Vor heimischer Kulisse:

Unionerinnen im Duell gegen die TSG Hoffenheim

Mit Rückenwind aus dem DFB-Pokal kehren die Profifrauen des 1. FC Union Berlin in den Bundesliga-Alltag zurück. Am Sonntag, dem 08.11.2026, empfangen die Eisernen die TSG Hoffenheim im Stadion An der Alten Försterei. Der Anpfiff der Partie erfolgt um 14 Uhr.

Spielerin in rotem Trikot läuft über das Spielfeld, im Hintergrund jubelnde Fans.

Die Ausgangslage
Die Unionerinnen haben in den vergangenen Wochen einen deutlichen Aufwärtstrend gezeigt. Nach den Bundesliga-Erfolgen gegen RB Leipzig, den VfB Stuttgart und den 1. FC Nürnberg gelang am vergangenen Wochenende ein weiterer Meilenstein: Durch einen 4:3-Erfolg nach Verlängerung beim Hamburger SV zog die Mannschaft von Cheftrainerin Marie-Louise Eta erstmals in ihrer Vereinsgeschichte ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein.

Auch die TSG Hoffenheim war in den vergangenen Tagen mehrfach gefordert. Nach dem 3:1-Heimsieg gegen den 1. FSV Mainz 05, durch den die Kraichgauerinnen auf neun Punkte stellten, musste die Mannschaft von Cheftrainerin Eva-Maria Virsinger anschließend eine weite Reise nach Bremen antreten. Hier unterlag die TSG am Donnerstag vergangener Woche im Nachholspiel mit 3:0. Im Achtelfinale des DFB-Pokals war die TSG dem VfL Wolfsburg deutlich unterlegen und schied damit am Montag mit einem 0:8 aus dem Wettbewerb aus.

Frauenfußballmannschaft beim Training auf dem Spielfeld, mit Spielerinnen in roten und schwarzen Trikots, die sich unterhalten.
Zwei Spielerinnen in Sportkleidung schütteln sich während des Trainings die Hände auf einem Fußballfeld.
Zwei Frauen in Sportbekleidung spielen Fußball auf einem Trainingsplatz. Eine Spielerin dribbelt den Ball, während die andere sie verfolgt.
Eine Torhüterin springt in einer Trainingseinheit, um einen Ball zu halten, während mehrere Bälle im Hintergrund liegen.
Fußballspielerinnen in Trainingsanzügen üben auf dem Platz, umgeben von Trainingsgeräten und leuchtenden Hindernissen.

Die aktuelle Saison verläuft für die TSG Hoffenheim bislang alles andere als nach Plan. Nach acht Spieltagen stehen die Kraichgauerinnen mit neun Punkten auf dem 10. Tabellenplatz und damit unmittelbar hinter den Unionerinnen. Während Hoffenheim in den vergangenen Jahren regelmäßig um die internationalen Plätze spielte, findet sich die Mannschaft derzeit in der unteren Tabellenhälfte wieder.

Trotz der bislang durchwachsenen Ergebnisse verfügt die TSG weiterhin über viel individuelle Qualität. Dies zeigte sich zuletzt beim 3:1-Heimerfolg gegen Mainz, bei dem Janna Grimm mit zwei Treffern zur Matchwinnerin avancierte. Zuvor gelang Hoffenheim in dieser Saison bereits ein überraschender Sieg gegen die Wölfinnen (2:1) und ein weiterer Sieg gegen den 1. FC Nürnberg (2:1), auch wenn die nötige Konstanz bislang fehlte.

Beide bisherigen Bundesliga-Begegnungen der vergangenen Saison konnten die Kraichgauerinnen für sich entscheiden. Im ersten Aufeinandertreffen setzte sich die TSG im Dezember 2025 mit 3:0 im Dietmar-Hopp-Stadion durch, ehe im Rückspiel an der Alten Försterei ein 2:0-Erfolg folgte. Die Unionerinnen warten somit noch auf die ersten Punkte gegen die Hoffenheimerinnen und wollen diese nun vor heimischer Kulisse am Sonntag einfahren.

Für Jill Janssens, Judith Steinert und Naika Reissner kommt es zum Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Verein. Janssens wechselte im Sommer nach drei Jahren und 67 Pflichtspielen für die TSG 1899 Hoffenheim nach Köpenick. Steinert absolvierte zwischen 2013 und 2022 insgesamt 128 Spiele für die Kraichgauerinnen, während Reissner in der Saison 2021/22 für die zweite Mannschaft der TSG in der 2. Bundesliga auflief.

Das Trainerteam muss weiterhin auf die Dienste von Anna Aehling, Hannah Eurlings, Korina Janež und Nelly Smolarczyk verzichten. 

„Wir freuen uns sehr auf unser kommendes Heimspiel in unserem Stadion mit unseren Fans. Aus den intensiven Spielen in Hamburg konnten wir einige Themen in der Trainingswoche aufgreifen. Wir wollen wieder mit viel Energie und Leidenschaft ins Spiel gehen, weiterhin dominant mit dem Ball auftreten und uns so viele Torchancen wie möglich erspielen, um am Ende die nächsten drei Punkte für uns zu gewinnen”, blickt Marie-Louise Eta auf das anstehende Heimspiel.

Das Stadion An der Alten Försterei öffnet eineinhalb Stunden vor Spielbeginn. Tickets für die Partie sind online sowie in allen Union-Zeughäusern erhältlich.


Es bestehen weiterhin umfangreiche Verkehrsbeeinträchtigungen im ÖPNV und im Stadionumfeld. Die Unterführung Hämmerlingstraße ist ebenso wie der Waldweg gesperrt.

Der Fußweg zum Stadion führt entlang der Ballsporthalle.  

Im Umfeld des Stadions stehen keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung.  Der Parkplatz P1 ist bereits ausgebucht.

Das Spiel wird live bei DAZN und MagentaSport übertragen. Zudem informiert Union im vereinseigenen Liveticker über das Spielgeschehen.

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