Nach neun Minuten das Spiel ausgeglichen:

Union spielt 2:2

Die Männer von 1. FC Union Berlin spielen besser. Sie holen ein Unentschieden gegen 1. FSV Mainz 05. Mainz führt bis zur 77. Minute. Nadiem Amiri schießt ein Tor in der 30. Minute. Benedict Hollerbach macht ein weiteres Tor in der 69. Minute. Dann kommt Wooyeong Jeong und schießt ein Tor in der 77. Minute. Danilho Doekhi macht das nächste Tor in der 86. Minute. Union versucht, das Spiel zu gewinnen, aber das klappt nicht. Es ist das dritte Spiel in Folge ohne Niederlage.

1. FC Union Berlin: Rönnow – Haberer (70. Trimmel), Doekhi, Querfeld, Leite (78. Ljubičić), Köhn – Khedira, Kemlein (65. Schäfer) – Burke (70. Jeong), Ilić, Burcu (65. Ansah) 

1. FSV Mainz 05: Batz – Widmer, da Costa, Bell, Kohr, Veratschnig – Amiri (78. Nebel), Sano, Lee – Tietz (85. Maloney), Hollerbach (78. Sieb) 

Personal: Der Trainer von Union, Steffen Baumgart, hat drei Änderungen gemacht. Livan Burcu spielte zum ersten Mal für Union statt Wooyeong Jeong. Janik Haberer spielte für Christopher Trimmel und Andrej Ilić spielte für Ilyas Ansah. 

Zuschauer: 22.012 

Tore: 0:1 Amiri (30.), 0:2 Hollerbach (69.), 1:2 Jeong (77.), 2:2 Doekhi (86.)

Burcu schießt zweimal am Tor vorbei – Amiri macht das Tor und bringt die Mannschaft in Führung

Der Sturm „Elli“ hat Berlin kaum beschädigt. Deshalb begann das Spiel in der Bundesliga pünktlich im Stadion An der Alten Försterei. Die Eisernen hatten gleich die erste Chance. Danilho Doekhi köpfte den Ball über das Tor (3.). Kurz danach sorgt Livan Burcu für Aufregung, nachdem Rani Khedira gegen Kaishu Sano gewonnen hat. Khedira passte zu Burcu. Burcu schoss knapp am linken Pfosten vorbei (6.).

Die Gäste mit dem ehemaligen Union-Trainer Urs Fischer brauchten etwa zehn Minuten, um ins Spiel zu kommen. Der neue Spieler Phillip Tietz prüfte Frederik Rönnow mit einem Kopfball. Rönnow war aber bereit. Auch der Schuss von Benedict Hollerbach wurde von Rönnow gehalten (16.). Danach wurde das Spiel ruhiger. Viele kleine Fouls störten das Spiel. Klare Torchancen gab es zunächst nicht.

Dann fand Jae-Sung Lee unerwartet eine Lücke in der Abwehr von Union. Nadiem Amiri nutzte die Chance und schoss das 1:0 (30.). Im direkten Gegenzug hatte Burcu eine Tormöglichkeit, aber sein Schuss ging wieder knapp am Pfosten vorbei (32.).

Fünf Minuten vor der Halbzeit gab es eine gute Kontersituation für den FSV. Doch Amiris Pass auf Tietz war zu ungenau. Die Union-Spieler konnten den Ball klären. Dann wurde es auf der anderen Seite gefährlich: Burcu versuchte es erneut. Diesmal mit einem Schuss, den der Mainzer Torwart hielt. Den Abpraller schoss Oliver Burke über das leere Tor (44.). Kurz danach war Pausenpfiff.

Fußballspieler in grüner Torwarttrikots mit Fans im Hintergrund, die vom Spielfeldrand jubeln.
Ein Fußballspieler in rot-gestreifter Uniform steht auf dem Spielfeld, umgeben von jubelnden Fans im Hintergrund.

