Mit Deutschland bis ins Achtelfinale:
Mariann Noack feiert Comeback bei der U17-WM
Die deutsche U17-Nationalmannschaft musste sich bei der Weltmeisterschaft in Marokko bereits im Achtelfinale aus dem Turnier verabschieden. Für Mariann Noack gab es dennoch Grund zur Freude: Nach längerer Verletzungspause kehrte die Abwehrspielerin auf den Platz zurück und feierte mit mehreren Einsätzen ihr Comeback im DFB-Trikot.
Souveräner Auftritt in der Gruppenphase
Die amtierenden Europameisterinnen starteten erfolgreich in das Turnier und setzten sich im ersten Gruppenspiel mit 2:1 gegen Argentinien durch. Mariann Noack wurde dabei in der 66. Minute eingewechselt und sammelte ihre ersten WM-Minuten.
Auch im zweiten Gruppenspiel blieb die Mannschaft von Bundestrainerin Sabine Loderer siegreich und bezwang Gastgeber Marokko mit 4:2. Noack kam in dieser Partie nicht zum Einsatz. Durch den Erfolg stand Deutschland bereits frühzeitig als Gruppensieger fest.
In der abschließenden Partie gegen Neuseeland machte die DFB-Auswahl mit einem 2:0-Erfolg die perfekte Gruppenphase perfekt. Die Unionerin wurde zur Halbzeit eingewechselt und stand bis zum Schlusspfiff auf dem Platz.
Frühes Gegentor besiegelt das Turnieraus
Im Achtelfinale traf Deutschland am gestrigen Mittwoch auf Venezuela und geriet bereits in der 4. Minute in Rückstand. Trotz aller Bemühungen gelang der Ausgleich nicht mehr, sodass die DFB-Auswahl das Spiel knapp mit 0:1 verlor und die WM-Reise in Marokko früher als erhofft endete.
Mariann Noack wurde in der 61. Minute als Innenverteidigerin eingewechselt und wurde für die Schlussoffensive mit ihrer körperlichen Präsenz in den Angriff vorgezogen.
Fotos: DFB/dpa Picture-Alliance