Bundesliga·Saison 2025/26·32. Spieltag
Stadion An der Alten Försterei
  • 73T. Rothe
  • 89L. Burcu
  • 33M. Bülter
  • 61S. El Mala

Spätes Remis am 32. Spieltag:

Union sichert sich Punkt gegen Köln 

Die Profimannschaft der Männer des 1. FC Union Berlin belohnt sich dank einer kämpferischen Schlussphase mit einem 2:2-Unentschieden gegen den 1. FC Köln. Ex-Unioner Marius Bülter bringt den Effzeh dank eines Traumtores in der 1. Halbzeit in Führung (23.). Nach der Pause legen die Gäste durch Said El Mala nach (61.), bevor Union in die Schlussoffensive geht. Tom Rothe trifft in der 73. Minute per Kopf, bevor der eingewechselte Livan Burcu mit seinem ersten Bundesliga-Tor Union einen Punkt sichert.

Zwei Fußballspieler in roten Trikots feiern nach einem Tor, während ein dritter Spieler und Zuschauer im Hintergrund zu sehen sind.

1. FC Union Berlin: Klaus – Juranović (58. Trimmel), Doekhi, Leite, Nsoki (66. Skarke), Rothe – Kemlein, Khedira (88. Kral), Schäfer (58. Burcu) – Burke, Ansah (58. Ilić)

1. FC Köln: Schwäbe – Sebulonsen, Simpson-Pusey, Özkacar, Lund (80. Schmied) – Waldschmidt (61. Chávez), Martel, Krauß, Kamiński (72. Thielmann) – Bülter (72. Maina), S. El Mala (72. Niang)

Personal: Für das vorletzte Heimspiel der Saison stellte Unions Cheftrainerin Marie-Louise Eta ihre Mannschaft auf fünf Positionen um. Im Tor rückte Carl Klaus hinein, der nach seinem Bundesliga-Debüt in Leipzig nun erstmals von Beginn an zwischen den Pfosten stand und den verletzten Frederik Rönnow ersetzte. Auch auf dem Feld mischte Eta etwas durch: Leopold Querfeld, Janik Haberer, Christopher Trimmel und Andrej Ilić nahmen zunächst auf der Bank Platz, während Stanley Nsoki, Josip Juranović, Aljoscha Kemlein und Ilyas Ansah von Beginn an gesetzt waren.

Zuschauer: 22.012

Tore: 0:1 Bülter (33.), 0:2 S. El Mala (61.), 1:2 Rothe (73.), 2:2 Burcu (89.)

Union drückt, Köln trifft – Bülters Kunstschuss aus dem Nichts bringt die Führung

Mit energischem Anlaufen eröffnete die Eta-Elf den Nachmittag und setzte die Kölner Hintermannschaft sofort unter Druck. Die Gäste befreiten sich zunächst ein paar Mal, doch nach einem konsequenten Nachsetzen eroberte Rani Khedira den Ball tief in der gegnerischen Hälfte. Über Oliver Burke und Ilyas Ansah wanderte das Spielgerät weiter zu Aljoscha Kemlein, der aus rund 18 Metern abzog, seinen Abschluss jedoch knapp über die Latte setzte (4.). 

Die Vorderleute von Torhüter Carl Klaus hatten nur selten brenzlige Momente zu überstehen. Wenn Köln doch einmal durchkam, klärte die Abwehr aufmerksam oder Klaus griff sicher zu. Immer wieder versuchten die Gastgeber, über die rechte Seite Tempo aufzunehmen. Rechtsverteidiger Josip Juranović, der erstmals seit dem Heimspiel gegen Dortmund im Januar wieder in der Startelf stand, schaltete sich dabei regelmäßig in die Offensivaktionen ein. Die nächste nennenswerte Möglichkeit gehörte dann aber erneut Kemlein. Wieder tauchte der Mittelfeldspieler an der Strafraumkante auf und suchte aus halbrechter Position den Abschluss. Dieses Mal versuchte er es mit einem gefühlvollen Schlenzer in die lange Ecke, verfehlte das Tor jedoch um Haaresbreite (23.). 

Drei Minuten später bot sich die nächste Möglichkeit für die Unioner: Der weit aufgerückte Tom Rothe stieg nach einer Hereingabe von András Schäfer am höchsten, konnte seinen Kopfball jedoch nicht mehr richtig drücken und setzte ihn über das Kölner Tor.  

Und wie es im Fußball oft lief, wenn vorne die Chancen ungenutzt blieben, rächte sich das hinten. In der 33. Minute startete Saïd El Mala, deutlich im Abseits stehend, einem Steilpass hinterher und ließ den Ball kurz vor der Annahme für Jakub Kamiński liegen. Über mehrere Stationen landete das Spielgerät schließlich beim ehemaligen Unioner Marius Bülter, der rund zwanzig Meter vor dem Berliner Tor freigespielt wurde. Bülter fackelte nicht lange und jagte den Ball ansatzlos in den Winkel zum 0:1. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.