Jeong und Doekhi machen ein Tor – Schäfer schießt aus 30 Metern, aber der Ball trifft nur die Latte

In den ersten zehn Minuten nach der Pause drückten die roten und weißen Spieler. Sie versuchten oft, den Ball in den Strafraum zu bringen. Aber die Mainzer standen gut und machten dicht. In der 60. Minute gab es einen Fehler in der Abwehr der Mainzer. Burke kam an den Ball, aber der Torwart Daniel Batz hielt gut. Die nächste gefährliche Aktion kam wieder von den Eisernen. Burcu spielte den Ball auf die rechte Seite zu Haberer. Haberer passte zu Burke, aber der konnte den Ball nicht zu Khedira bringen (63.).

Der Schnee wurde immer stärker. Die Mainzer starteten einen Angriff über die linke Seite. Nikolas Veratschnig spielte den Ball scharf vor das Tor der Eisernen. Benedict Hollerbach stand richtig und musste nur noch den Fuß hinhalten. So machte er das 0:2 (69.). Fast drei Minuten später hätte er das 0:3 machen können. Sein Schuss traf aber nur den Pfosten.

Der dritte Treffer kam kurz danach auf der anderen Seite. Diesmal jubelten die Unioner. Derrick Köhn setzte sich auf der Außenbahn durch. Er brachte den Ball in die Mitte. Wooyeong Jeong, der eingewechselt wurde, köpfte den Ball ins lange Eck zum 1:2 (77.). Dann verhinderte der Pfosten wieder ein Tor. Auch András Schäfer, der eingewechselt wurde, nutzte einen Fehler der Gäste. Er schoss von etwa 30 Metern, der Ball ging aber nur an den Querbalken. Von dort sprang der Ball zu Andrej Ilić, aber er kam nicht mehr zum Torerfolg (80.).

Beim 2:2-Ausgleich der Unioner spielte der Pfosten auch eine Rolle. Köhn brachte einen ruhenden Ball zu Doekhi, der mit Hilfe der Latte den Ausgleich machte (86.). In den letzten Minuten drückten die euphorischen Eisernen auf das Führungstor, hatten aber kein Glück.

Spieler in rotem Trikot sprintet jubelnd über das Feld, während Zuschauer im Hintergrund feiern.
Zwei Fußballspieler im Wettkampf um den Ball auf einem nassen Spielfeld während eines Spiels. Fans im Hintergrund.
Spieler von Union Berlin feiern einen Torjubel im Stadion, Umgeben von Fans und traditionellen Stadionbanner.
Ein Fußballspieler in rotem Trikot mit der Nummer 23 sprintet über das Feld, während Fans im Hintergrund jubeln.
Spielszene im Fußball: Ein Spieler in rotem Trikot sprintet mit dem Ball, während gegnerische Spieler in blauen Trikots ihm folgen.

Meinungen nach dem Spiel

“Wir freuen uns über den Punkt. Das war heute sehr wichtig. Vor der nächsten Woche ist das gut. Vor dem Spiel hat der Trainer gesagt, dass alle Spieler wichtig sind. Wir brauchen jeden. Als Joker möchte man immer neue Energie ins Spiel bringen”, sagt Wooyeong Jeong nach dem Spiel.

„Wenn du 0:2 hinten bist und am Ende zwei Tore machst, bist du froh über den Punkt. Die Mannschaft hat gut reagiert. Ich finde auch, dass wir vorher ein gutes Spiel gemacht haben. Am Ende haben wir mehr nach vorne gedrängt und Mainz unter Druck gesetzt. Das hat sich gelohnt“, sagte Danilho Doekhi danach.

„Wir haben den Willen und die Einsatzbereitschaft gesehen. Das ist Union. In diesem Stadion gibt es Energie und harte Arbeit. Dass wir heute aus einem 0:2 ein 2:2 gemacht haben, zeigt die Stärke der Mannschaft. Ich habe heute auch ein gutes und spannendes Fußballspiel gesehen“, sagt Trainer Steffen Baumgart nach dem Spiel.

Blick auf die nächsten Tage

Es gibt keine lange Pause. Am Montag fängt das Training für die Spiele gegen FC Augsburg und VfB Stuttgart an. Bis zur Abreise am Mittwoch trainieren die Spieler in einer geschlossenen Gruppe. Sie bleiben in Herzogenaurach, um weniger reisen zu müssen und gute Bedingungen für das Training zu haben.

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