Ein Punkt am 9. Spieltag:
Union und Hoffenheim spielen unentschieden
Die Frauen vom 1. FC Union Berlin verlieren nicht. Sie spielen schon das siebte Mal unentschieden oder gewinnen. Im Spiel gegen TSG 1899 Hoffenheim gab es zuerst ein Tor für die Gäste in der 11. Minute. Lina Hausicke schießt das Tor zum Ausgleich kurz vor der Pause in der 43. Minute. Nach der Halbzeit kommt kein weiteres Tor.
1. FC Union Berlin: Böhi – Schneider, Tysiak, Steuerwald, Pujols (46. Veit) – Janssens (86. Heiseler), Hausicke, Gräwe, Reissner (67. Egli) – Kamber (67. Orschmann), Bauereisen (73. Campbell)
TSG 1899 Hoffenheim: Dick – Gloning, van de Velde, Doorn, Kaut – Diehm, Grimm (71. Ampoorter), Hahn (90. Harsch) – Natter (80. Fenger), Fölmli, Steiner (90. Lueger)
Personal: Die Spielerinnen von Union Berlin sind gleich wie im letzten Spiel gegen den Hamburger SV.
Zuschauer: 6.161
Tore: 0:1 Natter (11.), 1:1 Hausicke (43.)
Hoffenheim macht schnell ein Tor – Hausicke schießt vor der Pause das 1:1
Union war am Anfang des Spiels besser. Nele Bauereisen hatte in der 3. Minute die erste Chance. Sie schoss aus 16 Metern, traf aber nur das Außennetz. Drei Minuten später hatte Lia Kamber die nächste Chance. Doch die Torhüterin konnte den Ball fangen (6.).
Die Gäste hatten in der 11. Minute mit ihrem ersten Schuss ein Tor. Linda Natter schoss aus 20 Metern ins Netz. Danach gab es viele Chancen auf beiden Seiten. Union hatte in der 12. Minute ein Tor, aber Kamber war im Abseits.
Bei den Eisernen hatten sie in der 14. Minute Glück. TSG-Spielerin Svenja Fömlis Schuss ging am langen Eck vorbei. Die Hoffenheimerinnen stürmten zu dritt auf das Tor von Nadine Böhi. Nur eine Minute später hatte Jill Janssens eine Chance, kam aber nicht an ihrer alten Mitspielerin Laura Dick vorbei (15.). Eine Ecke kam gefährlich, fand aber keinen Spieler.
Danach wurde es etwas ruhiger. Beide Teams wollten mit schnellen Pässen die Gegner überlisten. Böhi im Tor der Eisernen musste oft handeln, konnte aber alle Schüsse der Hoffenheimerinnen abwehren (20./29./37.). Kurz vor der Halbzeitpause jubelten die Köpenickerinnen. Nach einer kurzen Ecke machte Judit Pujols einen genauen Pass auf Lina Hausicke. Sie köpfte den Ball ins untere Eck und glich aus (43.).
Spannendes Spiel – Kein weiteres Tor in Köpenick
Im zweiten Durchgang hatte zuerst Union eine gute Chance. Lisanne Gräwe spielte den Ball zu Lia Kamber. Lia traf den Ball schön, aber der Schuss ging knapp vorbei (52.). Die zweite Halbzeit war nicht so schnell wie die erste. Das Spiel wurde mehr zu einem Kampfsport. Die Zweikämpfe waren sehr intensiv und das Spiel wurde oft unterbrochen. Beide Teams hatten im Angriff Probleme und machten viele Fehler.
Die nächste Chance kam erst in der 70. Minute. Svenja Fölmli hatte die Chance für Hoffenheim, aber sie konnte Nadine Böhi nicht überwinden. Das war die letzte große Chance in der zweiten Halbzeit. Das Spiel war spannend, aber blieb am Ende unentschieden im Stadion An der Alten Försterei.
Stimmen nach dem Spiel
„Wir sind gut ins Spiel gestartet. Nach dem Tor für den Gegner haben wir etwas nachgelassen. Wir kamen nicht mehr gut in die Zweikämpfe. Es war wichtig, dass wir kurz vor der Halbzeit das Tor zum Ausgleich gemacht haben. Nach der Pause sind wir wieder gut ins Spiel gekommen. Aber wir konnten das Spiel leider nicht gewinnen“, sagte Jill Janssens nach dem Spiel gegen ihren alten Klub.
*Das Zitat wurden aus dem Original in Leichte Sprache übersetzt
Nadine Böhi sagte: „Heute müssen wir uns alle, auch ich, ein Stück selbst kritisieren. Die Leistung in der ersten Halbzeit war nicht gut. Wir hatten zu wenig Energie auf dem Feld. Nach der Pause wurde es ein bisschen besser.“
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„Wir wollten heute natürlich gewinnen. Das Spiel war aber nicht so gut. Deshalb sind wir mit dem Punkt zufrieden. Es war nicht alles schlecht, aber wir müssen über einige Sachen reden – besonders über unser Spiel mit dem Ball“, sagte die Trainerin Marie-Louise Eta über das Spiel ihrer Mannschaft.
*Das Zitat wurden aus dem Original in Leichte Sprache übersetzt
Blick auf die nächste Woche
Die Unionerinnen trainieren am Mittwoch, dem 11.11.2026. Das Training beginnt um 14 Uhr im Trainingszentrum Oberspree. Am Samstag spielt die Mannschaft gegen den SV Werder Bremen. Das Spiel ist am 10. Bundesliga-Spieltag. Es findet um 14 Uhr auf Platz 11 im Weserstadion statt. Tickets gibt es im Onlineshop des SV Werder Bremen.