Ein Fußballspieler in roter und weißer Trikots kämpft um den Ball in einem Stadion mit jubelnden Fans im Hintergrund.
Spielszene aus einem Fußballspiel mit zwei Spielern, die den Ball auf einem Rasenfeld verfolgen, umgeben von jubelnden Fans.
Ein Spieler in rotem und weißem Trikot dribbelt den Ball auf dem Fußballfeld, während ein Gegenspieler ihm gegenüber steht.
Zwei Fußballspieler in intensiver Aktion, einer fällt während des Kampfes um den Ball. Zuschauer im Hintergrund.

Köln legt nach – Rothe und Burcu treffen für Union

Ohne Wechsel auf beiden Seiten ging es erstmal weiter, wobei auch die Spielidee beider Teams gleichblieb. Die Eisernen gingen weiter vorne drauf, während der Efffzeh Umschaltsituation für sich nutzen wollte. Erstmals gefährlich wurde es dann nach einem ruhenden Ball von Juranović, der zunächst geklärt werden konnte, aber Kemlein diesen nochmal scharf machte. Rothe versuchte mit einem langen Bein an das Leder zu kommen, aber Marvin Schwäbe, der Schlussmann des 1. FC Köln, war zuvor zur Stelle (56.).  

Ein dreifacher Wechsel auf Seiten der Berliner sollte dann insbesondere in der Offensive für frischen Wind sorgen: Andrej Ilić, Livan Burcu und Kapitän Christopher Trimmel waren eine halbe Stunde vor dem regulären Ende in die Partie gekommen. Doch auch die drei Neuen konnten den zweiten Treffer der Gäste nicht verhindern. Shootingstar S. El Mala brachte eine flache Flanke von links im Tor zum 0:2 unter (61.).  

Doch Union hatte sich noch nicht aufgegeben und kam in der 73. Minute zum verdienten Anschlusstreffer. Einen Eckstoß von Trimmel verwertete Rothe per Kopfballaufsetzer in die lange Ecke zum 1:2. Die spielbestimmende Eta-Elf legte jetzt nochmal alles in die Waagschale und drückt auf den Ausgleich. In der 89. Minute dann die Belohnung für eine starke Schlussoffensive. Burcu setzte sich im gegnerischen Strafraum gegen zwei Kölner durch und brachte die Kugel im kurzen Eck zum 2:2 unter. In der neunminütigen Nachspielzeit konnte kein Team den Lucky Punch erzielen und so endete die Partie des 32. Spieltages im Stadion An der Alten Försterei mit 2:2.

Spieler in rot-weißer Fußballausrüstung tritt den Ball vor einer jubelnden Menge im Stadion.
Spielszene im Fußball mit Spielern in roten und schwarzen Trikots. Zuschauer im Hintergrund mit Fanschals.
Ein Spieler des 1. FC Union Berlin mit der Nummer 9, in Rot und Weiß, läuft am Spielfeldrand entlang.
Spielszene eines Fußballmatches mit einem Spieler in rotem Trikot, umgeben von jubelnden Fans im Stadion.
Spielszene eines Fußballspiels mit Spielern in roten Trikots und jubelndem Publikum im Hintergrund.
Spieler einer Fußballmannschaft feiern ein Tor vor jubelnden Fans in einem Stadion, das in rot und weiß dekoriert ist.

Stimmen nach dem Spiel

“Die Alte Försterei hatte heute einen riesen Anteil daran, dass wir hier zurückgekommen sind und einen Punkt holen konnten”, betont Carl Klaus nach Abpfiff in Richtung der Union-Fans. “Es ist auf jeden Fall ein gewonnener Punkt, weil wir zuhause 0:2 hinten liegen. Aber dann machen wir es überragend und stehen zusammen, mit den Fans.” 

“Mein erstes Bundesliga-Tor und das in der Situation, in der wir sind. Das war eine Erleichterung und ich bin sehr glücklich darüber. Das 1:0 war eine klare Fehlentscheidung und das 2:0 dann sehr bitter. Aber da sieht man die Moral der Mannschaft: Es war sehr stark, wie wir zurückgekommen sind”, ergänzte Torschütze Livan Burcu im Anschluss.

“Wir haben uns schon in der Halbzeitpause vorgenommen, alles dafür zu tun, um zurückzukommen. Aber dann kassieren wir erstmal das 0:2. Auch nach diesem Gegentreffer haben wir uns nicht aufgegeben und natürlich ist unsere Standardstärke in so einer Situation ein bewährtes Mittel. Dass Livan sich dann mit einer tollen Aktion belohnt und uns damit den verdienten Ausgleich beschert, freut uns sehr”, lautet die Analyse von Cheftrainerin Marie-Louise Eta nach dem Duell.

Ausblick auf die kommenden Tage 

Bevor die Mannschaft von Marie-Louise Eta zur Auswärtspartie des 33. Spieltags antritt, startet am Dienstag, dem 05.05.2026, die Vorbereitung auf das Sonntagabendspiel beim 1. FSV Mainz 05. Ab 14 Uhr haben alle Fans des 1. FC Union Berlin die Möglichkeit, die öffentliche Trainingseinheit zu besuchen.

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