Bundesliga·Saison 2025/26·29. Spieltag
Voith-Arena
  • 9M. Honsak
  • 36M. Honsak
  • 79B. Zivzivadze
  • 75L. Querfeld

Auf dem Schlossberg gibt es nichts:

Union hat 1:3 gegen Heidenheim verloren

Die Männer-Mannschaft von 1. FC Union Berlin hat gegen 1. FC Heidenheim 1846 verloren. Es war das 29. Spiel in dieser Saison. Das Spiel endete 1:3. Mathias Honsak hat zwei Tore gemacht. Er hat in der 9. und 36. Minute getroffen. Leopold Querfeld hat in der 75. Minute ein Tor für Union Berlin gemacht. Aber Budu Zivzivadze hat in der 79. Minute das dritte Tor für Heidenheim geschossen.

1. FC Union Berlin: Rönnow – Haberer, Doekhi, Querfeld, Leite (69. Burcu), Köhn (62. Rothe) – Schäfer (69. Ansah), Khedira, Král (84. Güther) – Burke (62. Skarke), Ilić 

1. FC Heidenheim 1846: Ramaj – Busch, Mainka, Föhrenbach, Behrens – Dinkçi (88. Beck), Niehues, Schöppner (88. Kerber), Honsak (77. Ibrahimović) – Pieringer (77. Dorsch), Schimmer (69. Zivzivadze) 

Trainer: Der Trainer von Union, Steffen Baumgart, hat eine Änderung gemacht. Alex Král spielte für Wooyeong Jeong in Heidenheim. 

Zuschauer: 15.000 

Tore: 1:0 Honsak (9.), 2:0 Honsak (36.), 2:1 Querfeld (75.), 3:1 Zivzivadze (79.) 

Honsak von Heidenheim trifft zweimal - Union kann nicht früh in Führung gehen

Die Berliner hatten am Anfang in Heidenheim gute Chancen. In der dritten Minute war Derrick Köhn frei vor dem Tor. Er schoss aber über das Tor. Zuvor hatte Oliver Burke ihn gut angespielt. Burke spielte im Strafraum auf Köhn. Köhn stand besser, schaffte es aber nicht, aus fünf Metern zu treffen. Stattdessen machten die Heidenheimer in der 9. Minute das 1:0. Mathias Honsak erzielte das Tor. Er traf nach einer Flanke von Marvin Pieringer aus kurzer Distanz.

Nach 15 Minuten gab es eine Chance für die Eisernen. Ein langer Ball von Frederik Rönnow führte zu einem Missverständnis zwischen Hennes Behrens und Torwart Diant Ramaj. Burke nutzte die Situation, kam dazwischen, aber blieb am Torwart hängen.

Nach der spannenden Anfangszeit war das Spiel ruhiger. Es gab viele Unterbrechungen. Das sorgte dafür, dass kein richtiger Spielfluss entstand. In dieser Phase machten die Heidenheimer das 2:0. Wieder war Honsak schnell im Fünfmeterraum. Nach einem Kopfball von Patrick Mainka fiel der Ball direkt vor seine Füße. Honsak traf in der 36. Minute wieder. Das Ergebnis zur Halbzeit war 0:2 für die Eisernen.

Ein Fußballspiel mit Spielern in hellblauen und roten Trikots, im Hintergrund sieht man Fans und Banner.
Ein Fußballspieler tritt einen Ball, während ein gegnerischer Spieler ihm gegenübersteht. Im Hintergrund sind Zuschauer und Vereinsfahnen zu sehen.
Spielszene im Stadion: Ein Spieler in blauem Trikot dribbelt den Ball, während ein Gegner in rotem Trikot ihn verfolgt.
Ein Fußballspieler in hellblauem Trikot steht auf dem Spielfeld, während ein Gegner in dunklem Trikot in seiner Nähe läuft. Fans mit Fahnen im Hintergrund.

Union macht ein Tor - Schmidt-Team reagiert sofort und trifft auch

Die Union-Spieler kamen zurück auf den Platz. Sie hatten einige gute Chancen, aber sie nutzten sie nicht. Es war sonnig in Baden-Württemberg. Nach einer Stunde kamen Tim Skarke und Tom Rothe ins Spiel. Skarke startete sofort einen Angriff, aber Alex Král konnte nicht vorbei.

Nur zwei Minuten später kam Unions Nummer 21, Skarke, wieder über die linke Seite. Er passte zu Rothe. Rothe flankt und Andrej Ilić köpfte, aber der Torwart Ramaj hielt den Ball. Auch den nächsten Kopfball von Ilić konnte der Torwart gerade noch abwehren. Bei der nächsten Ecke gelang der Anschlusstreffer: Die Union-Spieler setzten die Gastgeber im Strafraum unter Druck. Leopold Querfeld war zur Stelle und traf in der 75. Minute zum 1:2.

Die Hoffnung der mitgereisten Union-Fans hielt aber nicht lange. Vier Minuten später machte der eingewechselte Budu Zivzivadze ein Tor. Mit etwas Glück kam er durch und traf in den Winkel zum 3:1 (79.). Sechs Minuten vor dem Ende machte der 1. FC Union Berlin Geschichte: Linus Güther kam ins Spiel. Er ist 16 Jahre alt und der jüngste Spieler des Vereins. Außerdem ist er der zweitjüngste Spieler in der Bundesliga.

In der fünfminütigen Nachspielzeit gab es eine Videoüberprüfung. Ein zweiter Treffer von Zivzivadze wurde wegen Abseits aberkannt. So blieb es bei der 1:3-Niederlage für die Unioner auf dem Schlossberg.

Torwart in grauer Uniform führt einen Abschlag aus, im Hintergrund sind Fans und Banner zu sehen.
Ein Fußballspieler in blauer Trikotfarbe dribbelt den Ball, während zwei Spieler in roten Trikots ihn verfolgen.
Spieler in hellblauem Trikot dribbelt den Ball auf dem Spielfeld, umgeben von Fans und Sicherheitskräften.

Meinungen nach dem Spiel

„Es war ein schlechter Auftritt von uns. Das wissen wir. Wir haben jetzt noch fünf Spiele. Wir müssen uns besser anstrengen. Ich glaube, dass die Mannschaft gut ist. Wir können am Ende gewinnen“, sagt Rani Khedira nach dem Spiel.

„Es ist schwer, das Spiel zu beschreiben. Jeder weiß, dass wir mehr erreichen wollten. Der Anfang war gut, aber dann haben wir zwei einfache Tore bekommen. Das ist keine Ausrede. Wir haben nicht unsere Leistung gezeigt“, sagte Leopold Querfeld danach.

"Wir sind enttäuscht. Das Ergebnis ist nicht gut. Auch unsere Leistung war nicht gut. Wir haben nicht gut gegen Heidenheim gespielt. Wir müssen an uns arbeiten. Heidenheim hat es gut gemacht. Jetzt müssen wir im Training zeigen, dass wir es nächstes Wochenende besser machen wollen", sagt Trainer Steffen Baumgart nach dem Spiel.

Blick auf die nächsten Tage 

Nach der Rückfahrt nach Berlin heute Abend wird morgen früh trainiert. Ab Dienstag beginnt das Training für das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg.

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