Misslungener Saisonabschluss:

U23-Frauen mit deutlicher Niederlage in Magdeburg

Die U23-Frauenmannschaft des 1. FC Union Berlin unterlag am letzten Spieltag in der Regionalliga Nordost dem 1. FC Magdeburg mit 0:6. Nichtsdestotrotz beenden die Eisernen die Spielzeit 2025/26 auf dem 4. Tabellenplatz.

Eine Fußballspielerin mit der Nummer 8 in schwarzem Trikot führt einen Schuss auf dem Spielfeld aus.

1. FC Union Berlin U23: Wichmann (64. Schmiedchen) – Muysers, Gericke (46. Oeltze), Stibal (62. Noack), Wendling – Reichenbach, Laidler, Seifert (62. Staerke), Kähler – Weihmann, Okoro (62. Henning)

1. FC Magdeburg: Neumann – Hildebrand, Schulz, Schmidt (57. Temp), Mertens (57. Karl) – Alsleben, Große (64. Eckl), Cienskowski, Bölke – Abraham, Klein (72. Brathje)

Zuschauer: 516

Tore: 1:0 Abraham (38.), 2:0 Klein (42.), 3:0 Bölke (45+2.), 4:0 Bölke (48.), 5:0 Bölke (53.), 6:0 Klein (63.)

Magdeburg schlägt spät zu – Drei Gegentore kurz vor der Pause

Im Duell zwischen dem Dritt- und Viertplatzierten der Regionalliga Nordost ging es vor allem für die Gäste aus Köpenick noch um eine Menge: Mit einem Punktgewinn würden die Eisernen den 4. Platz gegenüber der Konkurrenz aus Jena und Leipzig-Süd absichern. Durchaus selbstbewusst durften die U23-Frauen nach Magdeburg reisen, da sie das Hinspiel gegen den damaligen Tabellenführer mit 2:1 gewonnen hatten.

Im Heinrich-Germer-Stadion vor über 500 Zuschauern passierte lange nichts, ehe jedoch die Gastgeber in den Schlussminuten des ersten Durchgangs aufdrehten. Neele Abraham erzielte in der 38. Minute die Führung für den FCM, ehe kurz darauf Charlotte Klein eine Flanke von der linken Seite über die Linie drückte (42.). In der Nachspielzeit traf Kira Bölke noch zum 3:0 und versetzte den Eisernen somit einen ordentlichen Dämpfer, bevor es in die Katakomben ging.

Magdeburg macht kurzen Prozess – Schützenhilfe sichert Platz 4

Die Magdeburgerinnen machten nach dem Wiederanpfiff direkt dort weiter, wo sie aufgehört hatten – allen voran Kira Bölke. Die Offensivspielerin traf in der 48. Minute per Schlenzer zum 4:0, ehe sie nach 53 Minuten ihren dritten Treffer nachlegte. Insgesamt brauchte die 20-Jährige nur acht Minuten auf dem Platz für ihren Hattrick.

Erfreulich aus Union-Sicht war zumindest das Comeback von Profispielerin Mariann Noack in der 62. Minute nach halbjähriger Verletzungspause. Nur eine Minute nach ihrer Einwechslung machte Charlotte Klein jedoch das halbe Dutzend voll (63.). Es sollte allerdings der letzte Treffer der Magdeburgerinnen am Sonntagnachmittag sein.

Die Unionerinnen beenden die Saison somit mit 40 Punkten. Weil in den Parallelspielen auch der FC Carl Zeiss Jena II und SV Eintracht Leipzig-Süd (jeweils 37 Zähler) verloren, verbleiben die U23-Frauen auf dem 4. Tabellenplatz.

Stimme nach dem Spiel

„Es ärgert uns natürlich enorm, dass der Saisonabschluss so enttäuschend verlaufen ist. Die Minuten vor und nach der Halbzeitpause waren von uns schlichtweg ungenügend. Nichtsdestotrotz können wir stolz auf die Saison sein mit dem 4. Platz und der Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Wir werden die Sommerpause jetzt nutzen, um die Akkus aufzuladen und wollen in der neuen Saison wieder angreifen“, lautete das Fazit von Trainerin Anja Matthes.

Und niemals vergessen…

Die U23-Frauen verabschieden sich nun in die Sommerpause. Über Testspiele in der Sommervorbereitung sowie den Spielplan für die kommende Saison informiert der Verein zu gegebenem Anlass.

Eisern Union!

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NachwuchsU23 JuniorinnenSaison 2025/26