Schulter an Schulter für Berlin:

Union-Profis engagieren sich beim Sozialtag 2026 

Fußball verbindet Menschen, und das längst nicht nur auf dem Platz. Beim Sozialtag 2026 der Stiftung des 1. FC Union Berlin tauschten die Profimannschaften der Frauen und Männer gemeinsam mit ihren Trainer- und Betreuerstäben Trikots und Fußballschuhe gegen Pinsel, Werkzeug und Arbeitshandschuhe.

Sechs Personen in blauen Schürzen stehen vor dem Eingang der Berliner Stadtmission.

In sozialen Einrichtungen und Projekten in ganz Berlin packten die Unionerinnen und Unioner am heutigen Nachmittag mit an, unterstützten ehrenamtliche Initiativen und nahmen sich vor allem Zeit für persönliche Begegnungen. 

Der Sozialtag gehört seit vielen Jahren zum Selbstverständnis der Stiftung „UNION VEREINT. Schulter an Schulter“. Auch in diesem Jahr stand dabei das gemeinsame Tun im Mittelpunkt. 

Ein Projekt führte die Cheftrainerin der Frauen, Marie-Louise Eta, gemeinsam mit den Spielerin Lina Hausicke sowie den Profispielern Zeno Van den Bosch, Oliver Burke und Jeong Woo-Yeong in eine Gemeinschaftsunterkunft des Internationalen Bundes (IB). Dort gestalteten die Unioner gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern verschiedene Räumlichkeiten neu und verliehen den Wänden mit kreativen Motiven einen frischen Anstrich. Die gemeinsame Arbeit bot dabei nicht nur die Möglichkeit, das Wohnumfeld aufzuwerten, sondern auch miteinander ins Gespräch zu kommen und sich kennenzulernen. 

„Fußball bedeutet für uns mehr als Leistung und Erfolge auf dem Platz. Zusammenhalt, Respekt und Verantwortung gehören genauso dazu. Deshalb ist es uns wichtig, uns auch außerhalb des Fußballs gesellschaftlich einzubringen", so Marie-Louise Eta und ergänzt: "Gerade mitten in unserem Trainings- und Spielbetrieb war dieser Sozialtag eine wertvolle Erfahrung, die den Blick über den Fußball hinaus schärft und Menschen zusammenbringt.“ 

Männer-Cheftrainer Mauro Lustrinelli besuchte gemeinsam mit zwei Mitgliedern seines Trainerteams sowie den Spielerinnen Anna Aehling, Sophie Weidauer und Nelly Smolarczyk das "Haus Theresa". Dort werden Menschen mit Suchterkrankungen, psychischen Beeinträchtigungen oder langjährigen Heimaufenthalten betreut. Bei einem Spiel- und Begegnungsnachmittag standen persönliche Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und der Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern im Mittelpunkt.   

Auch Mauro Lustrinelli stellt den verbindenden Gedanken des Sozialtags in den Vordergrund: "Union ist tief in der Stadt verwurzelt und diesen Anspruch haben wir auch an uns selbst. Wir sind in ganz Berlin präsent, um diese Nähe aktiv zu leben. Aber es ist für uns ebenso eine Chance, durch diese Vielfalt zu lernen – so wie heute beim gemeinsamen Kaffee, Kuchen und Fußball mit Menschen mit Beeinträchtigung. 

Auch an zahlreichen weiteren Standorten waren Unioner im Einsatz. In der Tagesgruppe des Märkischen Sozial- und Bildungswerks unterstützten sie die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, während an der Zürich Schule in Neukölln gemeinsame Sport- und Bewegungsangebote im Mittelpunkt standen. 

Tatkräftige Unterstützung erhielten zudem die Berliner Stadtmission und die Bahnhofsmission am Zoo, wo die Unioner bei der Vorbereitung und Ausgabe von Mahlzeiten halfen und mit Gästen sowie Mitarbeitern ins Gespräch kamen. In der Justizvollzugsanstalt Tegel wurde die Arbeit von Insassen in der Textildruckerei unterstützt. Weitere Profis engagierten sich auf dem Gelände der Schule am Buntzelberg, beim Aufbau des Winterspielplatzes in Friedrichshain sowie bei verschiedenen handwerklichen und gestalterischen Maßnahmen in der Schule am Bienwaldring, der Otto-Hahn-Schule und des Nachbartreffe "Die Bude" in Köpenick.  

„Der Sozialtag zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig Zusammenhalt und persönliches Engagement sind. Die Erfahrungen, die an diesem Tag entstehen, sind für alle Beteiligten wertvoll und reichen weit über die einzelnen Projekte hinaus“, so Christian Arbeit, Vorsitzender der Stiftung des 1. FC Union Berlin über das Engagement. „Die Projekte machen deutlich, wie vielfältig soziales Engagement in Berlin ist und wie wichtig Einrichtungen und Initiativen sind, in denen Menschen täglich Verantwortung für andere übernehmen“. 

Impressionen vom Sozialtag 2026

Gruppe von 20 Personen steht lächelnd im Freien, umgeben von Bäumen und Herbstlaub, einige tragen sportliche Kleidung.

Am Ende des Tages standen nicht nur frisch gestaltete Räume, erfolgreiche Arbeitseinsätze und zahlreiche gemeinsame Aktivitäten, sondern vor allem viele neue Eindrücke und Gespräche.  

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