Von Union zu Viktoria:
Antonia Halverkamps wechselt innerhalb der Hauptstadt
Angreiferin Antonia Halverkamps und der 1. FC Union Berlin gehen zukünftig getrennte Wege. Die 25-jährige Offensivakteurin wechselt zum FC Viktoria 1889 Berlin in die 2. Bundesliga.
Spezialistin für Traumtore
Zur Saison 2024/25 wechselte die gebürtige Duisburgerin von ihrem Heimatverein, dem MSV Duisburg, in die 2. Bundesliga zum 1. FC Union Berlin. Mit der Profimannschaft der Frauen gelang “Toni“ in ihrer Premierensaison direkt die Meisterschaft in der 2. Liga und der damit verbundene Aufstieg ins Fußball-Oberhaus. Mit vier Toren und fünf Vorlagen trug die Offensivspielerin zur erfolgreichen Spielzeit bei. Besonders schön war ihr Tor gegen den Mitaufsteiger 1. FC Nürnberg, als sie das Spielgerät sehenswert aus über 16 Metern ins Eck zirkelte.
In der ersten Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte des 1. FC Union Berlin absolvierte sie 20 Spiele und erzielte 1 Saisontor. An dieses Tor werden sich aber viele Union-Fans noch lange erinnern, denn Halverkamps überlistete mit einer direkten Ecke die deutsche Nationaltorhüterin Stina Johannes. Zudem bereitete sie in der Saison noch drei weitere Tore vor.
Nach zwei Jahren und 47 Pflichtspielen für die Frauen des 1. FC Union Berlin, in denen sie fünf Treffer und acht Vorlagen für sich verbuchen konnte, endet nun die gemeinsame Zeit.
Stimmen zum Abgang
„Meine Zeit beim 1. FC Union Berlin war etwas ganz Besonderes. In den zwei gemeinsamen Jahren konnten wir den Aufstieg in die Bundesliga feiern und die erste Saison zusammen erleben. Ich durfte viele schöne Erfahrungen und Erinnerungen sammeln und bin dafür sehr dankbar. Jetzt freue ich mich auf neue Herausforderungen und auf ein neues Kapitel“, sagte Antonia Halverkamps zu ihrem Abschied.
„Antonia war sowohl auf dem Feld als auch abseits des Platzes ein wichtiger Teil der Mannschaft und hat einen wertvollen Beitrag sowohl im Aufstiegsjahr als auch in der historischen ersten Bundesligasaison geleistet. Für den großen Einsatz und die stets fröhliche Art danken wir ihr und wünschen für die sportliche und private Zukunft nur das Beste“, erklärte Jennifer Zietz, Geschäftsführerin Profifußball Frauen.