2 Tore in 3 Minuten:
Union hat unentschieden in Winterthur gespielt
Die Männer-Mannschaft vom 1. FC Union Berlin hat ihr erstes Testspiel in der Schweiz gespielt. Das Spiel endete 1:1 gegen den FC Winterthur. In der ersten Halbzeit hatte beide Teams Chancen. Es gab auch einige Schüsse, die an den Pfosten gingen. Yannis Odin hat in der 57. Minute für Winterthur ein Tor gemacht. Aljoscha Kemlein hat dann in der 60. Minute für Union Berlin einen Handelfmeter verwandelt und das Spiel ausgeglichen. Nach dem Tor gab es viele Wechsel. Aber es gab nur noch wenige gute Chancen von beiden Mannschaften.
1. FC Union Berlin: Klaus – Juranović (65. Barry), M. Friedrich (65. Vulin (79. Sliskovic)), Van den Bosch (65. Wilp), Köhn (65. Etobe) – Schäfer (65. Blaszczak), Kemlein (65. Zunk) – Ansah (65. Witschel), Burcu (65. Kannegießer) – Burke (44. Engel), Ilić (65. Pepinski)
FC Winterthur: Spagnoli – Ottiger, Arnold (82. Okafor), Sahitaj (82. Citherlet), Diaby (82. Cavka) – Rohner (46. Kehrer), Cueni (82. Foro), Zuffi (82. Maksutaj), Odin (71. Jankewitz) – Golliard (71. Buess) – Beyer (71. Maluvunu)
Zuschauer: 5.100 Menschen
Tore: 1:0 Odin (57. Minute), 1:1 Kemlein (60. Minute)
0:0 steht auf der Anzeige. Es gibt 1:1 bei den Pfosten-Treffern.
Es waren erst drei Minuten im Stadion Schützenwiese, als Antonio Spagnoli, der Torwart von Winterthur, den ersten Torschuss der Eisernen halten musste. Ilyas Ansah sah die Chance nach einem Fehlpass und schoss, aber er traf den Torwart. In den nächsten Minuten waren die Unioner besser, aber Oliver Burke traf auch nicht (12.). Marvin Friedrich schoss mit dem Kopf knapp am Tor vorbei (13.).
Nach 17 Minuten hatten die Gastgeber die erste gute Chance: Stürmer Brian Beyer bekam den abgeblockten Ball und schoss aus 14 Metern an den linken Außenpfosten. Nach genau 27 Minuten verhinderte die Querlatte, dass die Unioner führten. Der Schuss von Josip Juranović prallte stark zurück ins Feld.
Bis zur Halbzeitpause waren die Taktiken beider Teams gut zu sehen: Winterthur wollte schnell nach Ballgewinnen nach vorne. Die Mannschaft von Mauro Lustrinelli spielte meist über die Flügel. Keines der Teams hatte bis zur Halbzeit Erfolg, also stand es nach 45 Minuten 0:0.
Beide Tore kamen nach einem Freistoß. Union setzt auf junge Spieler
Nachdem sein Partner sehr nah dran war, wollte Zeno Van den Bosch es besser machen. Er machte einen Kopfball nach einem Eckball, aber der Ball ging knapp ins Aus (48.).
Nach 57 Minuten gab es dann das erste Tor. Aber es war für die falsche Mannschaft. Yannis Odin schoss den Ball nach einem Freistoß aus 22 Metern. Der Ball ging schnell und hatte viel Effekt. Carl Klaus konnte nichts machen und der Ball ging ins Tor. Es stand 0:1. Fast sofort gab es die Chance zum Ausgleich: Kapitän Aljoscha Kemlein schoss einen Handelfmeter und traf sicher in die linke untere Ecke. Es stand 1:1 (60.).
Während der zweiten Trinkpause wechselten beide Trainer viele Spieler: Union tauschte neun Spieler aus. Sie spielten jetzt mit einer Mischung aus jungen Profis und Nachwuchsspielern, wie in den vorherigen Testspielen.
Durch weitere Wechsel und Unterbrechungen wegen Behandlungen und Verletzungen gab es in der Schlussphase keinen richtigen Spielfluss. Beide Mannschaften waren bemüht, hatten aber selten eine Chance durch die Abwehr des Gegners. So endete das Spiel mit je einem Treffer für beide Mannschaften.
Meinungen nach dem Spiel
„Ich denke, dass ein 1:1 okay ist. Wir haben versucht, den Plan vom Trainer umzusetzen. Auch wenn wir nicht viel trainiert haben, war es gut bis okay“, sagte Derrick Köhn nach dem Spiel.
„Wir bereiten uns vor. Die Ergebnisse sind wichtig. Je näher der Saisonstart kommt, desto wichtiger werden die Ergebnisse. Aber es geht auch darum, sich zu entwickeln. Heute war es ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Viele Dinge haben heute besser funktioniert als in Jena“, sagte Aljoscha Kemlein danach.
„Es war eine gute Leistung. Wir haben gezeigt, was wir gerade können. Für die Zeit, in der wir sind, war es okay. Leider haben wir es wieder nicht geschafft, uns zu belohnen. Wir brauchen mehr Effizienz. Der Wille der Mannschaft war aber da“, sagte der Trainer Mauro Lustrinelli nach dem Spiel.
Aussicht auf die nächsten Tage
Am Samstag spielt die Union-Mannschaft. Sie spielen in Aarau. Aarau ist 67 Kilometer entfernt. Das Spiel gegen den FC Aarau beginnt um 16 Uhr. Es findet im Stadion Brügglifeld statt. Union informiert wie immer im vereinseigenen Ergebnisticker. Außerdem gibt es einen Livestream von AFTV+.