Bundesliga·Saison 2025/26·31. Spieltag
Red Bull Arena
  • 22M. Finkgräfe
  • 25R. Cardoso da Cruz
  • 63R. Baku
  • 78D. Doekhi

Nichts zu holen beim Dritten:

Union verliert gegen Leipzig mit 1 zu 3

Im ersten Spiel am 31. Spieltag verliert die Männer-Mannschaft von 1. FC Union Berlin gegen RasenBallSport Leipzig mit 1:3. Zu Beginn spielt die Union gut. Doch dann trifft Max Finkgräfe in der 22. Minute und Rômulo in der 25. Minute. Es steht 0:2 für Leipzig. In der zweiten Halbzeit bringt Riedle Baku Leipzig in der 63. Minute mit 0:3 in Führung. Danilho Doekhi macht nach einer Ecke von Josip Juranović das 1:3. In der Nachspielzeit trifft Ansah zum 2:3. Aber das Tor zählt nicht. Es ist Abseits.

1. FC Union Berlin: Rönnow (31. Klaus) – Trimmel (59. Juranović), Doekhi, Querfeld, Leite. Rothe – Haberer (59. Kemlein), Khedira, Schäfer (83. Burcu) – Burke, Ilić (59. Ansah)

RasenBallsport Leipzig: Vandevoordt – Baku (79. Henrichs), Orbán, Bitshiabu, Finkgräfe – Ouédraogo (68. Gruda), Schlager, Baumgartner – Diomande (79. Bakayoko), Rômulo (68. Harder), Nusa (90. Gomis)

Personal: Die Trainerin von Union, Marie-Louise Ete, hat zwei Änderungen gemacht. Die U21-Spieler Ilyas Ansah und Aljoscha Kemlein spielen nicht von Anfang an. András Schäfer und Janik Haberer spielen jetzt von Anfang an.

Zuschauer: 47.800

Tore: 1:0 Finkgräfe (22.), 2:0 Rômulo (25.), 3:0 Baku (63.), 3:1 Doekhi (78.)

Burke hat zwei Mal nicht gegen Vandevoordt getroffen - Leipzig hat zwei Tore in drei Minuten gemacht

Am Freitagabend begann Union gut im alten Stadion. Sie machten es Leipzig schwer. Die Gastgeber brauchten etwa zehn Minuten, um gefährlich vor das Tor zu kommen. Yan Diomande passte zu Stürmer Rômulo, aber Torwart Frederik Rönnow reagierte gut. Der Ball wäre wohl ins Tor gegangen, wenn András Schäfer nicht aufgepasst hätte und auf der Linie klärte. 

Die Eisernen hatten später eine gute Chance zum Konter: Andrej Ilić spielte einen langen Ball zu Oliver Burke. Der schnelle Spieler scheiterte an RBL-Torwart Maarten Vandevoordt. Außerdem stand Burke beim vorherigen Kopfball wahrscheinlich im Abseits. Darum hätte ein Tor nicht gezählt (18.). Kurz danach führte Leipzig. Eine Hereingabe von Diomande wurde geklärt, landete aber bei Max Finkgräfe. Er traf mit einem Schuss zum 0:1 (22.) – sein erstes Tor für RBL. Nur drei Minuten später machte Rômulo das 0:2. Er ging hinter die Abwehr von Berlin, blieb vor Rönnow cool, umkurvte den Torwart und schob den Ball ins Tor. 

Der Abend wurde für Union noch schlimmer: Torwart Rönnow musste nach einer halben Stunde verletzt raus. Ersatzkeeper Carl Klaus hatte mit 32 Jahren sein Bundesliga-Debüt. Der Stuttgarter musste sofort handeln. Er lenkte einen starken Kopfball von Rômulo mit einem Reflex an die Latte (35.). Danach hatte Klaus bis zur Pause weniger zu tun. Aber er sah, wie Burke nach einem hohen Ball allein auf Vandevoordt zusprintete. Beim Versuch, den Torwart zu umkurven, blieb Burke an ihm hängen (45.+2). So stand es zur Halbzeit 0:2 für die Eisernen.

Fußballspieler in schwarzer Uniform schießt den Ball während eines Spiels, Zuschauer im Hintergrund.
Ein Spieler in schwarzem Trikot läuft mit dem Ball, während ein Gegner im weißen Trikot ihn verfolgt, auf einem Fußballfeld.
Fußballspiel: Zwei Spieler in actionreichem Moment, ein Spieler dribbelt, während ein anderer verteidigt. Zuschauer im Hintergrund.
Ein Fußballspieler in schwarzer Ausstattung jagt den Ball, während weitere Spieler im Hintergrund agieren und Zuschauer im Stadion zu sehen sind.
Ein Fußballspieler mit blondem Haar dribbelt den Ball zwischen zwei gegnerischen Spielern in einem Stadion.
Ein Fußballspieler in dunkler Uniform spielt den Ball, während ein Spieler in roter Uniform ihn verfolgt. Zuschauer im Hintergrund.

