Zu Gast im Berliner Umland:
Traditionsteam nimmt Hürde in Mittenwalde
Der Nachmittag vom vorgangenen Sonnabend stand für die Traditionsmannschaft des 1. FC Union Berlin ganz im Zeichen des 10-jährigen Jubiläums des FSV Admira 2016 Mittenwalde. Der junge Verein ist aus einer Fusion der ehemaligen Ragower und Mittenwalder Fußballvereine hervorgegangen. Zur Feier fanden sich bei wechselhaften Witterungsverhältnissen ca. 300 Zuschauer auf dem idyllischen Sportgelände ein.
Trainer Dr. Detlef Schwarz bemerkt in diesen Tagen eine angespannte Situation in seinem Kader. Vermehrt sind verletzungsbedingte Ausfälle zu kompensieren und das Engagement der ehemaligen Profis gefragt. So konnten Torsten Mattuschka und Björn Brunnemann wegen beruflicher Verpflichtungen erst zur zweiten Halbzeit anreisen, hatten dann aber direkt Einfluss auf das Spiel.
In der 1. Halbzeit des Spiels zeigte sich der gravierende Altersunterschied auf dem Spielfeld. Der Gastgeber war feldüberlegen und die Köpenicker Männer hielten mit ihrer Routine dagegen. Zu Torgelegenheiten kam es auf beiden Seiten, die beste Chance hatte Ronny Nikol kurz vor dem Halbzeitpfiff, als er freistehend vor dem Mittenwalder Torhüter in Szene gebracht wurde. Der junge Keeper des Gastgebers reagierte mit tollem Reflex und vereitelte die beste Möglichkeit der Eisernen Legenden. Somit pfiff der aus der Bundesliga bekannte Schiedsrichter Stefan Lupp die torlose Halbzeit pünktlich zur Pause ab.
Im zweiten Abschnitt konnten die Rot-Weißen mit Mattuschka und Brunnemann etwas auf Verjüngung setzen. Damit gelang es den Eisernen, das Spiel im offensiven Bereich klarer und mit deutlich mehr Zug zum gegnerischen Tor zu lenken. Aus guten Kombinationen gelang es in der 45. und 55. Spielminute eben Tusche und Brunne, eine 2:0-Führung herauszuspielen. Mit diesem Vorsprung wollten die Köpenicker das Spiel routiniert ausklingen lassen, doch der Gastgeber funkte dazwischen. Nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 aus abseitsverdächtiger Position wurden die Rollen neu verteilt. Nun mussten sich die Köpenicker in den letzten zehn Minuten der Angriffe des FSV erwehren. Insbesondere Tom Schneider glänzte in dieser Zeit mit guter Organisation der Defensive und souveräner Spielweise und somit blieb es beim knappen Erfolg der Eisernen Legenden.
Beide Mannschaften, die Zuschauer, Fans und Sponsoren durften nach dem freundschaftlichen Vergleich vom leckeren Kuchenbuffet probieren, das Gegrillte verspeisen und dazu Kaltgetränke genießen. In dieser Zeit waren Autogramme, Fotos und andere Dinge von und mit den Eisernen Legenden beliebt und gefragt.
Aktive Teilnehmer des Traditionsteams in Mittenwalde waren:
Torhüter: Tom Hauthal
Spieler: Christopher Quiring, Ronny Nikol, Thomas Boden, Chibuike Okeke, Ronny Jank, Sascha Vallentin, Marcus Appel, Torsten Schutt, Ingo Schmahl, Jörg Hermann, Torsten Mattuschka, Björn Brunnemann, Philip Möhle, Tom Schneider, Dirk Kamin
Staff: Dr. Detlef Schwarz (Trainer), Manfred Kühn (Physiotherapeut), Dirk Jürschik (Mannschaftsleiter)
Das nächste Freundschaftsspiel des Traditionsteams wird am morgigen Sonnabend um 15:00 Uhr beim MTV Wünsdorf 1910 angepfiffen. Zum 75-jährigen Jubiläum wird ein neuer Sozialtrakt in Wünsdorf eingeweiht. Das Spiel findet auf dem Sportplatz Am Burgberg, Platz der Jugend 3 in 15806 Zossen, OT Wünsdorf, statt.
Voraussichtlich wird dieser Kader zur Verfügung stehen:
Torhüter: Oskar Kosche
Spieler: Philip Möhle, Dirk Kamin, Jörg Hermann, Tom Schneider, Chibuike Okeke, Björn Jopek, Markus Kernal, Karim Benyamina, Ulf-Volker Probst, Marcus Appel, Martin Söhndel, Ingo Schmahl, Thomas Jähnig
Staff: Dr. Detlef Schwarz (Trainer), Manfred Kühn (Physiotherapeut), Wolfgang „Potti“ Matthies (Betreuer), Dirk Jürschik (Mannschaftsleiter)
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