Strafstoß-Festival in Aarau:
Union hat 1:2 verloren
Die Männermannschaft vom 1. FC Union Berlin hat im Testspiel gegen den FC Aarau 1:2 verloren. Serge Müller hat in der 2. Minute ein Tor gemacht. Daniel Afriyie hat in der 86. Minute ein weiteres Tor gemacht. Marin Ljubičić hat in der 42. Minute für den Ausgleich gesorgt.
1. FC Union Berlin: Raab – Trimmel (68. Barry), Querfeld (68. Van den Bosch), Ogbemudia (68. Wilp), Rothe (68. Etobe) – Haberer (68. Zunk), Slišković (68. Blaszczak) – Jeong (68. Pepinski), Güther (68. Witschel), J. Friedrich (68. Kannegießer) – Ljubičić (68. Engel)
FC Aarau: Veličković (64. Hirzel) – Dickenmann (80. Jordan), Müller, Thaler (46. Arković (53. Acquah)), Guzzo (80. Hasani), Senyurt (68. Obexer) – Aliu, Petit-Viretti (80. Corić), Ndau (68. Tairi) – Baturina (46. Koide), Afriyie
Zuschauer: 3.000
Tore: 1:0 Müller (2.), 1:1 Ljubičić (42.), 2:1 Afriyie (86.)
Regen, Chancen, Aluminium – Beide Treffer waren Elfmeter
Der Schiedsrichter hat das Spiel im Stadion Brügghlifeld begonnen. Sofort bekam der Gastgeber aus Aarau einen Strafstoß. Serge Müller schoss den Ball sicher ins Tor. Zuvor hatte Unions Christopher Trimmel seinen Gegenspieler umgehauen (2.). Die Eisernen gaben nicht auf. Sie wollten das Spiel ändern. Nach zwölf Minuten kam die nächste Torchance für die Schweizer. Müller köpfte aber über das Tor.
Nach einer Viertelstunde hörte der starke Regen auf. Die Mannschaft von Trainer Mauro Lustrinelli machte mehr Druck. Marin Ljubičić scheiterte am gegnerischen Torwart (21.). Die Ecke danach köpfte Leopold Querfeld an die Querlatte (22.). Kurz vor der Halbzeit hatte auch Wooyeong Jeong eine Chance, scheiterte aber an der Schweizer Abwehr. Auch hier kam die Chance aus einer Standardsituation.
Mit der Halbzeitpause im Blick machte Unions Ljubičić sein Tor. Es war das verdiente 1:1. Auch hier gab es vorher ein Foulspiel (42.). Nur zwei Minuten später gab es den nächsten Aluminiumtreffer. Jeongs Schuss traf den rechten Pfosten nach einer Abwehr von Aaraus Torwart Veličković. Kurz darauf pfeift der Schiedsrichter zur Halbzeit bei 1:1.
Mehr Tempo, weniger Angriff – Aarau gewinnt spät
Die zweite Halbzeit war schneller. Es gab aber nicht viele Tormöglichkeiten. Erst in der 60. Minute kamen die Eisernen wieder nach vorne. Julien Friedrich schoss im Strafraum, aber der Ball ging nicht ins Tor. Duje Slišković wollte nachschießen, aber der Ball ging ins Aus.
Eine Viertelstunde später, in Minute 75, sahen die Zuschauer wieder einen Schuss auf das Tor. Der Schuss von Zidan Taiti war aber kein Problem für Matheo Raab.
Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zeigte der Schiedsrichter wieder auf den Punkt. Zeno Van den Bosch hatte den Ball mit der Hand berührt. Daniel Afriyie schoss für Aaraus und erzielte das 2:1 vor 3.000 Zuschauern (86.). Kurz danach war das Spiel zu Ende.
Meinungen nach dem Spiel
„Schritt für Schritt wollen wir weniger Tore bekommen und mehr Tore machen. Heute haben wir kein Tor aus dem Spiel zugelassen. Ich hatte nicht viel zu tun. Wir können auf dieser Leistung aufbauen“, sagte Matheo Raab über das Spiel.
„Ich wollte den Ball retten, aber ich habe ihn nicht bekommen. Dann gab es einen Elfmeter. Das ist normal. In der Vorbereitung ist man noch nicht so fit wie der Gegner. Der Gegner beginnt nächste Woche mit der Saison“, sagte Christopher Trimmel nach dem Spiel.
Die erste Halbzeit war sehr intensiv. Wir hatten viele gute Situationen. Das Pressing hat gut funktioniert. Im Moment belohnen wir uns nicht. Aber ich bin trotzdem zufrieden, sagte Mauro Lustrinelli, der Trainer von Union, nach dem Spiel.
Ausblick auf die kommenden Tage
Die Männer-Mannschaft vom 1. FC Union Berlin kommt heute zurück nach Berlin. Danach haben sie eine Woche frei. Jeder trainiert aber alleine. Das nächste Spiel ist am Samstag, dem 01.08.26, in Dresden. Um 14 Uhr beginnt das Spiel gegen die SG Dynamo Dresden.