Punkteteilung am Ostersonntag:
Union spielt unentschieden gegen St. Pauli
Die Fußballmannschaft von 1. FC Union Berlin spielt am 28. Spieltag. Das Spiel ist im Stadion An der Alten Försterei. Es endet 1:1 gegen den FC St. Pauli. St. Pauli führt 1:0. Das Tor macht Mathias Pereira Lage in der 25. Minute. Nach der Halbzeit macht Andrej Ilić das 1:1. Er köpft den Ball nach einer Ecke. Danach spielt Union Berlin besser. Sie wollen ein Tor machen. Aber der Torwart von St. Pauli hält die Schüsse.
1. FC Union Berlin: Rönnow – Haberer, Doekhi, Querfeld, Leite, Köhn (80. Rothe) – Jeong (73. Král), Khedira, Schäfer – Burke (80. Ansah), Ilić
FC St. Pauli: Vasilj – Pyrka, Dźwigała, Wahl, Mets, Lage – Rasmussen (89. Ceesay), Irvine, Fujita (73. Metcalfe) – Sinani, Kaars (60. Hountondji)
Personal: Der Trainer von Union Berlin, Steffen Baumgart, hat nach der Pause fünf neue Spieler in die Startelf genommen. Tim Skarke, Livan Burcu, Aljoscha Kemlein, Stanley Nsoki und Christopher Trimmel sind nicht dabei. Sie wurden ersetzt durch Diogo Leite, Andrej Ilić, Janik Haberer, Oliver Burke und András Schäfer, der wieder spielen kann.
Zuschauer: 22.012
Tore: 0:1 Pereira Lage (25.), 1:1 Ilić (52.)
Union kann nicht gegen Bosniens besten Spieler gewinnen. St. Pauli macht ein schönes Tor und führt
Die ersten Minuten im Spiel heute am Ostersonntag waren gut für die Eisernen. Das dachten auch die Fans von Union auf den Rängen. Die Heimmannschaft spielte die ersten Minuten stark. Innenverteidiger Danilho Doekhi hatte die erste gute Chance. Er kam nach einem langen Einwurf von Janik Haberer zum Schuss, traf aber nicht. Der Torwart der Gäste, Nikola Vasilj, hielt den Ball stark und lenkte ihn zur Ecke (5.). Danach war das Spiel nicht mehr so spannend. Union hatte bis dahin etwa 70 Prozent Ballbesitz. Sie suchten nach Lücken in der Abwehr der Hamburger, konnten aber keine klaren Chancen herausspielen (17.).
Stattdessen wurde es für die Kiezkicker nach einem Eckstoß gefährlich. Die kurze Variante brachte Danel Sinani zu Karol Mets, der aber nicht gut abschloss und den Ball am Tor vorbeisetzte (22.). Kurz danach fiel das 0:1 für die Gäste. Ein Freistoß landete im Strafraum. Dort fiel der Ball vor die Füße von Mathias Pereira Lage. Er schoss sofort und traf genau unter die Latte aus etwa 20 Metern (25.).
Sieben Minuten später wurde Union nach einem Eckball wieder gefährlich. Derrick Köhn brachte den Ball zum zweiten Pfosten. Andrej Ilić gewann das Kopfballduell, schoss aber wieder gegen den Torwart Vasilj. Danach musste der Hamburger Torwart wieder stark halten: Zuerst hielt er Olivers Schuss aus kurzer Distanz, dann auch den Nachschuss von Köhn mit einer starken Fußabwehr (40.). Bis zur Pause verteidigte das Team von Alexander Blessin gut und ließ nichts mehr zu. Union ging mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine.
Ilić macht ein Tor mit dem Kopf. Es steht 1:1. Die Kiezkicker spielen am Ende ohne Irvine.
Union kam aktiv aus der Halbzeitpause und hatte sofort Chancen. In der 52. Minute traf Andrej Ilić per Kopf zum 1:1. Die Baumgart-Elf drückte weiter und ließ die Gäste nicht ins Spiel kommen. Nach etwa einer Stunde konnte Kiezkick durch einen Schuss von Arkadiusz Pyrka kurz durchatmen. Der Ball flog jedoch über das Tor (63.).
Kurze Zeit später war András Schäfer plötzlich allein vor Vasilj. Er konnte aber nicht treffen. Auch Burkes Schuss ging nur zu Vasilj (67.).
In den letzten zehn Minuten merkte man, dass die Berliner die drei Punkte wollten. Tom Rothe versuchte es mit einem Kopfball nach einer Ecke (86.), aber Vasilj hielt den Ball. Rani Khedira verlängerte einen Ball zu Rothe, aber Haberer kam zu spät (88.).
Jackson Irvine, der Kapitän der Gäste, bekam in der 85. Minute Gelb für ein Foul. In der Nachspielzeit gab es zudem Gelb-Rot für ihn. Er war zu hart gegen Schäfer.
Danach passierte nichts mehr und das Spiel endete 1:1.
Nach dem Spiel sagen die Spieler, was sie denken
„Wir haben gut gestartet. Wir wollten anfangen zu gewinnen. Dann hat St. Pauli ein tolles Tor gemacht. Sie sind in Führung gegangen. Das hat uns nicht gestoppt. Wir sind mit viel Energie in die zweite Halbzeit gegangen und haben ein Tor gemacht. Wir wollten noch ein Tor machen und die drei Punkte behalten. Am Ende müssen wir mit 1:1 leben“, sagt Derrick Köhn nach dem Spiel.
„Wir haben zu Hause gespielt. Wir wollten gewinnen. Es ist gut, dass wir nicht verloren haben. In der ersten Halbzeit war es schwer. Besonders nach dem Tor. Das Tor kam plötzlich. Nach der Halbzeit war es besser. Wir hatten mehr Chancen zum Tore schießen“, sagte Andrej Ilić danach.
„Es ist ein kleiner Erfolg, den wir mitnehmen. Vor dem Spiel hätten wir gerne mehr Punkte gehabt. Aber das gilt für beide Teams. Wenn man durch ein Tor zurückliegt, muss man aufpassen. Man darf nicht sofort das nächste Tor bekommen. Trotzdem haben die Jungs gut gespielt. Es war so, wie wir es uns wünschen“, sagt Trainer Steffen Baumgart nach dem Spiel.
Blick auf die nächsten Tage
Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart beginnt die Woche mit einem privaten Training. Am Dienstag, dem 07.04.2026, dürfen die Fans um 11 Uhr auf den Trainingsplatz kommen. Am Abend können alle rot-weißen Fans Michael Gspurning und Matheo Raab beim FuMA-Fantreffen treffen. Die Vorbereitung auf das Spiel beim 1. FC Heidenheim 1846 geht dann bis zur Abreise am Freitag wieder ohne Zuschauer weiter.