Starkes Comeback im zweiten Durchgang:
U17 erkämpft sich Unentschieden in Halle
Am 10. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga spielten die B-Junioren des 1. FC Union Berlin 2:2 (2:0) gegen den Halleschen FC. Nach einem 0:2-Rückstand schlugen die Eisernen in den letzten zwanzig Minuten zweimal eiskalt zu und sicherten sich so einen Punkt.
1. FC Union Berlin: Gagzow – Etobe Epie (78. Tomas), Tscheschlog, Pliquett, Adler – Ahrens, Badem, Sonntag (85. Mücke), Lauricella (65. Tekwe), Kleemann – Sekyere
Hallescher FC: Pfahl – Pietrzyk, Semmler, Bollmann (59. Ramadani), Cavaleiro de Ferreira – Al-Ali, Bembennek, Anik – Von Löwis, Asante (87. Scholz)
Tore: 1:0 Al-Ali (8.), 2:0 Anik (28.), 2:1 Badem (70.), 2:2 Ahrens (73.)
Zuschauer: 53
Unioner spielbestimmend, Halle treffsicher
Unter bewölktem Himmel und 20 Grad startete die Partie im NLZ des Halleschen FC rasant. Gleich zu Beginn zeigten die Berliner, dass sie gewinnen wollen. Die Köpenicker schoben schnell raus und pressten die Hausherren von Anfang an. Nichtsdestotrotz war es die Heimmannschaft, die den Führungstreffer erzielte. Einen individuellen Fehler in der Unioner Defensivreihe nutzten die Offensivkräfte des HFC voll aus und erzielten das 1:0.
Die Partie entwickelte sich und wurde intensiver. Die Köpenicker hatten mehr Spielanteile und waren das spielbestimmende Team, doch die letzte Durchschlagskraft vor dem Tor fehlte noch. Die Eisernen investierten mehr in die Partie und kamen durch Lauricella, Kleemann und Sekyere zu vielversprechenden Torchancen, die Akteure der Eisernen wurden aber von einem starken Hallenser-Keeper aufgehalten. In der 28. Minute erhöhten die Hausherren dann aus dem Nichts: Wieder war es ein Fehler der Köpenicker, der den Hallensern die klare Halbzeitführung sicherte.
Eiserner Kampfgeist wird belohnt, Union mit Comeback
Die Berliner kamen mutiger aus der Pause und spielten mit mehr Zug zum Tor. Die Eisernen wurden torgefährlicher und hatten immer wieder gute Gelegenheiten. Außerdem erhöhten die Unioner das Spieltempo, was die Hallenser vor Probleme stellte. In der 70. Minute war es dann so weit und der verdiente Anschlusstreffer fiel: Nach einer starken Aktion vom eingewechselten Tekwe über die rechte Außenbahn, flankte er präzise in den Strafraum, wo Mittelfeldakteur Badem mit dem Kopf vollendete.
Die Eisernen blieben folgend die spielbestimmende Mannschaft und setzten die Hausherren zunehmend unter Druck. So war der Ausgleich nur drei Minuten später die logische Konsequenz und die Eisernen egalisierten den Rückstand: Sekyere setzte sich gegen seinen Gegenspieler stark durch und brachte eine flache Hereingabe in Richtung Elfmeterpunkt, wo Ahrens goldrichtig stand und den hochverdienten Ausgleich erzielte. In den Schlussminuten wollten die Köpenicker unbedingt den Sieg und die U17 drängte auf den dritten Treffer, doch die Überlegenheit konnten die Eisernen nicht mehr in ein weiteres Tor ummünzen.
Stimme zum Spiel
„Wir waren heute die spielbestimmende Mannschaft und haben uns durch einen starken zweiten Durchgang den Punkt sehr verdient“, lautet das erste Fazit vom neuen U17-Trainer Arthur Jujko. „Die Jungs haben heute eine sehr hohe Intensität an den Tag gelegt, sodass wir dem Sieg am Ende näher waren als der Gegner. Ich bin froh, dass sich die Mannschaft für eine gute Leistung noch belohnen konnte.“
Ausblick
Kommende Woche spielt die U17 gleich zweimal. Zunächst am Dienstag, dem 21.04. im Berlin-Pokal Halbfinale gegen den SC Staaken. Beginn der Partie ist um 18:30 im Sportpark Staaken. Am Samstag, dem 25.04., ist dann auf heimischen Geläuf der FC St. Pauli zu Gast. Anstoß ist um 13:00 Uhr.