Wechsel innerhalb der Stadt:
Melanie Wagner verlässt den 1. FC Union Berlin
Torhüterin Melanie Wagner verlässt den 1. FC Union Berlin nach dreieinhalb Jahren. Die 23-Jährige wechselt zum FC Viktoria 1889 Berlin in die 2. Bundesliga.
Unions Aufstiegstorhüterin in der Regionalliga Nordost
Im Sommer 2022 wechselte die damals 20-jährige Melanie Wagner vom VfL Wolfsburg II nach Berlin. In den folgenden beiden Spielzeiten war die Schlussfrau im Tor der Eisernen gesetzt und durfte schließlich im Sommer 2024 den Aufstieg in die 2. Bundesliga sowie den Gewinn des Berlin-Pokals feiern. Insgesamt bestritt Wagner mit Union 47 Pflichtspiele in der Regionalliga Nordost, in denen sie in 31 Partien ohne Gegentor blieb. In der Aufstiegssaison kassierte sie lediglich fünf Gegentreffer.
In der 2. Bundesliga vervollständigte Wagner das Torhüterinnen-Team hinter Cara Bösl. Bei ihrem einzigen Liga-Einsatz in der vergangenen Saison gegen den 1. FC Nürnberg blieb sie ohne Gegentor (0:0). Außerdem zeigte sie beim 1:0-Erfolg im DFB-Pokal gegen Bundesligist RasenBallsport Leipzig eine starke Leistung und sicherte dem Team den Einzug in die nächste Runde. Nach dem Durchmarsch in die Bundesliga erfüllte sich am 9. Spieltag ihr Traum vom Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse, als sie beim 1:4 gegen ihren Ex-Klub VfL Wolfsburg in den Schlussminuten eingewechselt wurde.
Nach insgesamt 52 Pflichtspielen für den 1. FC Union Berlin endet nun die gemeinsame Zeit.
Stimmen zum Abgang
„Ich hatte bei Union eine sehr erfolgreiche Zeit, in der wir gemeinsam von der Regionalliga bis in die Bundesliga aufgestiegen sind. Darauf bin ich unfassbar stolz – ebenso darauf, dass ich in dieser Saison mein Bundesliga-Debüt feiern durfte. Ich blicke mit Dankbarkeit und Freude auf diese Zeit zurück und freue mich nun auf ein neues Kapitel“, sagte Melanie Wagner zu ihrem Abschied.
„Melanie war ein wichtiger Teil unseres Teams - auf dem Weg in die 2. Bundesliga, aber auch in den vergangenen eineinhalb Jahren. Sie hat sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt. Dafür danken wir ihr sehr und wünschen ihr für ihre sportliche und persönliche Zukunft alles Gute“, erklärte Jennifer Zietz, Geschäftsführerin Profifußball Frauen.