Später Heimsieg in der Hauptrunde:

U19 ringt TSG nieder

Die A-Junioren des 1. FC Union Berlin setzten sich am zweiten Spieltag der Hauptrunde in der DFB-Nachwuchsliga mit 2:1 (0:1) gegen die TSG 1899 Hoffenheim durch. Nach einem Rückstand zur Pause erhöhten die Köpenicker im zweiten Durchgang den Druck und drehten in Überzahl das Spiel.

Ein Fußballspieler in rotem Trikot wird von einem Spieler in weißem Trikot beim Ballspiel gestört. Im Hintergrund weitere Spieler.

1. FC Union Berlin: Wisbereit – Barry, Kühling, Prosche, Mewes (64. Minute Blaszczak) – Adesyian, Sliskovic, Sakoufakis (42. Engel), Megaptche, Ali (82. Bohn) – Bogdanov 

TSG 1899 Hoffenheim: Biedermann – Theuer, Spranger, Ndong Penda (42. Fiederer), Schuster (90. Poyatos) – Kramer (90. Naumann), Cizek, Tairi – Sherlock (90. Creta), Dügdü (61. Fields), Ostheimer 

Tore: 0:1 Tairi (6. Minute), 1:1 Kühling (74.), 2:1 Bogdanov (90.) 

Zuschauer: 87 

Früher Rückstand entscheidet ersten Abschnitt 

Bei leichtem Schneetreiben entwickelte sich von Beginn an eine rasante Partie. Beide Mannschaften schenkten sich keinen Meter Rasen und gingen intensiv in die Duelle. Bereits nach gut fünf Minuten gelang den Gästen aus dem Kraichgau der Führungstreffer: Nach einer Hereingabe kam ein Stürmer der TSG am Fünfmeterraum an den Ball und setzte den Schuss ins kurze Eck unter die Latte. Die im Vergleich zum Hauptrundenauftakt auf zwei Positionen veränderte Mannschaft der Köpenicker war um eine umgehende Antwort bemüht, prallte jedoch wiederholt am Abwehrriegel der Hoffenheimer ab.  

Mitte des ersten Durchgangs mehrten sich die aussichtsreichen Torraumszenen der Hausherren, gleich mehrfach war der Hoffenheimer Schlussmann gefordert. Bei den Abschlüssen fehlte jedoch die entscheidende Genauigkeit. Kurz vor dem Pausenpfiff konnten die Gäste einen Konter der Eisernen nur per Notbremse stoppen, der Unparteiische zeigte folgerichtig den roten Karton. Am Ergebnis änderte sich jedoch auch in der Folge nichts mehr, und so blieb es beim 0:1 zur Pause. 

Überlegenheit trägt spät Früchte 

Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Bild fort: Union rannte an und drängte auf den Ausgleichstreffer. Die dezimierten Gäste standen jetzt noch tiefer und beschränkten sich weitestgehend auf die Defensivarbeit. Die TSG kam lediglich über Standards ins vordere Drittel. Nach einer guten Stunde sorgte ein solcher Freistoß für Gefahr im Strafraum der Rot-Weißen: Der Schuss prallte vom Aluminium zurück ins Feld, konnte dann jedoch von den Verteidigern der Eisernen entschärft werden. Im direkten Gegenzug setzten auch die Hausherren das Spielgerät mit einem satten Schuss aus der Halbdistanz an den Pfosten. Es blieb jedoch beim knappen Rückstand. 

Eine Viertelstunde vor dem Ende folgte der mittlerweile überfällige Ausgleich: Bei viel Gewusel im Sechzehner der TSG setzten die Hausherren das Leder gleich doppelt gegen die Querlatte, der zweite Versuch von Kapitän Kühling landete dann hinter der Linie und so stand es wieder unentschieden. Es entwickelte sich im Anschluss eine hitzige Schlussphase mit Chancen auf beiden Seiten. Keines der Teams zeigte sich mit dem Punkt zufrieden, die Rot-Weißen erarbeiteten sich dabei klare Vorteile quer über das Feld. Nachdem das Schiedsrichtergespann den Eisernen zunächst einen möglichen Strafstoß verwehrt hatte, zeigte der Unparteiische nach einem erneuten Foulspiel auf den Punkt. Union-Stürmer Bogdanov schnappte sich den Ball und verwandelte sicher zur 2:1-Führung. 

Spätestens jetzt spielten die Teams mit vollständig offenem Visier: Die eiserne Defensive klärte einen aussichtsreichen Konter der Gäste im Verbund auf der Linie und drängte selbst per schnellem Umschaltspiel auf einen weiteren Treffer. Es blieb jedoch beim 2:1 und die ungeschlagene Serie der Köpenicker hat somit weiter Bestand.  

Stimme zum Spiel 

„Wir haben die erste Viertelstunde gebraucht, um in das Spiel zu finden. Da hat das frühe Gegentor natürlich nicht geholfen“, erklärt Marie-Louise Eta, Trainerin der A-Junioren, im Anschluss an die Partie. „Wir haben dann in der Folge mehr Mut an den Tag gelegt und es geschafft, uns mit mehr Intensität und Überzeugung in den Duellen in das Spiel zu kämpfen. Auch wenn wir nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen haben, hat man gemerkt, dass die Jungs immer daran geglaubt und mit ganz viel Herz gespielt haben. Es war heute ausschlaggebend, dass wir geduldig geblieben sind und uns gemeinschaftlich das Spielglück erarbeitet haben.“ 

Ausblick 

Die A-Junioren der Eisernen sind in der kommenden Woche in Rheinhessen gefordert. Dann geht es für die Nachwuchs-Unioner beim FSV Mainz 05 ab 12 Uhr um Punkte. 

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U19 JuniorenNachwuchsSaison 2025/26