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1. FC Union Berlin vs TSV 1860 München

2. Bundesliga, 21. Spieltag

1. FC Union vs 1860

2. Bundesliga, 21. Spieltag

So., 14. Februar 2016, 13:30 Uhr
An der Alten Försterei
3 : 0
18.332
Regnerisch, 2 Grad
SR: Guido Winkmann (Kerken) | Assistenten: Christian Bandurski und Markus Wollenweber, Vierter Offizieller: Patrick Schult

3:0-Sieg gegen 1860 München: Union setzt Aufwärtstrend fort

Spielbericht

Unions Cheftrainer Sascha Lewandowski hatte trotz großer Verletzungssorgen eine schlagkräftige Truppe auf den Platz gebracht. Emanuel Pogatetz gab sein Pflichtspieldebüt im Union-Dress. Für die Verletzten Steven Skrzybski und Maximilian Thiel, die letzte Woche gegen Kaiserslautern in der Startelf standen, liefen Fabian Schönheim und Sören Brandy auf. Im 3 – 5 – 2-System agierte folgende Elf:

Busk – Trimmel, Leistner (57. Parensen), Pogatetz – Kroos (46. Fürstner), Zejnullahu – Kessel, Schönheim (30. Redondo) – Kreilach – Wood, Brandy

Union startete furios in die Partie. Bereits nach sechs Minuten konnten die Union-Fans das erste Mal jubeln. Einen Schönheim-Einwurf schnappte sich Winter-Neuzugang Felix Kroos gut zehn Meter vor dem Münchner Strafraum. Mit einem beherzten Antritt entledigte sich der Mittelfeldspieler seiner Gegenspieler und schob, am Sechzehner angekommen, das Leder gefühlvoll und cool in die rechte untere Ecke. Nur zwei Minuten später hätte es 2:0 stehen müssen. Eroll Zejnullahu brachte Bobby Wood in gute Abschlussposition. Der Stürmer tat sein Bestes, scheiterte jedoch an einem unfassbaren Reflex von Löwen-Keeper Stefan Ortega (8.). Die Gäste fingen sich in der Folgezeit und erarbeiteten sich mehr Spielanteile. Union blieb jedoch Herr im eigenen Haus. Eine weitere gute Chance durch Damir Kreilach blieb ungenutzt (21.). Nach einer halben Stunde vergrößerte sich das Union-Lazarett um Fabian Schönheim, der mit einer Leistenverletzung ausgewechselt werden musste. Die beste Möglichkeit der Gäste in der ersten Halbzeit vereitelte Jakob Busk. Mit einer starken Fußabwehr lenkte der junge Däne den Schuss von Levent Aycicek an den Pfosten (43.). Mit der knappen Union-Führung ging es in die Pause.

Die Eisernen kamen erneut stark aus der Kabine. Die ersten zwei Ausrufezeichen setzte Sören Brandy. Einen Heber des Angreifers lenkte 1860-Keeper Stefan Ortega über die Latte. Der anschließende Eckball landete erneut auf dem Schlappen des Blondschopfs. Sein Direktschuss schlug haarscharf neben dem Pfosten ein (49.). Die Partie wurde mit zunehmender Spieldauer hektischer. Rubin Okotie tauchte plötzlich frei vor Jakob Busk auf. Der Union-Keeper parierte die vorzügliche Ausgleichschance mit einer starken Parade. Die Münchner Gäste warfen nun alles nach vorne. Das eröffnete den Unionern Räume für Konter. Einen dieser brandgefährlichen Tempogegenstöße veredelte Ex-Löwe Bobby Wood zehn Minuten vor dem Ende zur umjubelten 2:0-Vorentscheidung (80.). Nur wenig später ließ Damir Kreilach nach einer Trimmel-Flanke das 3:0 folgen und setzte den Schlusspunkt unter einen gelungenen rot-weißen Nachmittag (88.).
 
„Ich fand die ersten 15 Minuten von uns sehr gut. Wir haben die Räume richtig gut bespielt. Dann wurde München stärker. Der Druck, den 1860 aufgebaut hat, war enorm. Was mir gefallen hat, war, dass wir richtig stark auf die Verletzungen reagiert haben. Wir haben am Ende das Spiel durch viel Willen, Kampf und Laufbereitschaft für uns entschieden“, so Sascha Lewandowski nach dem Spiel.

