Madrid fanden Mitte Dezember, unter der Woche um 13 Uhr insgesamt 20.744 Zuschauer den Weg in die Alte Försterei. Eine einmalige Kulisse und damit auch der passende Abschied für die U19 aus der Youth League.

Einsätze in der Nationalmannschaft

Insbesondere auf internationalem Parkett konnten sich die Spieler der U19 in diesem Jahr beweisen. So wurden insgesamt acht Spieler des Kaders für ihre Nationalmannschaften nominiert: Levis Asanji, Oluwaseun Ogbemudia, Jaden Rodtnick (alle Deutschland U18), Valon Aliji (Mazedonien U19), Ion Ciobanu (Moldawien U18), Leonit Ibrahimi (Kosovo U19), Baris Kalayci (Türkei U19) und Leon Prosche (Deutschland U17) liefen jeweils für ihre nationale Auswahl auf.

Stimme zur Saison

André Hofschneider, Cheftrainer des NLZ, zieht ein positives Resümee: „Die Qualifikation für den DFB-Pokal war neben den individuellen Zielen eines unserer zentralen Anliegen vor der Saison und das haben wir sowohl über die Liga als auch die Teilnahme am Pokalfinale erreicht. Bereits in der Hinserie wurde trotz Mehrfachbelastung für Kopf und Körper, der Grundstein für die erfolgreiche Saison gelegt. Spieler und Trainerteam haben es trotz Reisen und Stress geschafft, den Fokus immer auf den Ligaalltag zu richten. Nach dem kleinen Dämpfer zum Jahresbeginn, als es in der Liga kurzzeitig nicht so lief, hat das Team schnell wieder in die Spur gefunden und Konstanz bewiesen.

Zusätzlich gab es verschiedene individuelle Erfolge: Mit Noah Engelbreth stellen wir den torgefährlichsten Mittelfeldspieler der Liga und viele Spieler sind von ihren Nationalverbänden nominiert worden. Leider hat es, auch aufgrund von Verletzungen zur Unzeit, keinen weiteren Debütanten bei den Profis gegeben, was selbstverständlich weiterhin unser Ziel bleibt”, so Hofschneider weiter.