Sechs Tore im TZO:
U23-Frauen gewinnen gegen Jena mit 4:2
Die U23-Frauen vom 1. FC Union Berlin gewinnen gegen die Frauen vom FC Carl Zeiss Jena. Sie führen schnell mit 3:0. Megan Reichenbach schießt das erste Tor in der 3. Minute. Marika Laidler macht das zweite Tor in der 6. Minute. Lucia Schwoche trifft in der 14. Minute. Vor der Halbzeit schießt die Kapitänin Celine Bock von Jena ein Tor in der 34. Minute. Nach der Pause trifft sie wieder in der 55. Minute. Aber Carla Okoro macht das letzte Tor und das Spiel endet 4:2. Das ist der erste Heimsieg für die Berlinerinnen im Jahr 2026.
1. FC Union Berlin U23: Schulz – Wendling, Stibal, Worsch (67. Muysers), Steiner (46. Weihmann) – Laidler, Schwoche, Kähler, Reichenbach – Okoro (87. Henning), Kratz
FC Carl Zeiss Jena II: Christ – Schmitz (46. Büchner), Hof, Naser (60. Collaku), Berk – Bock, Leimert, Frenzel (46. Bühring), Axer (46. Gast) – Richter (79. k.A.), Arnold
Zuschauer: 65
Tore: 1:0 Reichenbach (3.), 2:0 Laidler (6.), 3:0 Schwoche (14.), 3:1 Bock (34.), 3:2 Bock (55.), 4:2 Okoro (85.)
Drei Tore in 15 Minuten – Späte Antwort von Carl Zeiss
Das Spiel im Trainingszentrum Oberspree begann schnell. Der erste Angriff der Unionerinnen wurde gestoppt. Aber Marike Laidler kämpfte gut und holte den Ball zurück. Sie spielte einen guten Pass zu Megan Reichenbach. Die schoss und traf ins Tor (3.).
Wenige Minuten später war Laidler wieder wichtig. Nach einem Abstoß versuchten die Jenaerinnen, den Ball ruhig zu spielen. Aber sie merkten nicht, dass die Berlinerinnen nah dran waren. Leni Hof machte einen Fehler und passte schlecht. Laidler nutzte das und machte das 2:0.
Die Unionerinnen waren noch nicht zufrieden. Elisabeth Steiner bekam einen langen Ball auf der rechten Seite. Sie brachte ihn gut in den Strafraum. Der Ball wurde zuerst weg geschlagen. Aber Lucia Schwoche war schnell und schoss den Ball ins Tor (14.).
Danach waren die Gäste wacher. Beide Teams hatten Chancen, aber konnten nicht treffen. In der 34. Minute gelang den Jenaerinnen ein Tor. Leni Hof lief durch das Mittelfeld. Sie passte zu Julia Arnold und die passte zu Celine Bock. Bock schoss und machte das 3:1. Nach zehn Minuten ging es mit diesem Stand in die Halbzeitpause.
Anschlusstor bringt Spannung – Spätes 4:2 macht alles klar
Nach der Halbzeit war das Spiel sehr spannend. Beide Teams hatten viele Chancen. Dann fiel das nächste Tor: Ein langer Ball von den Thüringerinnen kam durch die Abwehr von den Eisernen. Der Ball rollte zu Celine Bock. Sie schoss aus der Nähe und traf ins Tor von Torfrau Sherly Schulz. Das war ihr zweites Tor (55.).
Nach dem Tor machten die Jenaerinnen mehr Druck. Sie hatten in den nächsten 15 Minuten vier große Torchancen. Aber Torfrau Schulz war immer da und hielt den Ball.
Nach dieser intensiven Phase kamen die Eisernen wieder vor das Tor der Gegner. Die eingewechselte Greta Muysers passte zu Carla Okoro. Sie schoss vor dem Strafraum aufs Tor. Torfrau Julyetta Christ kam zu spät, und Okoro machte das Tor wieder (85.). In den letzten Minuten des Spiels zogen sich die Berlinerinnen zurück. Sie verteidigten das Ergebnis bis zum Schluss.
Stimme zum Spiel
Trainerin Anja Matthes sagte nach dem Spiel: „Wir haben Jena am Anfang überrascht. Aber dann haben wir den Faden verloren. Das müssen wir verstehen. Es war spannend und Jena hat gut gekämpft. Wir müssen lernen, dass wir auch bei einer Führung aktiv bleiben müssen. Am Ende haben wir drei wichtige Punkte, aber auch viel zu analysieren.“
Ausblick
Mit diesem Sieg ist die U23-Frauenmannschaft vom 1. FC Union Berlin noch auf dem zweiten Platz. Am Sonntag, dem 22.03.2026, spielt das Team gegen den 1. FFV Erfurt. Sie kämpfen um wichtige Punkte. Das Spiel fängt um 13:00 Uhr im Trainingszentrum Oberspree an.