Erfolg im letzten Heimspiel:

U17 schlägt Eimsbütteler TV

Den B-Junioren des 1. FC Union Berlin gelang im Stadion An der Wuhlheide ein deutlicher Sieg gegen den Eimsbütteler TV. Gegen den Tabellenzweiten gewannen die Unioner verdient mit 3:0 (1:0) und sind nun punktgleich mit den Hamburgern.

Junge Fußballspieler in roten und weißen Trikots auf einem Rasenplatz, während sie einem Ball nachjagen.

1. FC Union Berlin: Gagzow – Etobe Epie (68. Minute Lauiricella), Tscheschlog (84. Tomas), Pliquett, Adler (68. Trill) – Vulin, Badem, Sonntag, Ahrens, Sorg (68. Kluck) – Catak (46. Wojnowski)

Eimsbütteler TV: Hagemann – Schönwald (60. Ahiakou), Denis, Wagner, Santos Caseiro – Alic, Alibaiev (46. Anouar), Rodrigues Mendes, Löding – Norlen, Gouroungou (67. Rafiu)

Tore: 1:0 Catak (15.) 2:0 Wojnowski (59.) 3:0 Sonntag (88.)

Zuschauer: 70

Catak per Kopf und Eimsbütteler Chancenplus

In das letzte Heimspiel in dieser Saison starteten die B-Junioren direkt mit Offensivpower. Gleich mit dem ersten Angriff der Partie holten die Köpenicker einen Eckball heraus, der zunächst nichts einbrachte. Trotzdem fand das Spielgeschehen überwiegend in der Hälfte des ETV statt. Nach einer Viertelstunde erzielten die Köpenicker dann den verdienten Treffer: Auf der linken Seite ging es über Etobe Epie, der Badem auf Außen bediente, dieser flankte präzise auf den Kopf von Catak, der gekonnt einköpfte. Auch nach dem 1:0 bestimmten die Unioner die Partie. Die Hamburger wurden zwar gefährlicher, aber bis dahin gelang den Gästen keine klare Aktion im letzten Drittel.

Die Eisernen zeigten auch nach 30 Minuten einen fokussierten Auftritt. Immer wieder erarbeiteten sie sich Vorteile im Ballbesitz und auch in den Zweikämpfen waren die Hausherren überlegen. Dann aus dem Nichts die Möglichkeit auf den Ausgleich: Nach einer Einladung der Köpenicker Defensive legte der Stürmer der Gäste überlegt auf seinen Mitspieler ab, der aber aus kurzer Distanz die Chance liegen ließ. Danach wirkten die Unioner etwas unruhiger und dem ETV eröffneten sich mehr Möglichkeiten am Sechzehner der Eisernen. Zwei Chancen nach Eckbällen der Gäste entschärften Schlussmann Gagzow und Mittelfeldakteur Vulin jeweils knapp. Kurz vor der Pause trafen die Gäste auch noch den Pfosten. Die Köpenicker waren mittlerweile im Glück, dass die Hamburger noch nicht zum Ausgleich kamen. Auch Gagzow zeigte sich wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff nochmal von seiner besten Seite und rettete die Berliner mit der Führung in die Pause.

Unioner Effizienz zahlt sich aus

Beide Mannschaften kamen wuchtig aus der Kabine und setzten direkt Akzente in der Offensive. Die erste gute Chance gehörte den Unionern, doch Badems Abschluss an der Strafraumkante wurde kurz vor der Linie geblockt. Die Eisernen übernahmen in der Folge wieder das Spielgeschehen und der zweite Treffer viel beinahe, doch Ahrens Schuss prallte vom Pfosten ab. Nur kurze Zeit später erzielte der eingewechselte Wojnowski nach energischem Einsatz dann aber das 2:0. Bei seinem strammen Schuss von halbrechts hatte der Keeper vom ETV keine Abwehrmöglichkeit. Die Gäste aus Eimsbüttel schafften es nicht mehr, ihre Stärken im Angriff zu nutzen, was auch an einer sehr stabilen Köpenicker Verteidigung lag.

Es wurden nur noch die Eisernen gefährlich: Ahrens spielte einen Steckpass in die Tiefe auf Kluck, der mit viel Tempo den Torwart umkurvte, aber den Abschluss neben das Tor setzte. Generell schalteten die Eisernen nochmal einen Gang hoch und zeigten immer wieder starke Akzente vor dem Tor des ETV. Die Eimsbütteler setzten nur noch Nadelstiche in der gegnerischen Hälfte, weswegen die Hausherren dem dritten Treffer näher waren als die Gäste dem Anschluss. Jener fiel kurz vor Schluss durch Sonntag: Nach einem überlegten Ball auf Lauricella nutzte dieser sein Tempo, um am Gegner vorbeizuziehen. Infolge legte er auf Sonntag ab, der sich die Chance nicht nehmen ließ und einnetzte. Das war der Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie, die die B-Junioren des 1. FC Union Berlin vor allem in der zweiten Halbzeit für sich entschieden.

Stimme zum Spiel

„Die ersten 15 Minuten von uns waren richtig gut, aber danach haben wir heute im Spiel mit dem Ball zu viele Fehler gemacht“, erklärt U17-Trainer André Vilk im Anschluss an die Partie. „Der ETV hatte viele Chancen, die sie heute nicht nutzen konnten. Wir haben im zweiten Durchgang, auch durch unsere Einwechselspieler, unsere Möglichkeiten genutzt. Insgesamt waren es zu viele Fehler, um das Spiel zu kontrollieren, aber letztendlich waren wir effizient und nehmen die drei Punkte gerne mit.“

Ausblick

Die Eiserne U17 erwartet eine englische Woche. Zunächst geht es am Donnerstag, dem 14.05., im Finale des Berlin-Pokals gegen Hertha BSC. Beginn des Endspiels ist 14:30 Uhr im Werner-Seelenbinder-Sportpark. Am Wochenende spielen die Köpenicker dann das letzte Ligaspiel bei Viktoria 1889 Berlin.

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U17 JuniorenNachwuchsSaison 2025/26