Bereits am kommenden Freitag, dem 19.02.2016 geht es weiter für die Eisernen. Die Köpenicker treffen in Leipzig auf die Rasenballsportler. Das Spiel beginnt um 18:30 Uhr.

„Jammern bringt nichts“: Union geht trotz Verletzungssorgen optimistisch ins erste Heimspiel des Jahres

Vorbericht

Nach und nach erreichten im Verlauf der vergangenen Woche die Hiobsbotschaften die Verantwortlichen des 1. FC Union Berlin. Neben Raffael Korte, der sich bereits im Vorfeld des Kaiserslautern-Spiels schwer am Knie verletzte und monatelang ausfallen wird, erwischte es im Spiel gegen die Roten Teufel zwei weitere Offensivakteure der Eisernen. Auch auf Steven Skrzybski (Schulter) und Maximilian Thiel (Oberschenkel) müssen die Rot-Weißen wochenlang verzichten.

Dementsprechend nachdenklich wirkte Unions Cheftrainer Sascha Lewandowski auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Münchener angesichts der angespannten Personallage. „Wir müssen nicht drum herum reden. Für uns lag der Fokus in der Vorbereitung darauf, uns mehr Alternativen zu erarbeiten, um mehr Möglichkeiten zu haben und in Spielen flexibler reagieren zu können. Das ist jetzt durch die vielen Verletzten natürlich sehr eingeschränkt“, gab der 44-Jährige zu Protokoll. „Das sind alle drei Spielertypen, die uns mit ihrer Dynamik und Spielintelligenz enorm abgehen“, verdeutlichte Lewandowski die missliche Situation um den Ausfall des Trios.

Trotz der unerfreulichen gegenwärtigen Situation wollte der Trainer keineswegs Pessimismus verbreiten – im Gegenteil: „Jammern bringt nichts. Wir haben immer noch eine gut besetzte Mannschaft. Wir werden eine gute Truppe auf den Platz bringen und diejenigen, die reinrücken, sind in einer guten Verfassung“, macht der gebürtige Dortmunder deutlich. „Wir haben gegen eine Mannschaft, die ebenfalls unten drin steht, die Chance, weiter Distanz aufzubauen. Da kann uns ein riesen Schritt gelingen“, gibt der Union-Trainer die eindeutige Zielstellung für den Vergleich mit den Münchner Löwen aus.

Mit dem TSV 1860 München kommt der Tabellenvorletzte nach Berlin-Köpenick. Das Hinspiel in München endete mit einem torlosen Unentschieden. Doch mit der Mannschaft aus der Vorrunde hat das aktuelle Gesicht der Löwen nicht mehr viel gemein. „1860 hat eine total veränderte und vor allem, was ganz wichtig ist, eine komplett verstärkte Mannschaft“, weiß Lewandowski, der vor allem vor der Münchener Angriffsabteilung warnt: „Gerade im Offensivbereich haben sie ordentlich zugelegt. Rubin Okotie, der zweifelsohne ein sehr guter Stürmer ist, aber oftmals einen Tick zu sehr auf sich allein gestellt war, hat jetzt mit Levent Aycicek, Maximilian Beister und Sascha Mölders neue Nebenleute, die richtig viel Qualität mitbringen.“

Zumindest auf die unter der Woche angeschlagenen Toni Leistner und Eroll Zejnullahu kann Lewandowski mit großer Wahrscheinlichkeit zurückgreifen. Beide kehrten zwei Tage vor dem Spiel wieder ins Mannschaftstraining zurück.

Die Stadiontore öffnen am Sonntag um 12:00 Uhr. Karten für die Partie gibt es weiterhin im Ticketoffice, im Ticket Online-Shop und am Spieltag an den Tageskassen.

Toni Leistner

Toni Leistner

ist Spieler des Tages bei unserem Spiel gegen 1860

Toni Leistner

ist Spieler des Tages gegen 1860

SpielStatistiken

1. FC Union Berlin vs TSV 1860 München

1 Gelbe Karten 2
0 Gelb-Rote Karten 0
0 Rote Karten 0

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