Gibt es eine Chance auf einen Sieg für das nächste Spiel?:

Union will die ersten Punkte in Heidenheim holen

Die Männer vom 1. FC Union Berlin spielen am Wochenende. Sie reisen in den Süden von Deutschland. Am Samstag, dem 11. April 2026, spielen sie gegen den 1. FC Heidenheim 1846. Das Spiel ist am 29. Spieltag. Es beginnt um 15:30 Uhr in der Voith-Arena.

Ein Fußballspieler in roter und weißer Uniform wird von einem Gegner in blauer Uniform in einem Zweikampf umgeworfen.

Die Ausgangslage

Die Eisernen und das Team von der Brenz wollen das Spiel gewinnen. Beide haben viel Motivation. Die Unioner können mit einem Sieg wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Die anderen Teams dürfen nicht näher kommen. Für die Gastgeber ist das Spiel eine wichtige Chance, um in der obersten Liga zu bleiben.

Der FCH hat jetzt 16 Punkte. Er steht seit dem 19. Spieltag auf dem letzten Platz. Aber er hat zuletzt zwei Unentschieden erreicht. Beim 3:3 gegen Bayer 04 Leverkusen und dem 2:2 bei Borussia Mönchengladbach hat die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt den vierten Sieg leider verpasst.

Trainer Steffen Baumgart von Union war nach dem 1:1 gegen den FC St. Pauli „zwiegespalten“. Er sagte aber auch: „Es ist ein Teilerfolg. Es ist nichts Großes, aber auch nichts Kleines. Es bringt uns dem Ziel ein kleines Stück näher.“

Drei Fußballspieler in Trainingsanzügen absolvieren ein Training auf dem Platz, ein Ball liegt vor ihnen.
Spieler in Trainingsweste läuft auf einem Fußballfeld während des Trainings, im Hintergrund Werbung und Tor.
Ein Fußballspieler in rotem Trainingsanzug dribbelt den Ball, während andere Spieler im Hintergrund trainieren.
Drei Fußballspieler trainieren auf einem Rasenplatz, wobei zwei Spieler im intensiven Dribbling zu sehen sind.
Zwei Fußballspieler im Training, einer mit gelbem Weste, der andere in rotem Trikot, auf einem Fußballfeld.

Die Voith-Arena zeigt ein klares Bild. Der Verein kann absteigen in die zweite Liga. In der letzten Saison war der Abstieg noch in der Relegation gegen die SV Elversberg verhindert worden. Jetzt ist der Abstieg näher als je zuvor. Es gibt neun Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Der Verein hat die schwächste Offensive in der Liga mit nur 29 Toren. Außerdem gibt es die meisten Gegentore, 63 Tore wie der VfL Wolfsburg.

Trotz aller Probleme gibt es eine Konstante. Trainer Frank Schmidt ist seit September 2007 im Amt. Am Samstag hat er sein 740. Pflichtspiel als Trainer.

Es gab 17 Spiele zwischen den beiden Mannschaften. Heidenheim hat mehr Siege. Heidenheim hat 10 Mal gewonnen. Die Eisernen haben 4 Mal gewonnen. 3 Spiele endeten unentschieden. Die Köpenicker wollen die Statistik verbessern. Sie denken an das letzte Spiel. Da hat Heidenheim den Hausherren den Sieg noch weggenommen. Das war in der 90. Minute und in der 90.+5 Minute.

Tim Skarke kommt am Wochenende nach Hause. Er wurde in Heidenheim an der Brenz geboren. Der Spieler hat alle Jugendmannschaften in Heidenheim durchlaufen. Er hat 70 Spiele für den FCH gemacht. Er trifft auch seinen ehemaligen Kollegen Mikkel Kaufmann wieder. Kaufmann kommt aus Dänemark und hat 19 Spiele für Union gemacht. Jetzt spielt er seine zweite Saison in Baden-Württemberg.

Das Trainerteam kann am Samstag nicht auf Matheo Raab und David Preu zurückgreifen.

„Es gibt Mannschaften, die mag man mehr. Und es gibt Mannschaften, die mag man weniger. Frank macht sein Team immer gut bereit. Sie geben niemals auf und sind stark. Das hat man in den letzten Spielen gesehen. Um zu gewinnen, müssen wir mehr als 90 Minuten gut spielen. Aber wir fahren nach Heidenheim, um zu gewinnen“, sagte Cheftrainer Steffen Baumgart vor dem Spiel. 

Das Spiel wird live von DAZN und Sky gezeigt. Es gibt auch einen Audiostream im rbb24 Inforadio und bei rbb24. Union informiert wieder im vereinseigenen Live-Ticker über das Spiel.

Etwa 2.000 Fans begleiten die Mannschaft am Wochenende nach Heidenheim. Das Union-Fahr-Zeughaus ist auch dort. Hinweise für den Stadionbesuch gibt es hier.

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Profis MännerSaison 2025/26Bundesliga25/26-M-29-FCHFCU