Torreicher Test in Lichterfelde:

Union und Viktoria spielen 2:2-Unentschieden

Die Frauenmannschaft vom 1. FC Union Berlin spielt ein Testspiel gegen den FC Viktoria 1889 Berlin. Das Spiel endet 2:2 unentschieden. Nina Ehegötz macht das erste Tor für die Himmelblauen in der 10. Minute. Vor der Pause treffen Dina Orschmann in der 34. Minute und Antonia Halverkamps in der 44. Minute. Nach der Pause gleicht die Heimmannschaft aus. Sie verteidigen das Ergebnis bis zum Ende des Spiels.

Eine Fußballspielerin in schwarzer Uniform dribbelt den Ball, während zwei Gegnerinnen in blauen Trikots sie verfolgen.

1. FC Union Berlin: Bösl (60. Böhi) – K. Orschmann (60. Steinert), Georgieva, Helgesen (30. Steuerwald), Steinert (46. Weiß) – Hipp (78. K. Orschmann), Köster – Halverkamps, D. Orschmann, Heikkinen – Heiseler

FC Viktoria 1889 Berlin: Wagner (46. Schüller) – Sahlmann (88. Künzel), Höfker (79. Casanovas), Ursem, Stöckmann (55. Klotz) – Yavuz (46. Aydin), Casanovas (46. Urbanek), Grincenco, Ehegötz (73. Ugochukwu) – Ugochukwu (46. Abu Sabbah), Ezebinyuo (66. Yavuz)

Tore: 1:0 Ehegötz (10.), 1:1 D. Orschmann (34.), 1:2 Halverkamps (44.), 2:2 Aydin (48.)

Rückstand bereits nach zehn Minuten – Doppelte Antwort von Union

Die Unionerinnen füngen im Stadion Lichterfelde schnell an. Sie drückten auf das Tor und hatten in den ersten drei Minuten drei Schüsse. Die Schüsse gingen aber vorbei oder wurden von Torfrau Melanie Wagner gehalten. Die Heimmannschaft machte das erste Tor. Alisa Grincenco warf den Ball nach einem Einwurf in die Mitte. Dort stand Nina Ehegötz gut und schoss den Ball ins Tor. Das war in der 10. Minute.

Es dauerte 24 Minuten, bis die Eisernen den Schock vom frühen Tor weggesteckt hatten. Jenny Hipp hatte eine Ecke gut herausgespielt. Sie spielte den Ball in den Strafraum. Dort kam Dina Orschmann und köpfte den Ball zum 1:1 in das Tor.

Zehn Minuten später wollte die Torschützin einen Pass zu Antonia Halverkamp spielen. Der Ball wurde aber abgefälscht und kam zu Lisa Heiseler. Die Kapitänin spielte den Ball wieder zu Halverkamp. Halverkamp schoss den Ball ins Tor. Der Halbzeitstand war 1:2.

Eine Fußballspielerin in schwarz dribbelt den Ball, während eine Gegnerin in blau sie verfolgt.
Gruppenfoto von zwei Frauenfußballmannschaften auf einem Sportplatz, im Hintergrund Bäume und Gebäude, klarer Himmel.
Fünf Frauen in schwarzen Fußballtrikots stehen auf einem Spielfeld und feiern gemeinsam nach einem Spielzug.
Spielerinnen auf einem Fußballfeld, eine Torhüterin in grüner Ausrüstung und eine Angreiferin in schwarzem Trikot.

Viktoria gleicht aus

Die zweite Halbzeit begann gerade. Die Spielerinnen von Viktoria hatten eine große Chance, um auszugleichen. Ein langer Ball kam aus dem Mittelfeld. Leyila Aydin war zur Pause eingewechselt worden. Sie lief von der Abwehr weg und schoss das Tor ins lange Eck (48.).

Danach wurde das Spiel langsamer. In der 81. Minute gab es einen schnellen Angriff von Viktoria. Senanur Yavuz lief die rechte Seite des Feldes runter. Zehn Meter vor der Grundlinie passte sie in den Strafraum. Melissa Ugochukwu verfehlte den Ball beim ersten Versuch. Sie schoss beim zweiten Versuch über das Tor. Kurz danach gab es eine Ecke, die gefährlich war. Aber die Torhüterin Nadine Böhi rettete im letzten Moment (84.).

Danach passierte nicht mehr viel. Beide Mannschaften trennten sich mit einem 2:2.

Zwei Fußballspielerinnen im Wettkampf um den Ball auf einem Rasenplatz, im Hintergrund weitere Spielerinnen.
Eine Fußballspielerin schießt einen Ball auf einem Rasenplatz, während andere Spielerinnen im Hintergrund stehen.
Spielerin führt einen Einwurf im Fußballspiel aus, während das Team auf der Bank zuschaut.

Interviews nach dem Spiel

„Testspiele sind wichtig für die Spielerinnen. Sie sammeln Minuten und probieren Dinge aus. Gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt. Wir hatten schöne Lösungen nach vorne. In der zweiten Halbzeit waren wir aber nicht mehr so wach. Das müssen wir für die Liga besser machen“, sagte Leonie Köster nach dem Spiel.

„Wir hätten heute im Fußball besser spielen können. Wir hätten besser und schneller spielen können. Trotzdem war es ein guter Test in der Pause für Länderspiele. Wir haben viel gelernt. Das war sehr wertvoll“, sagte die Trainerin Ailien Poese nach dem Spiel.

Ausblick auf die kommenden Tage

Die Liga hat eine Pause. Das dauert noch eine Woche. Die Unionerinnen trainieren aber viel. Sie bereiten sich auf das nächste Spiel vor. Am Samstag, dem 14.03.2026, um 16:00 Uhr spielen sie auswärts gegen RasenBallsport Leipzig. Es geht um wichtige Punkte. Tickets gibt es im Onlineshop von Leipzig.

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