Union dreht Rückstand im Stadtduell:

B-Junioren schlagen Viktoria mit 2:1

In einer intensiven Partie am siebten Spieltag gewann die U17 des 1. FC Union Berlin mit 2:1(1:1) gegen FC Viktoria 1889 Berlin. Nach einem Rückstand schlugen die Eisernen kurz vor und nach der Pause zu und brachten das Ergebnis dann über die Zeit.

Zwei Fußballspieler in Aktion auf einem grünen Platz, einer im roten, der andere im schwarzen Trikot, während sie um den Ball kämpfen.

1. FC Union Berlin: Gagzow – Ahrens, Tomas, Pliquett (59. Minute Etobe Epie), Adler – Badem, Efe (86. Eiling), Sonntag, Sorg (90. Mücke), Bading (59. Kluck) – Catak (90. Rodtnick) 

FC Viktoria 1889 Berlin: Bock – Sulejmani, Druet (46. Sah), Hegermann, Molski – Nußbeck, Ari, Paszkiewicz (89. Wintels) – Gefrörer (46. Fosso Labi), Eselkuluwe (71. Babalola), Badi (87. Manalijav) 

Tore: 0:1 Paszkiewicz (37.), 1:1 Catak (40.), 2:1 Pliquett (47.) 

Zuschauer: 110 

Ein Tor auf beiden Seiten und eine Elfmeterparade prägen ersten Durchgang  

Bei sonnigem Frühlingswetter eröffnete der Unparteiische die Partie im Käthe-Tucholla-Stadion. Die Gäste aus Berlin-Lichterfelde starteten etwas gieriger und legten den Fokus im Spiel direkt auf die Offensive. Die Eisernen blieben zunächst ruhig und und konzentrierten sich auf eine sichere Defensive. Zwei Standardsituationen – ein Freistoß und ein Eckball – waren in dieser Phase die ersten gefährlichen Torannäherungen der Rot-Weißen. Den ersten Torabschluss der Partie wehrte der Schlussmann der Gäste nach einer Einzelaktion von Catak zur Torauslinie ab.  

Auch den ersten gefährliche Abschluss auf Seiten der Gäste entschärfte Union-Schlussmann Gagzow souverän. Doch die darauffolgende Aktion, ein Konter von Viktoria, endete nach einem Foulspiel im Sechszehner mit Elfmeter für die Himmelblauen: Gagzow im Tor blieb jedoch eiskalt, tauchte tief in die rechte untere Ecke ab und sicherte seiner Mannschaft mit einer Parade das 0:0.  

Die Partie wurde in der Folge hektisch und beide Mannschaften wurden immer wieder zu Fehlern gezwungen. Vor allem im Zentrum kam es häufiger zu Fehlpässen und Ballverlusten auf beiden Seiten. Dennoch waren die Köpenicker mittlerweile das aktivere Team und kamen zu mehreren Chancen, jedoch ohne Torerfolg. Nach einem Eckball, zehn Minuten vor der Pause, gingen dann die Gäste wie aus dem Nichts in Führung. Doch die Unioner hatten die perfekte Antwort parat und glichen nur vier Minuten später wieder aus: Nach einem Doppelpass auf Rechtsaußen wurde der Ball scharf in die Mitte gespielt, wo Catak das Spielgerät unter der Latte versenkte. Das war der sehenswerte Schlusspunkt der ersten 45 Minuten. Nach zwei späten Treffern gingen die Teams mit einem 1:1 in die Kabine.  

Früher Führungstreffer entscheidet das Spiel 

Die Eisernen kamen selbstbewusst aus der Halbzeitpause und erzielten gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs den Führungstreffer. Nach einem gut getretenen Eckball von Sonntag, stieg Union-Innenverteidiger Pliquett am höchsten und köpfte das Leder links unten in die Ecke. Die Partie wurde in der Folge robuster und die Gäste aus Lichterfelde zogen vermehrt Fouls, um die anlaufenden Köpenicker vom Tor fernzuhalten.  

Das Spielgeschehen glich sich in den Folgeminuten aus und beide Teams fanden nicht mehr so häufig den Weg zum Tor. Die Rot-Weißen blieben mit der Führung im Rücken aber cool und zeigten ein Defensiv dominantes und kollektives Auftreten, sodass sie keine gefährlichen Aktionen der Himmelblauen mehr zuließen.   

Die Gäste versuchten in der Schlussphase zwar den Ausgleich zu erzwingen und wurden immer wieder über die rechte Außenbahn gefährlich, doch in den entscheidenden Momenten blieb Viktoria zu inkonsequent. Die Eisernen wiederum versuchten alles, um das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Das gelang den Unionern letztlich gut, auch wenn die Himmelblauen nicht aufgaben und in den Schlussminuten alles nach vorne warfen. Die Bemühungen der Gäste wurde jedoch durch die eiserne Defensivarbeit im Keim erstickt. So brachten die Rot-Weißen in einer intensiven und ausgeglichenen Nachwuchsligapartie den Sieg über Zeit.  

Stimme zum Spiel 

„Es war heute bis auf ein paar Aktionen insgesamt ein sehr zähes Spiel. Nachdem wir in der zweiten Halbzeit geführt haben, haben wir hinten raus gut verteidigt, aber es leider nicht geschafft, das Spiel vorne vorher zu entscheiden“, erklärt U17-Trainer André Vilk im Anschluss an die Partie. „Wir können aus dem letzten Monat viel mitnehmen. Wir haben nur ein Spiel verloren, in der englischen Woche jetzt drei Siege eingefahren und das Momentum für uns genutzt. Das nehmen wir jetzt mit in die Osterpause und werden in den nächsten Spielen probieren, dass Maximum rauszuholen.“  

Ausblick 

In den kommenden zwei Wochen hat die U17 des 1. FC Union Berlin spielfrei. Die Köpenicker treten am Sonnabend, dem 11.04., erneut auf heimischem Geläuf gegen Rot-Weiß Erfurt an. Beginn der Partie ist um 11:00 Uhr.  

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U17 JuniorenNachwuchsSaison 2025/26