Baku schießt ein Tor für RasenBallsport - Union kämpft bis zum Schluss

Nach dem Anpfiff gab es fünf Zeigerumdrehungen. Dann hatten die Köpenicker ihren ersten Schuss im zweiten Abschnitt. Ilić schoss aus der Entfernung, aber der Ball ging über das Tor. Die Mannschaft von Ole Werner hatte nun mehr Schwierigkeiten, gute Chancen zu bekommen. Defensiv war Union stabil, aber nach vorne gab es kaum Möglichkeiten, weder für die Gäste noch für die Eisernen selbst (60.).

Der erste Schuss der Leipziger im zweiten Abschnitt führte direkt zum 0:3. Diomande dribbelte gegen zwei Unioner und spielte zu Riedle Baku. Baku schoss aus kurzer Distanz ins Tor. Klaus berührte den Ball mit der Fußspitze, konnte das Tor aber nicht verhindern (63.).

Trotz des Rückstands gab sich die Eta-Elf nicht auf und kämpfte weiter um den Ball – sogar bei Kopfballduellen, wie beim 3:1. Nach einer Ecke von Josip Juranović sprang Danilho Doekhi hoch und traf unhaltbar (78.).

Kurze Zeit später hatten die Gastgeber einen weiteren Abschluss, aber Querfeld konnte den Ball von Harder noch vor der Linie klären (81.). In der Nachspielzeit setzte sich Ansah gegen drei Leipziger durch und traf ins Netz. Doch das Tor wurde wegen Abseits nicht gezählt (90.+1). Die letzte Chance hatte RasenBallsport. Klaus verhinderte den Schuss von Tidiam Gomis, und es blieb beim 1:3.

Ein Fußballspieler in grauem Trikot läuft über das Feld, während ein anderer Spieler hinter ihm am Boden liegt.
Torwart in grüner Uniform mit Ball, während ein Fußballspiel im Hintergrund stattfindet, umgeben von Fans und Banner.
Ein Spieler in schwarzem Trikot dribbelt mit dem Ball auf dem Spielfeld, im Hintergrund sind Zuschauer und eine Werbebande sichtbar.
Ein Torwart in grauer Sportausrüstung steht auf dem Spielfeld und gestikuliert während eines Fußballspiels.
Ein Fußballspieler in schwarz-gelber Kleidung schießt den Ball während eines Spiels. Im Hintergrund ein Schiedsrichter und Fans.
Ein Fußballspieler umgeht einen anderen, der am Boden liegt, während Zuschauer im Hintergrund zusehen.

Meinungen nach dem Spiel

„Wir wissen, dass Leipzig eine gute Mannschaft ist. Wir haben versucht, Druck zu machen. Wir wollten sie zu Fehlern bringen. Manchmal haben wir den Ball hoch gewonnen. Das ist uns nicht immer gelungen. Darum haben wir zweimal nicht profitiert. Wir haben zu früh die Tore bekommen“, sagt Danilo Doekhi nach dem Spiel.

„Als Freddy geschossen hat und laut geschrien hat, wusste ich, dass ich reingehen muss. Das Adrenalin hilft dir bis zur Pause, weil alles schnell geht. Wir sind sehr enttäuscht als Mannschaft. Wir hatten ein paar gute Chancen, um zurück ins Spiel zu kommen. Wenn du kurz vor der Pause das 1:2 machst, wird das ein anderes Spiel“, sagte Carl Klaus nach seinem ersten Spiel.

„Ich finde, wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt. Wir hätten mehr aus dem Ballbesitz machen können. Leipzig ist eine starke Mannschaft. Sie nutzen ihre Chancen gut. Wir hatten aber auch unsere Momente. Vor der Pause hätten wir ein Tor machen können. Nach der Halbzeit hatten wir auch gute Aktionen. Am Ende ist es eine verdiente Niederlage. Aber wir können wieder positive Dinge mitnehmen“, sagt die Trainerin Marie-Louise Eta nach dem Spiel.

Ausblick auf die nächsten Tage

Nach dem Wochenende beginnt das Team von Trainerin Eta am Montag, dem 27.04.2026 um 14 Uhr mit einem öffentlichen Training. Es ist die vorletzte Woche für Heimspiele in dieser Saison. Danach trainiert die Profimannschaft der Männer vom 1. FC Union Berlin bis Samstagmittag. Das Training ist nur für die Mannschaft. Sie bereiten sich auf das Spiel gegen den 1. FC Köln im Stadion An der Alten Försterei vor.

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Profis MännerSaison 2025/26Bundesliga25/26-M-31-RBLFCU