Die B-Junioren sind eine Turniermannschaft:

U17 beendet die Spielzeit mit zwei Titeln

Die Saison 2025/26 der B-Junioren des 1. FC Union Berlin endete, wie sie begann: Mit einem Pokalsieg. Gleich zu Beginn der Saison gewannen die Köpenicker den Youngster Cup und auch am Ende der Saison überzeugten die B-Junioren mit einem weiteren Titel – dem Berlin-Pokal.

Youngster Cup-Sieger 

Das Vorbereitungsturnier, das der 1. FC Union Berlin bereits zum fünften Mal veranstaltete, fand am 16. und 17. August statt. Gegen renommierte Jugendmannschaften aus ganz Europa, wie Benfica Lissabon, Juventus Turin, Paris Saint-Germain oder Borussia Dortmund, setzten sich die B-Junioren durch und gewannen das Turnier. 

Nachdem sich die Eisernen in der Gruppenphase gegen Eintracht Frankfurt, FC Porto und Juventus Turin behaupteten, wartete im Halbfinale der FC Kopenhagen. Mit zwei späten Toren gewannen die Unioner das packende Spiel und zogen verdient in das Finale ein. Dort wartete erneut die Eintracht aus Frankfurt. Auch im Finale machten es die Unioner spannend und siegten im Elfmeterschießen mit 4:3. Die Freude in Köpenick über den ersten Sieg beim eigenen Turnier war groß und eine spannende Saison somit eingeläutet.  

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DFB-Nachwuchsliga: U17 verpasste Liga A  

Mit großen Ambitionen starteten die Eisernen Ende August in die DFB-Nachwuchsliga Vorrunde. Doch die Auftaktpartie gegen den HSV ging verloren und auch die nächsten vier Spiele gegen die Konkurrenz verloren die Unioner – oft unglücklich und vor allem knapp. Am sechsten Spieltag gelang der U17 dann der erste Saisonsieg, als die Rot-Weißen mit 5:1 gegen Hansa Rostock gewannen. Der Sieg brachte den Eisernen neuen Mut und sie schlugen in der Folge Hamburg, TeBe und Halle sehr deutlich. Die Aufholjagd in der Liga kam allerdings zu spät und somit verpasste man die Qualifikation für die Hauptrunde Liga A der DFB-Nachwuchsliga.  

Auch in der zweiten Saisonhälfte in Liga B hatten die Köpenicker Anlaufschwierigkeiten. Die nun mit vielen jüngeren Spielern durchmischte Mannschaft hatte zunächst Probleme, sich zurechtzufinden. Aber mit der Zeit wurden die Unioner wieder spielbestimmender und aus den letzten sieben Spielen holten die B-Junioren 13 Punkte. Damit beendeten die Köpenicker die Ligaphase zwar auf dem sechsten Platz, allerdings mit nur drei Punkten Rückstand auf den ersten Platz. 

Berlin Pokal: Nur ein Gegentor und der Titelgewinn  

Im diesjährigen Pokalwettbewerb traten die Eisernen sehr souverän auf. Gleich im ersten Spiel gewannen die Unioner mit 27:0 und zeigten, dass sie dieses Jahr in das Finale wollten. Die zweite Runde gewannen sie mit 8:0 bei Berolina Mitte. Auch gegen die VSG Altglienicke blieben die Unioner ohne Gegentreffer und gewannen mit 2:0. Danach ging es im Prenzlauer Berg gegen den SV Empor Berlin, wo sich die Köpenicker mit 5:0 durchsetzen konnten. Im Viertelfinale glänzte die U17 gegen den Rivalen BFC Dynamo und setzte sich zu Hause mit 3:0 durch. Das Halbfinale gewannen die Köpenicker in Staaken mit 1:0.  

Im Finale wartete Hertha BSC. Dort kassierte Union den ersten Gegentreffer in dieser Pokalsaison, aber ließ sich davon nicht beeindrucken. Im zweiten Durchgang drehten die Köpenicker die Partie und gewannen verdient mit 2:1. Damit holten die Eisernen neben dem Youngster-Cup den zweiten Titel in einer Saison und den Berlin-Pokal erstmals seit der Saison 2022/23. 

Ein Fußballspieler im blauen Trikot dribbelt über das Feld, während ein Spieler in rotem Trikot zu Boden geht.
Eine Gruppe von jubelnden Fußballspielern in roten Trikots feiert einen Torerfolg auf einem grünen Spielfeld.
Eine Gruppe von Fußballspielern in roten Trikots feiert mit Medaillen vor einem Tor.
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Stimme zur Saison  

„Die U17 hat mit zwei Titeln die Saison gerahmt. Leider haben die Jungs in der Vorrunde nicht ihr wahres und vorhandenes Leistungsvermögen abgerufen, was zum Verpassen der Meisterrunde führte“, resümiert Cheftrainer des NLZ André Hofschneider im Anschluss an die Saison. 

„Die individuelle Entwicklung steht für uns immer im Vordergrund, hier haben wir mit Linus Güther einen Spieler bis in den Profibereich angedockt. Dazu kommen noch einige U17-Spieler, die bereits in der U19 Meisterrunde zum Einsatz kamen. Darüber hinaus haben wir mit Fritz Gagzow einen weiteren Spieler in den Profibereich gebunden. Schlussendlich sind wir mit der mannschaftlichen Performance trotz zweier Titel nur eingeschränkt zufrieden, mit der individuellen Entwicklung einzelner dagegen sehr“, führt Hofschneider fort.  

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U17 JuniorenNachwuchsSaison 2025/26