Mitglieder-Versammlung vom 1. FC Union Berlin:
Bundesliga mit zwei Profi-Mannschaften
Heute ist Dienstag. Es gab eine Mitgliederversammlung vom 1. FC Union Berlin. Die Versammlung war im Stadion An der Alten Försterei.
Das Präsidium, der Aufsichtsrat und der Ehrenrat haben über die letzte Saison berichtet. Union hat mit beiden Profimannschaften den Klassenerhalt in der Bundesliga geschafft. Die wirtschaftlichen Zahlen für die Saison 2024/25 wurden erklärt. Diese Zahlen haben die Mitglieder schon im Januar bekommen.
Bundesliga – eine ständige Herausforderung
Die Männer-Profimannschaft hat zum siebten Mal in Folge den Klassenerhalt geschafft. Auch die Frauen-Profimannschaft hat das frühzeitig geschafft. Sie hat ihre Heimspiele vor 106.627 Zuschauern gespielt. Das ist ein neuer Zuschauerrekord in der Frauen-Bundesliga.
Union-Präsident Dirk Zingler sagte über die Männer: „Unser Ziel ist es, immer in der höchsten Spielklasse zu sein. Das ist nicht selbstverständlich. Es gibt große Konkurrenz. Mit der Erweiterung des Stadions schaffen wir die nötigen Bedingungen. Das hilft uns, länger in der Bundesliga zu bleiben. Es gibt immer auch schwierige Zeiten. Aber heute schauen wir auf eine erfolgreiche Saison zurück.“
Ehrungen für Mitglieder
Bei der Mitgliederversammlung wurden wichtige Mitglieder geehrt. Die Ehrennadel in Bronze bekam:
• Sebastian Frank
Die Ehrennadel in Silber bekam:
• Marian Krüger
Bericht vom Präsidium
Dirk Zingler hat im Bericht des Präsidiums über den Fußball im Verein gesprochen:
„Unsere beiden Profimannschaften haben sich gut entwickelt. Die Bedingungen in unserem Trainingszentrum Oberspree sind gut für unsere jungen Spieler. Vier Spieler haben ihr Profidebut gefeiert. Sie wurden dort trainiert: Mariann Noack (15 Jahre), Leona Seifert (16), Linus Güther (16) und Dmytro Bogdanov (18). Wir haben auch viele Spieler für U-Nationalmannschaften aus verschiedenen Ländern. Wenn unsere Spieler woanders im Profifußball erfolgreich sind, zeigt das unsere gute Nachwuchsarbeit.“
Die aktive Ausbildung wird auch von vielen Aktivitäten der Sportförderung unterstützt. Jedes Jahr bewegen wir tausende Kinder in Kitas, Schulen und bei Ferien-Camps. Sie spielen und haben Spaß.
Ein wichtiger Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit ist das Trainingszentrum Alte Försterei. Es soll Ende des Jahres fertig sein. „Wir verbessern die Trainings- und Arbeitsbedingungen für beide Profimannschaften. Wir sind gut in der Zeit und auch im Budget“, sagt Dirk Zingler. „Ich bin überzeugt, dass gleiche Bedingungen für Männer und Frauen unseren Klub verändern und besser machen werden.“
Oskar Kosche ist im Vorstand und Geschäftsführer für Finanzen. Er hat die finanziellen Zahlen für den 1. FC Union Berlin e.V. und seine Firmen für die Saison 2024/25 erklärt.
In der Saison 2024/25 hat Union 191,66 Millionen Euro eingenommen. Das ist ein neuer Umsatzrekord. Der Gewinn beträgt 0,45 Millionen Euro. Das positive Eigenkapital ist jetzt 8,07 Millionen Euro.
Für die Saison 2025/26 plant Union Einnahmen von etwa 187,54 Millionen Euro. Der erwartete Gewinn wird voraussichtlich 0,32 Millionen Euro betragen.
„Wir sind gut vorbereitet für die Investitionen in die Infrastruktur“, sagte Dirk Zingler. „Wir müssen jetzt schnell weiter planen, um nächstes Jahr mit dem Ausbau des Stadions zu beginnen. Wir sehen, dass alle mitarbeiten und sind optimistisch, dass wir die letzten Schwierigkeiten in den nächsten Monaten überwinden.“
Thomas Koch sagte im Bericht des Aufsichtsrates, dass die Mannschaft in dieser Saison gut spielt: „Wir haben die längste Zeit in der ersten Liga, die es für unsere Männermannschaft gab. Früher hat das keine Generation geschafft. Wir sind stolz darauf und wollen, dass es so bleibt. Dafür müssen wir weiter hart arbeiten. Der 1. FC Union Berlin in der Bundesliga ist nicht selbstverständlich.“
In der Sitzung am 18.09.2025 hat der Aufsichtsrat die Jahresbilanz genehmigt. Er hat auch das Präsidium für das Jahr 2024/2025 entlastet.
Der Ehrenratsvorsitzende Wolfgang Vallentin bedankte sich besonders bei allen Unionerinnen und Unionern, die freiwillig helfen. Sie machen viel für den Klub.
Nach den Berichten und der Diskussion hat die Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit für die Entlastung des Aufsichtsrates und des Ehrenrates gestimmt.
Anträge
Ein Antrag für die Tagesordnung hatte nicht genug Stimmen. Es waren zwei Drittel nötig.