60 Jahre 1. FC Union Berlin:

Wir werden ewig leben

Der 1. FC Union Berlin hat heute Abend seinen 60. Geburtstag gefeiert. Es gab eine fröhliche Feier. Tausende Fans sind zum Stadion An der Alten Försterei gekommen. Sie haben den Abend zusammen verbracht und ihrem Klub gratuliert.

Man konnte Köpenick schon von weitem sehen. Es war alles in den Farben des Vereins. Das große Festzelt war für etwa 4.000 Mitglieder. Auch das ganze Festgelände um die Haupttribüne war rot und weiß. Vor dem Stadion gab es eine schöne Winterlandschaft. Dort waren Buden, Lichter und eine große LED-Wand. Die Wand war 6 x 3,50 Meter groß. Sie zeigte den Festakt aus dem Zelt live. 

Um 19 Uhr begann die Feier mit der Union-Hymne. Christian Arbeit, ein Mitglied vom Präsidium und Stadionsprecher, begrüßte die Fans. Dann gab es eine Minute in Stille. Alle dachten an die verstorbenen Mitglieder des Vereins. Das war ganz in der Tradition. Am Ende applaudierten alle. 

Viele Leute haben gejubelt. Dann kamen die Spielerinnen und Spieler von den zwei Mannschaften auf die große Bühne. Die Cheftrainerin Ailien Poese und der Cheftrainer Steffen Baumgart sprachen kurz über die aktuelle Lage ihrer Mannschaften. Danach setzten sich beide Teams in ein Zelt. Sie wurden begleitet von lautstarken Gesängen von Union, die das Publikum mitsang. 

Mit historischen Bildern und lustigen Einspielern lebte die 60-jährige Vereinsgeschichte auf. Danach sprach der Präsident Dirk Zingler über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Klubs. „Union ist Gemeinschaft. Gemeinschaft lebt von Verantwortung. Dieser Abend zeigt, wofür wir stehen und was uns seit Jahren ausmacht. „Wir werden ewig leben“ ist kein Spruch für die Wand. Es ist ein Versprechen, das wir jeden Tag einlösen.“ 

Dann wurden verdiente Mitglieder geehrt: 

Jörg Steinberg, der das Theaterstück „Und niemals vergessen – Eisern Union“ schrieb, bekam die goldene Ehrennadel. 

Jörg Hinze, ein ehemaliges Präsidiumsmitglied, wurde nach einer schönen Rede von Dirk Zingler zum Ehrenmitglied des 1. FC Union Berlin ernannt. 

Im Zentrum des Festakts stand die Präsentation der 60-Jahre-Legenden-Elf. Gewählt von mehreren tausend Unionerinnen und Unioner im vergangenen Jahr anlässlich des anstehenden Vereins-Jubiläums ergab die Aufstellung einen schönen Querschnitt durch die ersten sechs Union-Jahrzehnte. 

Die gewählte Legenden-Elf:

  • Tor: Frederik Rönnöw
  • Abwehr: Ronny Nikol - Christian Stuff - Michael Parensen - Christopher Trimmel
  • Mittelfeld: Olaf Seier - Lutz Hendel - Damir Kreilach - Torsten Mattuschka
  • Angriff: Joachim Sigusch - Karim Benyamina 

Einige Spieler waren extra für den Abend angereistSo fand Damir Kreilach den Weg aus seiner Heimat Kroatien und Michael Parensen schaute aus Österreich vorbei, wo er derzeit beruflich zuhause ist. 

Ein ganz besonderer Moment war der Auftritt von Christopher Trimmel. Die Fans jubelten. Der Kapitän hat mit Präsident Dirk Zingler auf der Bühne einen neuen Vertrag unterschrieben. Er bleibt auch in der nächsten Saison in der Profimannschaft. 

Am Ende gingen alle Spieler der Legenden-Elf noch einmal auf die Bühne. Sie trugen das neue Jubiläumstrikot. Es wurde zum Geburtstag des Vereins vorgestellt. Das Trikot ist rot und von adidas. Es hat weiße Akzente an Kragen und Ärmeln. Es hat einen Retro-Schriftzug und eine besondere Stoffstruktur. Die Legenden-Elf bekam eine besondere Ehre. Ihre Rückennummern zeigen das Bild des jeweiligen Spielers. 

Das besondere Ende des Abends kam von Schauspieler und Sänger Alexander Scheer. Er sang den Lied-Klassiker „Heroes“ von David Bowie. Sein Auftritt war kraftvoll, zeitlos und voller Herz. 

Ein besonderer Abend - Der 1. FC Union Berlin sagt danke. Danke an alle Mitglieder, Helfer und Unterstützer. Ihr habt den besonderen Geburtstag möglich gemacht. Jetzt starten wir ins siebte Jahrzehnt von Union.

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